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 islam-jesuitismus stört d
 
15.09.10 10:28 
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Islam-Jesuitismus stört das Internet?

\"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist als der, der ihn gemacht hat.\"
Carl von Ossietzky

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 Carl v. Ossietzky
 
15.09.10 10:19 
Email: URL: http://www.paraneua.de

Carl v. Ossietzky: In Deutschland gilt es gefährlicher, auf den Dreck hinzuweisen als ihn selbst zu machen?!

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Völkermord an den Armeniern


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Autor Nachricht
Montreal




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Alter: 54
Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 1860




Verfasst am: 14.04.2010 19:52 (Kein Titel)

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Zara
Deine Auffassung zu der Armeniergeschichte kommt hier in Deutschland gar nicht gut, weil Hitler den Fall der Armenier gründlich untersucht und gegenüber Mitarbeitern darüber umfassend referiert hat.

Und der Armeniergenozid ist in Deutschland sogar besonders gut dokumentiert, weil deutsche Soldaten, die im 1. Weltkrieg auf Seiten des Osmanischen Reiches gekämpft haben, alles mitgekriegt und nach Hause berichtet haben.


Und der Massenmord an den Armeniern war eben NICHT (wie manche Türken vortragen) damit begründet, daß Teile der Armenier - aus durchaus nachvollziehbaren Gründen - auf Seiten der Russen kämpften, sondern die Begründung von Atatürk war nationalistisch. Es wurde eine Art Rassereinheit, der sich ja erst bildenden Türkei angestrebt.

In jedem Fall kann es ja keinen Grund für sowieso nicht entschuldigbaren Massenmord geben.

Vor einiger zeit tourte der Im März machte der amerikanische Genozid-Leugner Justin McCarthy auf Initiative der türkischen Botschaft und der “Türkischen Gemeinde Deutschland” in diversen Städten Vortragsveranstaltungen zum Armeniergenozid.

Wiederholt hatte der Vorsitzende der “Türkischen Gemeinde Deutschland”, Kenan Kolat, versucht, den armenischen Genozid aus den Lehrplänen des Landes Brandenburg streichen zu lassen. Brandenburg ist das einzige Bundesland, das ihn im Schulunterricht behandelt.

Die geplante Gedenkstätte für den Potsdamer Pfarrer Lepsius, der den Genozid dokumentierte, wollte Kolat ebenfalls verhindern.

Und das alles mit einem bekanntem türkischen Argument: Man solle den Historikern die Bewertung der Ereignisse überlassen. Ich höre das immer wieder von Türken. Nach meinem Eindruck wird dieser Satz den Türken in der Schule eingeprägt und es ist schulnotentaktisch richtig dieses Satz immer parat zu haben.

Zara: Darf ich fragen wo Du zur Schule gegangen bist? Deine Mutter ist ja Türkin, so daß es denkbar ist, daß Du als Jugendliche in der türkei zur Schule gegangen bist.
_________________
Paranoia zu haben, heißt alle Fakten zu kennen!





KarlMartell






Anmeldungsdatum: 26.06.2007
Beiträge: 4502




Verfasst am: 14.04.2010 20:07 (Kein Titel)

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« Montreal » hat folgendes geschrieben:
Und der Massenmord an den Armeniern war eben NICHT (wie manche Türken vortragen) damit begründet, daß Teile der Armenier - aus durchaus nachvollziehbaren Gründen - auf Seiten der Russen kämpften, sondern die Begründung von Atatürk war nationalistisch.


das hoert sich jetzt so an, als waere Mustafa Kemal irgendwie involviert gewesen. So weit ich informiert bin, war er das nicht.
_________________
Gruss
KM

الإسلام هو القرف




Qualtiero




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Alter: 59
Anmeldungsdatum: 14.02.2008
Beiträge: 2422
Wohnort: gra bin me dina



Verfasst am: 14.04.2010 22:02 (Kein Titel)

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Zitat:sondern die Begründung von Atatürk war nationalistisch. Es wurde eine Art Rassereinheit, der sich ja erst bildenden Türkei angestrebt.



Wenn ein Türke nun mal ausgerechnet nichts mit dem Genozid an den Armeniern zu tun hatte, dann war es wohl Atatürk. Als er 1881 in Thesaloniki (gehörte damals zum Osmanischen Reich.

Die sogenannten \"Jüngtürken\" welche zwar seit 1876 als Bewegung bekannt waren und welche...

Zitat:

[...] ... illegal auf liberale Reformen und eine konstitutionelle Staatsform hinarbeiteten. Ziel war die Stärkung des außenpolitisch geschwächten und innenpolitisch vom Zerfall bedrohten Reiches durch systematische politische, militärische und wirtschaftliche Modernisierung. [...]

Zitatende.

(verlässlichen Quellen zur Folge, wurde mit der systematischen Ermordung und Vertreibung der Armenier vereinzelt schon um 1878 begonnen und fand währende des ersten Weltkrieges zwischen 1914 bis 1918 nur den im Fast-Genozid bekannten Höhepunkt.

Übrigens: Seit 1923 nennen sich Teile der Jungtürken \"Cumhuriyet Halk Partisi\" welche inzwischen besser unter dem Kürzel CHP als verbrecherische Partei bekannt sind.

Doch zurück zu Mustafa Kemal:

Dieser kam erst 1919 mit 38 Jahren in der anatolischen Küstenstadt Samsun an, bis dahin war von ihm zwar militärisch einiges aber politisch nicht viel bekannt.

Nach bestandener Abschlussprüfung gelangte Mustafa Kemal 1899 als Offizieranwärter an die Militärakademie in Istanbul (Konstantinopel).

Hier wurde er wegen oppositioneller politischer Umtriebe auffällig. Bald nach dem Ende seiner Offizierausbildung geriet er in die Fänge des Geheimdienstes und musste mehrere Monate im Gefängnis verbringen. Mustafa Kemal gründet mit einem Mitglied der Jungtürken die revolutionäre Geheimorganisation Vaterland und Freiheit, für die er in Jerusalem, Jaffa und Beirut weitere Mitglieder anwarb.

Nach seiner Beförderung zum \"kolağası\" wurde er im September 1907 nach Bitola (zwischen Skopie und Ohrid) in Mazedonien versetzt.

Doch auch das verschaffte ihm keinen Eintritt in den Führungszirkel des jungtürkischen Komitees für Einheit und Fortschritt.

So war es der um ein Jahr jüngere jungtürkische Offizier und langjährige politische Rivale Kemals Enver, der den Sultan mit einer Militärrevolte zwang, die Verfassung von 1876 wieder in Kraft zu setzen, und der Mustafa Kemal dann für lange Zeit politisch im Abseits hielt.

Im Herbst 1913 wurde er als Militärattaché an die osmanische Botschaft in Sofia versetzt. Dies war eine neuerliche politische Kaltstellung, die er mit seinem politischen Weggefährten Ali Fethi teilte, der als Generalsekretär des jungtürkischen Komitees für Einheit und Fortschritt abgelöst und als Botschafter ebenfalls nach Sofia befördert wurde.
Allerdings: Als Sieger von Gallipoli wurde er zur Jahreswende 1917/18 für einen Besuch des Kronprinzen Vahideddin bei Kaiser Wilhelm II. im deutschen militärischen Hauptquartier in Spa als Militärattaché und persönlicher Adjutant bestimmt.

Die von Mustafa Kemal im November 1922 energisch betriebene Abschaffung des Sultanats stieß deshalb zunächst kaum auf Widerstand. Ein Kalif (Abdülmecit II.) war danach das nominelle Staatsoberhaupt des alten Osmanischen Reiches.

Am 29. Oktober 1923 wurde schließlich durch eine große Verfassungsänderung die Republik Türkei gegründet, geleitet von einem Präsidenten als Regierungsspitze und alleinigem Inhaber der Exekutive. Ein Amt, das auf Anspruch und Stellung von Mustafa Kemal zugeschnitten war.

Mustafa Kemal erhielt von der Nationalversammlung mit dem Gesetz Nr. 2587 vom 24. November 1934 den Nachnamen Atatürk (Vater der Türken), welcher unter gesetzlichen Schutz gestellt wurde. Für einige Vertraute und Weggefährten suchte er selbst die künftigen ehrenden Nachnamen aus.

Mustafa Kemal hatte ein distanziertes Verhältnis zum Islam.

Während der Dardanellen-Schlacht schrieb er in einer französischsprachigen Korrespondenz mit Madame Corinne, es sei merkwürdig, dass Mohammed, der den Männern viele Huris verspreche, sich überhaupt nicht für die Frauen einsetze.

Am 3. November 1934 wurde durch ihn das Tragen religiöser Trachten, wie Pluderhosen und Turbane, verboten. Ausgenommen waren nur islamische Geistliche bei der Verrichtung ihres Amtes in der Moschee oder bei Beerdigungen.

Einige der hier beschrieben Dinge musste ich wieder in entsprechenden Quellen nachlesen, anderes habe ich noch gewusst, bei wiederum anderen hat mir meine kleine Schwester geholfen, welche sich lange mit dem Thema Atatürk beschäftigt hat.

Sicher gäbe es noch mehr zu schreiben, aber dazu scheint der Platz hier unangemessen. Ich habe mich bemüht so genau wie möglich zu schreiben und habe absolut keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten genommen.

Gruß Qualtiero
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Meine Devise: Eli, Eli, lama asabtani? http://islam-europa.blogspot.com/

Zuletzt bearbeitet von Qualtiero am 15.04.2010 06:44, insgesamt 3-mal bearbeitet




Montreal




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Anmeldungsdatum: 17.08.2008
Beiträge: 1860




Verfasst am: 14.04.2010 22:04 (Kein Titel)

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« KarlMartell » hat folgendes geschrieben:« Montreal » hat folgendes geschrieben:
Und der Massenmord an den Armeniern war eben NICHT (wie manche Türken vortragen) damit begründet, daß Teile der Armenier - aus durchaus nachvollziehbaren Gründen - auf Seiten der Russen kämpften, sondern die Begründung von Atatürk war nationalistisch.


das hoert sich jetzt so an, als waere Mustafa Kemal irgendwie involviert gewesen. So weit ich informiert bin, war er das nicht.



Mustafa Kemal, der spätere Atatürk


Am 24. April 1920, einen Tag nach der Eröffnung der Großen Türkischen Nationalversammlung in Ankara nahm Mustafa Kemal in seiner Rede zur Forderung der Briten, die Massaker an Armeniern, zu denen es im Zuge der armenisch-türkischen Kampfhandlungen nach der Ausrufung der Demokratischen Republik Armenien im Mai 1918 abermals gekommen war, wie folgt Stellung: „Der [...] Vorschlag sieht vor, im Innern des Landes keine Massaker an Armeniern zu verüben. Dass solche an Armeniern vorkamen, ist ausgeschlossen. Wir alle kennen unser Land. Auf welchem seiner Kontinente wurden oder werden Massaker an Armeniern verübt? Ich möchte nicht über die Phasen am Anfang des [1.] Weltkrieges sprechen, und ohnehin ist auch das, worüber die Entente-Staaten sprechen, selbstverständlich keine der Vergangenheit angehörende Schandtat. Mit ihrer Behauptung, dass derartige Katastrophen heute in unserem Land durchgeführt würden, forderten sie von uns, davon Abstand zu nehmen.[98][99]“


Zitatd am 31. März 1923 erließ die türkische Regierung unter Mustafa Kemal eine allgemeine Amnestie (Aff-ı Umumi) für alle im Zusammenhang mit dem Völkermord Angeklagten.[102] Wesentlich mitbedingt war dieser Schritt durch die Tatsache, dass nicht wenige der für den Genozid Mitverantwortlichen aus den Reihen des „Komitees für Einheit und Fortschritt“ der türkischen Nationalbewegung unter Mustafa Kemal angehörten.[


aus: Völkermord an den Armeniern – Wikipedia (sehr zu empfehlen für Zara).

Nicht involviert. Nun ja... er wird keine Armenier persönlich umgebracht haben.

Im osmanischen Reich gab es Pogrome gegen Christen, wie das in muslimischen Ländern halt so üblich ist. In der türkischen Republik gab es Genozide und ethnische Säuberungen wie das halt beim aus Europa importierten Nationalismus zum Standardumfang gehört. Und da war die Türkei voll auf der Höhe der Zeit. In Europa kamen die richtig guten ethnischen Säuberungen ja erst knapp 30 Jahre später.
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KarlMartell






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Verfasst am: 15.04.2010 13:00 (Kein Titel)

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Mainzer Allgemeine Zeitung 15.4.10
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Gruss
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الإسلام هو القرف




Qualtiero




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Verfasst am: 15.04.2010 16:07 (Kein Titel)

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Na Bravo...

... alle Welt lügt, nur die völlig unschuldigen Türken nicht. Was sind wir doch für ein elendes Pack von Lügnern.

Dabei fand ich, dass die Autoren des Filmes nicht nur sehr sachlich waren, sie haben zumindest versucht nichts dramatischer zu machen als es war.

Naja für einen friedliebenden Türken, war das einfach zu viel Sachlickeit.

Gruß Qualtiero
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free-life




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Verfasst am: 15.04.2010 16:25 (Kein Titel)

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Ein Schlag in das Gesicht aller Armenier!
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www.zoroastrianism.cc
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Site Admin





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Verfasst am: 18.04.2010 16:55 (Kein Titel)

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Armenier in der Türkei
Hilflos unter dem Halbmond

Besatzung, Krieg, Völkermord: 100 Jahre Feindseligkeit liegen zwischen Türken und Armeniern. Nun wollen sich die Nachbarn versöhnen, doch der Widerstand ist groß. Und in der Türkei kämpfen die Armenier gegen ihr Verschwinden.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,688972,00.html
_________________
http://www.islam-deutschland.info/kblog/

Wenn die Araber die Waffen niederlegen, wird es keinen Krieg mehr geben.
Aber wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es Israel nicht mehr geben.

Wolf Biermann




Redpanther




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Anmeldungsdatum: 02.04.2009
Beiträge: 4841
Wohnort: Regenbogenland



Verfasst am: 19.04.2010 21:35 (Kein Titel)

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« Opium » hat folgendes geschrieben:Auf Youtube gibt es die Doko auch:

http://www.youtube.com/watch?v=O3zp-gXgmgk&feature=PlayList&p=C145CFA80F153F90&playnext_from=PL&index=0


Leider darf Youtube die Dokumentation nicht mehr bringen. und die NDR-Mediathek kann ich irgendwie nicht laden.

Hat jemand vielleicht noch einen anderen Link oder den Direktlink zu dem Bericht in der Mediathek, falls es ihn dort gibt?




cheruskerOS




Geschlecht:

Anmeldungsdatum: 06.02.2010
Beiträge: 737




Verfasst am: 04.09.2010 21:30 (Kein Titel)

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Zitat:Leider darf Youtube die Dokumentation nicht mehr bringen. und die NDR-Mediathek kann ich irgendwie nicht laden.

die doku Aghet-ein Völkermord wird montag, 06.09.10 um 23 uhr auf N3 wiederholt.

anschliessend,0.30 uhr, kommt der spielfilm Das Haus der Lerchen

Spoiler: Zitater Film behandelt den Völkermord an den Armeniern aus dem Jahre 1915. Er erzählt die Geschehnisse in der Türkei anhand der Geschichte der armenischen Familie Avakian.

Die Avakians sind eine reiche armenische Familie. Während Aram, ein alteingesessener Großgrundbesitzer, in einer türkischen Kleinstadt lebt, hat sich sein Bruder Assadour als erfolgreicher Arzt in Venedig niedergelassen. Die Brüder haben sich seit der Kindheit nicht gesehen, und so plant Assadour eine Reise in die türkische Heimat. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn die politische Lage spitzt sich dramatisch zu.

Seit die Jungtürken 1913 die Macht übernommen haben, gelten die Armenier als Sündenböcke für die Niederlage der türkischen Truppen gegen die russische Armee. Die Stimmung gegen die meist wohlhabenden Kaufleute wird immer feindseliger. Der friedliebende Aram will davon nichts wahrhaben. Schließlich war sein gerade verstorbener Vater Hovannes ein hoch angesehener Soldat im türkischen Militär. Dass der türkische Oberst Arkan diesem die letzte Ehre erweist, missdeutet Aram als Geste der Versöhnung.


leider etwas spät, um 2.25 uhr, noch eine doku
Die Leugnung: Die Türkei und ihre Vergangenheit

Zitater Film beschäftigt sich mit den politischen Motiven, die noch heute stark genug sind, um die historische Tatsache des Armenier-Genozids zu verschweigen und zu unterdrücken.

Wie konfliktgeladen die Aufarbeitung der türkischen Vergangenheit, insbesondere die des Völkermordes an den Armeniern, noch immer in der Türkei ist und für diejenigen, die es kritisch in die Öffentlichkeit tragen, oft sogar lebensgefährlich, zeigen die Ermordung des armenischtürkischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 und die Anklagen gegen den Nobelpreisträger für Literatur Orhan Pamuk.

Trotz genereller Einmütigkeit der internationalen Geschichtswissenschaft weigert sich die politische Führung der Türkei weiterhin konstant, den Massenmord an den Armeniern als Genozid anzuerkennen, fordert Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan immer noch Beweise - und die westliche Staatengemeinschaft hält sich zu diesem Thema bedeckt. Dabei wollen sich auch in der Türkei mehr und mehr Menschen ein eigenes Bild von der jüngeren Geschichte ihrer Nation machen. 200.000 Türken gingen nach der Ermordung von Hrant Dink in einer der größten Demonstrationen des Landes auf die Straße, in Solidarität mit Hrant Dink, den Armeniern und dem Verlangen nach Wahrheit.

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1155_date-2010-09-06.html
_________________
mfg






eagle




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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 662




Verfasst am: 07.09.2010 10:00 (Kein Titel)

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Dokumentarfilm \"AGETH - Ein Völkermord\"

Ich habe die Doku erst gestern zu ersten Mal gesehen, eher zufällig, wollte gerde ins Bett gehen und bin dann doch noch bis zum Schluß hängengebleiben.

Schrecklich, bestialisch....kein Wort reicht eigentlich dafür aus, was da vorgefallen ist.
Bezeichnend ist allerdings die beharrliche Leugnung dieses Völkermordes durch die Türken bis heute und wohl sicherlich noch weit darüber hinaus.
Etwas aus der Vergangenheit lernen,verarbeiten, sich auseinandersetzen oder gar Reue, Fehlanzeige. Das Theater um das Kloster Mor Gabriel ist das gleiche Strickmuster.
Heute, fast 100 Jahre später, stellt man bei einem Teil der zugewanderten Türken bei Meldungen über Ehrenmorde, Messerstechereien, Gruppenvergewaltigungen einheimischer Mädchen und Frauen, sowie exesiver, hemmungsloser Prügeleien wieder eine latente, aber unübersehbare Neigung zur Gewalt fest. Darauf angesprochen, sind wieder alle Anderen schuld, nur nicht die Türken selbst.
In wieder 100 Jahren wird die Geschichte dann wohl wieder umgelogen.
_________________
\"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist als der, der ihn gemacht hat.\"
Carl von Ossietzky




BEChakotay




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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 5278
Wohnort: in einem freien Land



Verfasst am: 07.09.2010 11:54 (Kein Titel)

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Zum Mord am armenischstämmigen türkischen Journalisten Hrant Dink im Januar 2007 gibt es noch eine bittere Fortsetzung:

Er war Herausgeber der zweisprachigen (türkisch/armenisch)Zeitschrift \"Agos\". Am 11. Oktober 2007 wurde sein Sohn Arat Dink, Nachfolger als Herausgeber dieser Zeitschrift, zu einer Haftstrafe (immerhin \"nur\" auf Bewährung) verurteilt, weil er es wagte, ein Interview, welches sein Vater kurz vor seiner Ermordung gegeben hatte, in seiner Zeitschrift wiederzugeben.
Grundlage: Paragraph 301 des türkischen Strafgesetzes.
Begründung: Beleidigung des \"Türkentums\".
_________________
Für mich sind Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen universale westliche Werte, unteilbar und für alle geltend, auch für Muslime.
(Necla Kelek)




eagle




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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 662




Verfasst am: 07.09.2010 16:21 (Kein Titel)

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« BEChakotay » hat folgendes geschrieben:Zum Mord am armenischstämmigen türkischen Journalisten Hrant Dink im Januar 2007 gibt es noch eine bittere Fortsetzung:

Er war Herausgeber der zweisprachigen (türkisch/armenisch)Zeitschrift \"Agos\". Am 11. Oktober 2007 wurde sein Sohn Arat Dink, Nachfolger als Herausgeber dieser Zeitschrift, zu einer Haftstrafe (immerhin \"nur\" auf Bewährung) verurteilt, weil er es wagte, ein Interview, welches sein Vater kurz vor seiner Ermordung gegeben hatte, in seiner Zeitschrift wiederzugeben.
Grundlage: Paragraph 301 des türkischen Strafgesetzes.
Begründung: Beleidigung des \"Türkentums\".


Das war vergangene Nacht schwerer \"Stoff\" so kurz vor dem zu Bett gehen.
Unsere Geschichte ist, was die Vernichtung unzähliger Juden betrifft, auch nicht viel besser, nur mit dem Unterschied, das wir uns dieser Geschichte gestellt haben, mit allen Konsequenzen. Ich suche noch nach Worten zu beschreiben, was ich von der Leugnung der Türken des Armenier-Genozids halte.
Welche Eigenschaft muß man wohl haben, um so ein Verbrechen in eine solchen Dimension, abzuleugnen? Welche Eigenschaft muß man haben, um die zu bestrafen, die es wagen, Wahrheiten zu benennen.

Selbst Napoleon Bonaparte sagte schon:
\"Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.\"
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Carl von Ossietzky




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555)
 kampfreligion?
 
15.09.10 10:08 
Email: URL: http://www.

kampfreligionsauffassung als politische strategeme?

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198.) 20.05.2005 / 19:02
Name: religion kampfmittel?
eMail: keine
Homepage: keine
Beitrag: zu 197:
\"...
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THEMA: Die Religion als Kampfmittel

82 Antwort(en).

Felix Schweizer begann die Diskussion am 01.03.02 (17:25) mit folgendem Beitrag:

DasThema ist zwar nicht neu ... aber immer wieder aktuell!
Zur Zeit eskalieren wieder die Konflikte zwischen Hindus und Moslems in Indien. Täglich hören wir Horrornachrichten aus dem nahen Osten. Juden gegen arabische Moslems und umgekehrt. In der Türkei und den umliegenden Staaten werden die Aleviten von andern Islamischen Glaubensrichtungen unterdrückt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen und heutigen Spannungen im Balkan entzünden sich ebenso an den unterschiedlichen Religionen: orthodoxe Christen, Katholiken, Moslem. In Tschetschenien ebenso. Auf den Philippinen und in Teilen von Indonesien bekämpfen sich auch verschiedene Glaubensrichtungen.
Die Liste der Konflikte, die in der grauen Vergangenheit bis zur Gegenwart vorallem im Namen des Glaubens unsere Erde verpestet haben ... wäre unheimlich lang... das Elend, die Opfer und das Leiden unermesslich!
Gründe, warum die Menschen immer wieder durch religiöse Motivation sich dazu hinreissen lassen, andere Menschen mit Aggression zu begegenen ... und wenn nötig umzubringen, sind vermutlich vielfältig.
Aber etwas gibt mir zu denken. Je sturer der Glaube, je fundamentalistischer der religiöse Fanatismus ... desto unkritischer wird das eigene kollektive Verhalten beurteilt.
Die Eigenverantwortung wird abgelegt und Gott oder sonst einem hohen Ideal geopfert... der ist ja allmächtig und allwissend und wird uns schon zum Rechten führen!
Die offiziellen Kirchen überbieten sich in rhetorischen Friedensbotschaften .... wir wissen aber, dass sie genauso auch Kanonen segnen oder Märtyrer-Terroristen heilig sprechen


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Karl antwortete am 01.03.02 (21:46):

Ich glaube nicht, dass die Religionen ein Kampfmittel sind. Es wird ja nicht mit der Religion gekämpft, sondern wegen ihr.

Religiöse Überzeugungen sind ein Gruppenphänomen. Religiöse Riten stärken die Gruppenzugehörigkeit und grenzen gegen andere Menschengruppen (früher Horden) ab. Wir werden zwar zufällig in solche Gruppen hineingeboren, aber waren als Kinder doch alle überzeugt, der einzig wahren Religion anzugehören.

Solange die Religionszugehörigkeit verwendet wird, sich gegen andere abzugrenzen (nur wir sind die Erlösten etc.) werden die Religionen auch in Zukunft (wie in der Vergangenheit) eine der Hauptursachen für Mord und Todschlag bleiben.




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seewolf antwortete am 01.03.02 (22:18):

... also doch : Opium für\\s Volk ?


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Karl antwortete am 02.03.02 (09:19):

Nein, das ist zu einfach, Seewolf. Im übrigen hat Lenin ja selbst tüchtig an einer \"Religion\" gebastelt. Wer jemals mit einem \"gläubigen\" Kommunisten zu diskutieren versucht hat, wird diese meine Einschätzung nachvollziehen können. \"Religiösität\" ist ein grundlegendes Lebensgefühl und eine Verhaltenstendenz, die den Zusammenhalt von Gruppen fördert und sinngebend wirksam ist. Wenn sie nur nach innen \"liebevoll\" aber nach außen abgrenzend und abwertend wirkt, entsteht das Problem. Dieses sich bewußt zu machen, halte ich für wichtig.


...\"



197.) 20.05.2005 / 18:57
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Beitrag: www.paraneua.de/tuerkeialevitenchamaeleonsleid enimschaufensterfuerkuckuckspol itik.htm

Sapere aude!

Gruß Paraneua-Bioeule!



196.) 18.05.2005 / 16:56
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Beiträge zur Politik









Hartmut Krauss
Zur Konstitution des islamischen Fundamentalismus1



Von allen religiösen Fundamentalismen weist der islamische Fundamentalismus den höchsten Ausprägungsgrad und die weiteste Verbreitung auf. Das bezieht sich a) auf seine staatliche Realisierungsform in Gestalt konkreter fundamentalistisch beherrschter Regime im Iran, im Sudan und in Afghanistan, b) auf die Vielfalt seiner länderspezifischen Bewegungsvarianten sowie c) auf die Existenz seiner externen Operationsbasen in den westlichen Einwanderungsländern.

Ist schon dadurch die Konzentration auf den islamischen Fundamentalismus als objektiv relevanteste und einflußreichste Spielart des religiösen Neototalitarismus begründet, so ist zunächst eine Abgrenzung gegenüber folgenden virulenten Zerrbildern vorzunehmen:

Einerseits sind innerhalb der massenmedialen politischen Berichterstattung hierzulande unverkennbar Tendenzen angelegt, in Anknüpfung an fundamentalistische Umtriebe und Erscheinungsformen ein holzschnittartiges „Feindbild Islam“ zu konstruieren, das sich anschickt, den Platz des gegenstandslos gewordenen ‚Antikommunismus‘2 einzunehmen. Gegenüber dieser nahegelegten Gleichsetzung des islamischen Fundamentalismus mit dem Islam schlechthin, gilt es die mehrdimensionale Binnendifferenzierung des Islam herauszuarbeiten. Andererseits hat sich in einfacher Umkehrung dieser simplifizierenden Feindbildkonstruktion ein euphemistisch-islamophiler Gegendiskurs herausgebildet, der unter Rückgriff auf kulturrelativistische Deutungs- und Verleugnungsmuster eine bagatellisierende bis apologetische Haltung gegenüber den konkreten Tatbeständen und Wesenszügen des islamischen Fundamentalismus einnimmt3. Angesichts dieser Verleugnungs- bzw. Desartikulationstendenzen hinsichtlich der reaktionär-regressiven Charakteristika des islamischen Fundamentalismus gilt es dessen antihumanistisch-totalitären Bestimmungsmomente und kulturinternen (bedeutungssystemischen) Prämissen/Anknüpfungsmöglichkeiten zu rekonstruieren. Weder sind Islam und islamischer Fundamentalismus identisch, noch sind sie durch eine ‚chinesische Mauer‘ voneinander getrennt.




Zur genetischen Konstellation des Islam
Es wurde bereits darauf hingewiesen4, daß die Schöpfung des Islam durch das Wirken des Propheten Mohammed in kritisch-materialistischer Perspektive eine gesamtgesellschaftliche, sowohl soziale als auch geistig-moralische, Reform/Erneuerung darstellt, vermittels derer die vielfältigen Widersprüche und Krisenerscheinungen der damaligen vorislamischen Sozialordnung einer Lösung zugeführt werden sollten. „Die Gesellschaft, in der Muhammad aufwuchs“, so Endreß (1991, S.35.), „war eine Gesellschaft im Übergang: von der nomadischen zur seßhaften Lebensweise, vom Stammeskollektiv zum Individualismus, vom magischen Polytheismus zum Monotheismus; eine Gesellschaft, die zwischen alter Ordnung und neuen Interessen, zwischen eigener und fremder Religion eine neue Orientierung und einen Weg aus ihren Konflikten nicht finden konnte“. Gewalttätige Stammesfehden, Angriffe und Überfälle waren an der Tagesordnung und bildeten den Nährboden für eine Kultur kriegerischer Prahlerei. Zudem entsprach dem ärmlichen Leben in einer unfruchtbaren und kargen Region eine unentwickelte Subjektivität der Menschen, die keine etablierten sozialen Institutionen besaßen, nur einige Sitten und Bräuche kannten und aufgrund ihrer Unwissenheit naturgemäß zu Aberglauben, Einbildungen und Götzendienst neigten. „Hinter jedem Stein oder Baum sahen sie einen lauernden Dämon“ (Dashti 1997, S.76.). Dennoch ist davon auszugehen, daß es bereits vor Mohammed im Südwesten der arabischen Halbinsel eine Bewegung gegen die Götzenanbetung gegeben hat, die sich auf jüdische Stämme in Yathrib (später: Medina), durchreisende Christen aus Syrien und Hanifen, ‚rechtgläubige‘ arabische Monotheisten5, stützen konnten.

Was die Person Mohammeds betrifft, so wurde er im Jahre 570 nach dem Tode seines Vaters geboren und verlor im Alter von fünf Jahren seine Mutter. Auch sein einflußreicher und großzügiger Großvater starb bald darauf, so daß er bei seinem Onkel väterlicherseits aufwuchs. Dieser übertrug ihm die Aufgabe, tagsüber die Kamele zu hüten. Dashti (1997, S.44), der Mohammeds Offenbarungserlebnis u. a. als Produkt einer aus Isolation gespeisten grüblerisch-kompensatorischen Einbildungskraft interpretiert, geht davon aus, „daß die Einsamkeit und Eintönigkeit, die das tägliche Hüten der Kamele mit sich bringt, ein Kind selbstbeobachtend, träumerisch und visionär macht ...Wenn man die mekkanischen Suren genau liest, kann man einen ungefähren Eindruck von der mit Visionen gefüllten Seele eines Menschen gewinnen, der fern vom materiellen Segen dieses Lebens ganz und gar allein war, im stillen Gespräch mit sich selbst und mit der Natur.“ Später erlernte Mohammed dann das Handwerk eines Karawanenführers und begegnete auf seinen Reisen fremden Religionen und Kulturen6. Im Alter von 25 Jahren tritt er in die Dienste einer reichen, fünfzehn Jahre älteren Kaufmannswitwe, die er schließlich heiratete.

Im 40. Lebensjahr, als sich Mohammed zum Zwecke der Meditation und Kontemplation in eine Höhle nahe Mekkas zurückgezogen hatte, soll es dann zum initialen Offenbarungserlebnis gekommen sein. Laut Überlieferung sei ihm im Traum der Engel Gabriel erschienen und habe zu Mohammed, der nicht lesen konnte, gesagt: „Lies im Namen deines Herren, der erschuf, erschuf den Menschen aus einem Klumpen Blut. Lies! denn dein Herr ist der Allgütige, der durch die Feder lehrte, den Menschen lehrte, was er nicht wußte“ (ebenda, S.61).

Der Quraishiten-Stamm, dem auch Mohammed entstammte, profitierte vom polytheistischen Kult der Beduinen, da die mekkanische Kaaba berühmte Götzen und einen schwarzen Stein beherbergte, der von den vorislamischen Arabern als Heiligtum verehrt wurde. Damit war Mekka schon in vorislamischer Zeit Anziehungspunkt für zahlreiche Pilger, was den Einwohnern zu materiellem Reichtum verhalf. Nicht zuletzt aus diesem Grund stießen die von Mohammed verkündeten Offenbarungen sowie sein Anspruch, Gesandter Gottes zu sein, auf entschiedene Ablehnung bei der überwiegenden Mehrheit seiner Stammesgenossen. Wie aus den mekkanischen Suren des Koran hervorgeht, wurde er der Lüge bezichtigt, als „verzauberter Mann“ angesehen und als verbündeter Satans beschimpft. „Harmlosere Kritiker meinten, er sei ein Phantast und Träumer gewesen, verfolgt von seinen wilden Träumen, oder ein Dichter, der seine Träume und Vorstellungen in gereimten Versen zum Ausdruck bringt“ (ebenda, S.71). Trotz seiner 12 Jahre währenden Predigten in Mekka blieb Mohammeds Anhängerschaft deshalb sehr gering und rekrutierte sich fast ausschließlich aus den niederen und nicht wohlhabenden Schichten, die über keinerlei gesellschaftlichen Einfluß verfügten. Als infolge der Beharrlichkeit Mohammeds die Ablehnung der quraishitischen Stammesfürsten immer aggressiver wurde und sogar Mordpläne ausgeheckt wurden, entschloß er sich schließlich, zusammen mit seinen Anhängern die Stadt zu verlassen und nach Yathrib (später: Medina) auszuwandern. Diese Auswanderung (Hidjra) markiert den Wendepunkt in Mohammeds Lebenstätigkeit: Von nun an agiert er nicht mehr nur als demütiger Verkünder von Gottes Wort, sondern fungiert zugleich als politischer Führer, Kriegsherr und Staatsgründer mit der Tendenz zu apodiktischen Vorschriften und Festlegungen. „Er warf das Gewand des Warners ‚der Mutter der Städte [Mekka] und aller ringsum‘ ab und tauschte es gegen die Ausrüstung eines Kriegers, der die ganze Arabische Halbinsel vom Jemen bis nach Syrien unter seine Flagge bringen sollte“ (ebenda, S.149). Religiöse Verkündung verschmilzt fortan zusehends mit weltlichem Ordnungs- und Herrschaftsstreben.

In der Perspektive eines historisch-genetischen bzw. ‚situationslogischen‘ Rekonstruktionsverfahrens lassen sich demnach folgende korrelierenden Konstitutionsmomente der ‚Islamgründung‘ differenzieren:

a) eine durch soziale Widersprüche und Krisenerscheinungen geprägte gesellschaftliche Umbruchsituation;

b) ein dadurch bedingter Zustand geistig-moralischer Desorientierung ;

c) das Vorhandensein von Ansätzen eines alternativen Bedeutungssystems als Medium progressiver Widerspruchsverarbeitung (monotheistische Einflüsse)7 und

d) das ‚Auftauchen‘ einer charismatischen Persönlichkeit mit der Fähigkeit zur (langfristigen) Mobilisierung einer Anhängerschaft.




Der Koran als widersprüchliche Spiegelung situativer Wirklichkeit und Subjektivität
Im Lichte einer kritisch-materialistischen Betrachtung spiegeln die überlieferten Suren des Koran die subjektiv reflektierten Lebensepisoden Mohammeds8 mitsamt ihren konkret-gesellschaftlichen Bedingtheiten, Konfliktkonstellationen, äußeren und inneren Anfechtungen etc. einschließlich der jeweiligen kontextspezifischen Handlungsorientierungen. Vermittels der Berufung auf das transzendentale Imaginationszentrum ‚Allah‘ werden beständig Selbstbekräftigungen, Warnungen, Ermahnungen, Vorschriften, Anrufungen, Drohungen und Versprechungen als raum-zeitlich spezifische Verarbeitungsresultate konkreter Handlungssituationen kommuniziert. Im subjektiven Horizont der Gläubigen wird dieser konkret-historische/situative Charakter des Koran freilich sofort vollständig eliminiert9. Denn: „Der Koran ... ist direkter Offenbarungstext, d. h. jedes Wort und jedes Komma sind unmittelbar von Allah selbst geoffenbart und deshalb in jeder Einzelheit geschützt. Man nennt diese Weise der Eingebung unmittelbarer Offenbarungen durch Gott Verbalinspiration, d. h. wortwörtliche und buchstäbliche Offenbarungskundgabe. Ein solches Verständnis der Inspiration (Eingebung des Textes der Offenbarung durch Gott) ist offenkundig einer besonderen fundamentalistischen Gefahr ausgesetzt“ (Kienzler 1996, S.24).

Der Ideengehalt des Koran bietet in seinen wesentlichen Teilen nichts wirklich Neues, sondern ist Ausdruck der modifizierenden Aneignung jüdischer und arabisch-heidnischer Bräuche. So wurde das Gesetz des Fastens vom Judentum in den Islam übernommen10. Auch die Pilgerreise nach Mekka stellt eine direkte Fortsetzung der heidnisch-beduinischen Bräuche dar. „Alle Zeremonien der hadj [Pilgerreise im Monat Zi-Haiia] und der hadje omra [nicht unbedingt obligatorische oder kürzere Wallfahrt], wie beispielsweise ein weißes, nahtloses Gewand zu tragen den schwarzen Stein zu küssen oder zu berühren, zwischen Safa und Marwa hin- und herzuhüpfen und am Arafat anzuhalten, um Kieselsteine zu werfen [symbolische Steinigung Satans], wurden schon in der vorislamischen Zeit praktiziert und sind nur leicht verändert in das islamische Brauchtum eingegangen“ (Dashti 1997, S.109).

In Gestalt der Gemeindeordnung von Medina, der normativen Neuordnung des Sozialgefüges sowie der Schaffung der Moschee als institutionellem Ort islamischer Religionsausübung realisiert sich aber dennoch die historisch progressive soziale und geistig-moralische Reformpraxis Mohammeds: Das Konzept der ‚umma‘ priorisiert die Religionsgemeinschaft der Gläubigen gegenüber den (oftmals zwistbeladenen) Verwandtschafts- und Stammesbeziehungen als übergeordnetes Vergemeinschaftungsprinzip; die Einführung festgesetzter Steuern und freiwilliger Abgaben fördert die materielle Absicherung der Gemeinschaft; die koranischen Normen zivilisieren die zwischenmenschlichen Beziehungen und verdrängen tendenziell oder sublimieren zumindest die heidnischen Sitten und Bräuche11 etc. Verabsolutiert man allerdings die koranischen Normative zu einem zeitlos-ahistorisch gültigen Dogmensystem, dann verkommt ihr relationaler, konkret-historisch wirksamer Fortschrittscharakter zu einem reaktionär-repressiven Regelsystem mit totalitären Konsequenzen.

Von weittragender Bedeutung für das islamische Glaubenssystem und die daraus hervorgehende Weltanschauung ist der ethisch-normative Bruch zwischen dem mekkanischen und dem medinesischen Teil des Koran. In Mekka stand Mohammed mit seiner kleinen Anhängerschar einer übermächtigen Ablehnungsfront gegenüber. Entsprechend tragen die dort (610-622) offenbarten Koranverse einen nahezu ausschließlich spirituellen Charakter. Von Kriegsführung und Gewaltanwendung ist angesichts der gegebenen Kräfteverhältnisse keine Rede. Im Gegenteil: In der mekkanischen Sure 73, Vers 10 heißt es: „Und ertrage in Geduld, was sie (die verleumderischen Quraishiten, H. K. ) sprechen, und flieh von ihnen in geziemender Flucht“ (Koran 1984, S.505). Nach der Übersiedlung nach Medina und der dortigen Gründung eines islamischen Gemeinwesens ändert sich der Verkündungsinhalt radikal, d. h. er wird den neuen Möglichkeiten der kriegerisch-räuberischen Selbstbehauptung12 gegenüber einer feindlichen Umwelt angepaßt13. Aus der Position der errungener Stärke wird nun ein friedlicher Ausgleich mit den Ungläubigen ausgeschlossenen: „Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben, denn Verführung14 ist schlimmer als Totschlag (ebenda, S.61). Das Konzept des ‚Djihad‘, d. h. der ‚Anstrengung‘ zur Verbreitung bzw. Durchsetzung des Islam, ist jetzt nicht mehr begrenzt auf ‚Überzeugungstätigkeit‘ mit friedlichen Mitteln, sondern wird mit militärischer Gewaltanwendung assoziert und gewinnt so den Charakter des „heiligen Krieges“. Im Gegensatz zu den mekkanischen ist in den medinesischen Versen, so Dashti (1997, S.149), „der poetisch und wohlklingende Ton verstummt, nunmehr werden in einem herrischen Befehlston Vorschriften und Verfügugen angeordnet. In Medina wurden Gesetze mit der Autorität eines Befehlshabers erlassen, der keine Verstöße oder Übertretungen dulden konnte. Die Strafen für Gesetzesbrüche oder Unachtsamkeiten waren äußerst hart.“15

Die episodisch-bedingungsspezifisch verursachte Zwiespältigkeit im Aussagebestand des Koran, der de facto nicht nur als spiritueller Offenbarungstext, sondern zugleich als verabsolutierter politischer Leitfaden und Gesetzbuch fungiert, bietet damit den Nährboden für unterschiedliche Anknüpfungs- und Interpretationsvarianten innerhalb der islamischen Glaubensgeschichte.




Die Geschichte des Islam als Kampf um Auslegungsdominanz und Normierungsmacht
Im Gegensatz zu verklärenden Idealisierungen16 ist bereits im Frühislam die ‚Umma‘ bzw. das „Haus des Islam“ in verfeindete Stämme und Sippen gespalten. In Reaktion auf vetternwirtschaftliche Bereicherungen und ungleiche Verteilung der Kriegsbeute erhoben sich im Jahr 656 Aufständische gegen den dritten Kalifen Uthman, sprachen ihm die Rechtmäßigkeit eines gottestreuen Imam ab und ermordeten ihn schließlich, nachdem er sich vierzig Tage lang geweigert hatte, seine Kalifenwürde zurückzugeben. Dieses historische Ereignis ist für die grundlegenden Auseinandersetzungen und Glaubenskonflikte im Islam von mehrfacher Bedeutung:

1) Die Ermordung Uthmans ist die erste überlieferte innerislamische Gewalttat, die obendrein den ersten Krieg unter Muslimen, die sog Große Fitna, ausgelöst hat. Mit dieser Tat wurde eindeutig gegen den Koran verstoßen, denn die 4. Sure, Vers 93 legt kategorisch fest, daß ein Muslim, der einen anderen Muslim tötet, ewige Höllenqualen erleiden soll, „und Allah zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet für ihn gewaltige Strafe“ (Koran 1984, S.109).

2) Die Mörder Uthmans, die sich auf kein koranisches Widerstandsrecht berufen konnten. sahen sich als Soldaten Gottes, die zur Entmachtung/Tötung Uthmans berufen waren, weil dieser gegen die Grundsätze eines wahren Imam verstoßen hatte und sich weigerte, sein Amt niederzulegen. „Diese Position vertreten in unserer Gegenwart fundamentalistische Mörder in Algerien und Ägypten, die sich Allahs Kämpfer nennen. Die Djihad-Mörder des ägyptischen Präsidenten Sadat gelten ihnen als jüngeres Vorbild für die Entmachtung eines Herrschers, dem die Legitimation des Imam abgesprochen wurde. Die Entmachtung erfolgt durch Mord“ (Tibi 1996, S.71).

3) In der Sicht Uthmans ist die Übernahme der Kalifenwürde kein Amt, sondern göttlicher Auftrag zur Führung der Umma. Diese von Gott übertragene Führungsrolle kann und darf nicht abgegeben werden. Die Omaiyaden, zu deren Sippe Uthman gehörte, untermauerten diese Auffassung und bauten sie nach der Ermordung des vierten Kalifen Ali17 im Kontext der Errichtung ihrer Dynastie zu einer Legitimationsideologie aus, in deren Tradition sich auch die meisten der heutigen Herrscher innerhalb des islamisch geprägten Kulturkreises sehen.

Wir finden damit bereits in der frühislamischen Geschichte angelegte paradigmatische Legitimationsmuster für apologetische Herrschaftsbehauptung einerseits sowie fundamentalistischen Terrorismus andererseits18.

Aufgrund der modellsetzenden Lebenspraxis Mohammeds und dem Charakter des Korans als zugleich spiritueller Offenbarungstext, Gesetzbuch und normative/alltagsmoralische Handlungsanweisung fallen im Islam Religion und Politik zusammen. „Islam ist daher nie allein die private Angelegenheit des Individuums gegenüber seinem Gott, sondern immer auch Sache der Öffentlichkeit, der Gesellschaft und des Staates“ (Radtke 1991, S.57.) Aus dieser ‚organischen‘ Synthese von islamischer Religion und Politik (Staatsführung; Regelung des Gemeinwesens) ergeben sich eine Reihe grundlegender Fragen für die gläubigen Muslime: Nach welchen Leitprinzipien muß die Gesellschaft organisiert sein und wer soll in ihr welche autoritativen Funktionen ausüben? (Wer soll wie herrschen?) Wie soll man sich verhalten, wenn der/die menschliche(n) Herrscher die göttlichen Gesetze nicht einhält/einhalten? Soll man sich beugen, da auch eine sündige Herrschaft Ausdruck göttlichen Willens ist oder muß man gegen eine Gottes Gesetze mißachtende Autorität aufbegehren? Dieser Problemkomplex ist eng verknüpft mit der Frage nach der Herkunft des Bösen (Genese sündigen Verhaltens) sowie nach der Existenz/Nichtexistenz der menschlichen Handlungsfreiheit und dem Stellenwert der Vernunft. Um diese Fragen kreisen die innerislamischen Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen Fraktionen der muslimischen Gelehrten (Ulema).




Die Omaiyaden rechtfertigten ihr dynastische Herrschaft (661-750) mit Verweis auf die göttliche Vergabe ihrer staatlichen Führungsrolle, so daß aktiver Widerstand gegen ihre Machtposition mit dem Widerstand gegen den göttlichen Willen gleichzusetzen und entsprechend wiederum im göttlichen Auftrag als Frevel zu unterdrücken sei. Aufgrund des offensichtlichen Kontrasts zwischen der omaiyadischen Herrschaftspraxis und den göttlichen Gesetzen stieß diese Selbstlegitimation aber auf zunehmenden Widerspruch und beeinflußte die Gelehrtendiskussion über das Verhältnis von göttlicher Allmacht und menschlicher Handlungsfreiheit. Als situationslogisch konstituiertes und damit tendenziell widersprüchliches Bedeutungssystem betont der Koran einerseits die Allmacht Allahs, gesteht den Menschen aber andererseits durchaus auch Verantwortlichkeit für Handlungen zu, für die sie später zur Rechenschaft gezogen werden. Analog zu dieser ambivalenten Vorgabe bilden sich zwei gegensätzliche Positionen heraus: Der erste Standpunkt betont den frei Willen und die Verantwortlichkeit/Rechenschaftspflichtigkeit des Menschen und legte einen strengen moralischen Anspruch nahe. Konstitutiver Vertreter dieser Richtung war der Asket und Erweckungsprediger Hasan al-Basri (gest. 728), in dem die mystische Bewegung im Islam einen ihrer Stammväter sieht. „Hasan rief die Menschen zur Buße und Selbsterziehung auf, tadelte auch die Übergriffe der politischen Machthaber, lehnte jedoch offene Rebellion ab“ (Radtke 1991, S.58). Die Vertreter des zweiten Standpunkts, die sog. Murdschiiten19, die die Allmacht Gottes betonten und damit die Handlungsfreiheit/Verantwortlichkeit der Menschen im Prinzip leugneten, legten einen Standpunkt moralischer Selbstgerechtigkeit und latenter Permissivität nahe: ‚trotz sündigen Verhaltens bin ich als gläubiges Mitglied der Umma der göttlichen Gnade gewiß‘. Folgerichtig standen sie auch „der Herrschaft der Omaiyaden generell freundlich gegenüber, da sie sich das Urteil über das Schicksal eines Sünders, also auch das eines sündigen omaiyadischen Kalifen, versagten und Gott allein anheimstellten“ (ebenda).

Die Schule der Mutaziliten, die unter dem abbasidischen Kalifen al- Ma’mun zwischen 833-850 tonangebend wurden, knüpfte einerseits an die Position der menschlichen Handlungsfreiheit/Verantwortlichkeit an und führte zum anderen erstmals griechische Begriffe in die islamisch-theologische Diskussion ein. Zwei kardinale Lehrsätze der Mutaziliten sind als höchst bedeutsam hervorzuheben:

1) Die Lehre von der Erschaffenheit des Koran: Demnach ist die koranische Botschaft keine für immer und ewig gültige Offenbarung, die wortwörtlich von Gott stamme. So betonte Ibrahim Nesam, „daß die Zusammenstellung und der Satzbau des Koran in keiner Weise einem Wunder gleichkommen und daß ein ähnliches oder sogar wertvolleres Buch von anderen gottesfürchtigen Menschen verfaßt werden könne“ (Dashti 1997, S.99). Damit wäre der Koran für eine tendenzielle Historisierung bzw. Relativierung geöffnet und der menschliche Handlungsspielraum gegenüber der göttlichen Vorgabe erheblich erweitert worden. Im Endeffekt richtete sich diese Lehre aber auch gegen die Machtstellung der orthodoxen Gelehrten und absolutistischen Interpreten. „Wurde ihre Legitimationsquelle, der Koran, in Frage gestellt, wurde ihr der göttliche, d. h. ewige Charakter aberkannt, so waren auch Macht und Einfluß der ‘ulamª’ auf die Gestaltung des islamischen Staatswesens in Gefahr. Das Dogma von der Erschaffenheit des Koran wurde daher von den ‘ulamª’ scharf abgelehnt“ (Radtke 1991, S.59f.).

2) Die Lehre von der menschlichen Willensfreiheit und Verantwortung. Da der Mensch ein von Allah mit Vernunft und sich darauf gründende Willensfreiheit begabtes Wesen und mithin nicht nur Objekt göttlicher Allmacht sei, müsse er sich auch für seine Handlungen verantworten. Da Gott seinem Wesen nach unfehlbar gerecht sei, könne auch das Böse nur durch die Menschen erzeugt werden. „Diejenigen Muslime, die an die absolute Allmacht Allahs glaubten, mußten zwangsläufig zugeben, daß er für alles Böse in der Welt verantwortlich sei ... Für die Mu‘ taziliten hingegen waren die Menschen für einen Großteil des Bösen in der Welt verantwortlich“ (Watt, zit. n. Tibi 1996, S.119).

Die bei den Mutaziliten bereits zum Ausdruck kommende Aufnahme griechischer Begriffe setzt sich fort in der Ausprägung einer islamisch-rationalistischen Philosophie in Anlehnung an Aristoteles, Plato u. a. griechische Denker20. In den Lehren von Al- Farabi, Ibn Sina, Ibn Ruschd, Ibn Khaldun u. a. wird die Dogmatik eines strikt theozentrischen Weltbildes systematisch aufgebrochen und durch eine rationalistisch-humanistische Sichtweise ersetzt, die bereits alle Keime der Aufklärung in sich trägt21. In diesem Lehrkontext avanciert das Wissen/die Vernunft zur primären Beurteilungsinstanz gegenüber dem Glauben; der legitime Imam wird als rationaler Philosoph bestimmt22; die Menschen als Selbstgestalter ihrer Lebensumstände gefaßt etc. Wie Bloch (1985, S. 497) betont, verwundeten Ibn Sina (Avicenna) und später Ibn Ruschd (AverroÁs) mit ihrer Lehre von der unitas intellectus (Vernunftfähigkeit als Gattungsmerkmal aller Menschen) „die Arroganz ihrer Landesreligion, das ist, den Glauben des Islam, daß außer ihm nur Nacht sei. Die Einheit der tätigen Vernunft in allen Menschen verwundete ebenso die Absolutheit des Christentums, vertreten durch die Schlüsselgewalt Petri.“ Bereits Al-Farabi (ca. 873 - 950) lehrte, daß die den Menschen von Gott verliehene Vernunft diese dazu befähige, ihr Gemeinwesen nach sittlichen Prinzipien mit dem Ziel der Glückseligkeit aufzubauen23. „Islamisch formuliert heißt das, daß ... die Menschen auf der Basis der Vernunft in der Lage sind, politisch zu handeln und in der praktischen Politik über den geeigneten Imam zu entscheiden. Diese Einstellung trennt al Farabi von den Vertretern der traditionellen islamischen Disziplinen, für die das politische Denken einzig von der Wahi, der islamischen Offenbarung, ausgehen kann; ihnen zufolge kann der Mensch sein Dasein nicht selbst bestimmen“ (Tibi 1996, S.137).

Die von den Mutaziliten sowie den Repräsentanten der islamischen Vernunftphilosophie formulierten Positionen, die tendenziell auf eine Historisierung/Relativierung des Koran, die Erweiterung des menschlichen Handlungs- und Selbstbestimmungsspielraums gegenüber Allah sowie auf eine Öffnung der islamischen Zivilisation24 für progressive kulturelle Einflüsse hätten hinauslaufen können, stießen auf erbitterte Ablehnung und entschiedene Abwehrreaktionen seitens der orthodox-traditionalistischen Mehrheit der Ulema, d. h. der gelehrten Interpreten des koranischen/göttlichen Rechts (Schari’a)25. Obwohl sich im Verlauf des 9. Jahrhunderts vier verschiedene Rechtsschulen im sunnitischen Islam herausbildeten, stimmten sie in der Verabsolutierung des Koran als verbalinspirativer Text sowie in der weitestgehenden Leugnung der menschlichen Gestaltungsfähigkeit überein. An die Stelle der Betonung der Vernunft trat die absolute Schriftgläubigkeit. Politik wurde ausschließlich auf Religion und nicht - wie bei Al-Farabi - auf Philisophie gegründet. „Die neuere Forschung hat gezeigt, daß das islamische Recht in seiner Formierungsphase bis hin zur Mitte des zweiten islamischen Jahrhunderts (9. Jh.) in der Theorie keineswegs als unveränderbar begriffen wurde, geschweige denn in der Praxis. Die hartnäckige Ablehnung, auch nur die Möglichkeit eines Wandels zuzulassen, geht erst auf die Zeit von al-Schafi’i26 zurück“ (Ann Lambton zit. n. Tibi 1996, S.117). Im einzelnen sind folgende Grundauffassungen der ‚Fiqh-Orthodoxie‘ erkennbar:

1) Unter Verweis auf den Koran, Sure 4, Vers 59 („O ihr, die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen, die Befehl unter euch haben“), werden die irdischen Herrschaftsbeziehungen innerhalb der islamischen Gemeinwesen sakralisiert, d. h. als heiliges Gebot Allahs sanktioniert. Insofern der Imam Nachfolger des Propheten (Kalif) ist, fungiert er zugleich als unantastbarer religiöser und politischer Führer im Interesse der Erhaltung der göttlichen Gesetzesordnung. In diesem Sinne treten die Fiqh-Gelehrten als Legitimatoren und Berater der herrschenden Imame auf. Ihnen obliegt es, die jeweils aktuellen Ereigniskonstellationen post festum im Sinne der religiösen Quellen zu rationalisieren, also ‚sophistisch‘ einen Einklang zwischen absolutem Text und Realität zu konstruieren. Ibn Taimiyya (1236-1328), der zur Zeit des durch den Mongolensturm beschleunigten Verfalls der islamischen Zivilisation wirkte, und der heute ein herausragender Bezugsautor der islamischen Fundamentalisten ist27, bestimmte den Sultan als „Schatten Allahs auf Erden“ und betonte, daß die sechzigjährige Herrschaft eines ungerechten Imams besser sei als eine einzige Nacht ohne einen Sultan. Damit wird ein Widerstandsrecht der Muslime auch gegenüber einem von den religiösen Vorschriften abweichenden Herrscher kategorisch ausgeschlossen; vielmehr wird Widerstand mit strafwürdigem Unglauben gleichgesetzt28.

2) Das dominante Konzept der Fiqh-Orthodoxie kodifiziert die Menschen als Sklaven Gottes sowie als gehorsamspflichtige Untertanen der herrschaftlichen Vollstrecker und Sachwalter des göttlichen Willens. Während die Vertreter des islamischen Rationalismus vermittels der von Gott verliehenen Vernunftfähigkeit ein übergreifendes Allgemeines zwischen Allah und den Menschen betonten und damit eine relative Autonomie der Menschen als rational entscheidungfähige Subjekte nicht nur zuließen, sondern explizit hervorhoben, wird genau dieser relative rational-autonome Subjektstatus von den Verfechtern der orthodoxen Fiqh-Doktrin radikal negiert. An die Stelle der Vernunftverbundenheit zwischen Allah und den Menschen tritt das Dogma von der absoluten Verschiedenartigkeit von Gott und Mensch. Die Möglichkeit, vermittels rationaler Methoden über den göttlichen Willen zu reflektieren, wird strikt ausgeschlossen29. Gleichzeitig wird die Akzentuierung der menschlichen Vernunft systematisch diffamiert, so z. B., indem Ibn Taimiyya den von den islamischen Rationalisten verehrten Aristoteles als den „ignorantesten aller Menschen“ verleumdet. Zudem wird die Erneuerung von Glauben und Gesellschaft in Form rational begründeter Innovation als Häresie angesehen und verfolgt. Im Endeffekt wird die Entsubjektivierung der Menschen normativ festgeschrieben: „Die Menschen sind die Diener Gottes, die Herrscher vertreten Gott bei seinen Geschöpfen, und sie sind Ermächtigte über diese selbst“ (Ibn Taimiyya, zit. n. Tibi 1996, S. 173).

3) Die Sakralisierung der Herrschaft sowie die damit unlöslich verwobene Entsubjektivierung der Menschen findet im orthodoxen Fiqh-Diskurs ihre systematische Fundierung in Gestalt des postkoranischen Konstrukts der Schari‘a, dem islamischen Gottesgesetz. Dabei handelt es sich um eine willkürliche Schöpfung orthodoxer Rechtsgelehrter, die situativ konditionierte Aussagen des Koran in ein absolutes und unwandelbares, jederzeit und überall geltendes System von Vorschriften und Strafregeln transfomierten. Unterschieden wird in diesem Kontext zwischen Verstößen gegen das Gottesrecht (Haq Allah) und Vergehen von Menschen gegen Menschen (Haq adami). So darf ein Muslim seinen Glauben weder wechseln noch widerrufen. Für Apostasie sieht die Schari’a für Männer die Todesstrafe vor. Die Vollstreckung der Todesstrafe erfolgt mittels Steinigung oder Enthauptung durch das Schwert. Weitere Strafbestimmungen, die sich bereits bei Ibn Taimiyya finden, sind z. B.: „Wer Zina (unehelichen Verkehr) begeht, soll mit Steinen beworfen werden, bis der Tod eintritt“. Wer Wein trinkt, soll ausgepeitscht werden“ (Tibi 1996, S. 175). Auch Homosexualität wird mit der Todesstrafe geahndet, während lesbische Liebe zunächst „nur“ mit 100 Peitschenhieben bestraft wird und „erst“ beim vierten Mal die Todesstrafe zur Anwendung gelangt. Nach Auffassung des Experten Joseph Schacht ist das islamische Recht „das Mark des islamischen Denkens ... der Kern und das Wesen ... des Islam selbst ... Die Theologie war nie in der Lage, eine vergleichbare Bedeutung im Islam zu erlangen ... es ist unmöglich, den Islam zu begreifen, ohne das islamische Recht zu verstehen“ (zit. n. Tibi 2000, S.87).

Sakralisierung der zwischenmenschlichen Herrschaftsbeziehungen, Entsubjektivierung der Menschen als Sklaven Gottes und gehorsamspflichtige Untertanen und dogmatische Setzung der absolutistischen Schari’a bilden die wesentlichen Konstitutionsfaktoren des dominant gewordenen orthodox-religiösen Diskurses, der letztendlich den ‚organischen‘ Einbau des Islam in die orientalische Despotie sanktionierte und in Form der vier sunnitischen Rechtsschulen konkret in Erscheinung trat. Die umfassende Negierung und Umkehrung der progressiven Ideen und Positionen der Mutaziliten und islamischen Philosophen kommt konzentriert schon bei Ibn Hanbal (780-855), dem Begründer der nach ihm benannten ‚hanbalitischen‘ Rechtsschule, zum Ausdruck. Bei ihm heißt es: „ ... das Gute und das Böse davon ... kommt von Allah ... Niemand widersetzt sich Allahs Willen, noch überschreitet er Seine Entscheidung ... Ehebruch, Diebstahl, Weingenuß, Mord, Verbrauch unrechtmäßigen Reichtums, Götzendienerei und alle Sünden bestehen aufgrund von Allahs Entscheidung und Bestimmung ... Das Kalifat liegt ... bei Quraisch ... Der Dijhad ist rechtmäßig bei den Imamen, ob sie nun gerecht oder böse handeln ... Der Freitagsgottesdienst ... (wird) mit der Obrigkeit (Sultan) verrichtet, selbst wenn diese nicht aufrichtig und gottesfürchtig ist ... Denjenigen, denen Allah Eure Angelegenheit anvertraut hat, muß Gehorsam geleistet werden ... und sie dürfen nicht von Eurem Schwert bekämpft werden ... Der Koran ist die Rede Allahs, durch die Er spricht. Er ist nicht geschaffen. Derjenige, der meint, daß der Koran geschaffen sei, ist ... ein Ungläubiger ...“ (zit. n. Tibi 1996, S.121).




Der Islam als ‚nichtmonolithisches‘, aber konservativ-traditionalistisch dominiertes Bedeutungssystem
Trotz der historisch gewachsenen Dominanz des konservativ-traditionalistischen ‚Gesetzes-Islam‘ mit seiner Betonung der absoluten (jenseits von Raum und Zeit gültigen) Wahrheit des Koran und der Sunna sowie dem Glauben an die Homogenität der Umma, entgeht auch der Islam als kultureller Zivilisationstyp nicht dem strukturierenden Einfluß historischen Wandels und der dadurch vermittelten widersprüchlichen und konfliktreichen Differenzierung zwischen Allgemeinem, Besonderem und Einzelnem. D. h. ausgehend von einem „übergreifenden“ (allgemeinen) ‚Überzeugungskern‘ präsentiert sich der Islam als ein mehrdimensional differenziertes kulturelles System. Als allgemeingültige (verbindende und verbindliche) ideelle Basis lassen sich zunächst folgende Konstituenten hervorheben:

1) Das theozentrische Weltbild: Demnach ist alles irdische Geschehen Gott-zentriert und Ausdruck der göttlichen Allmacht. Die Menschen sind demnach als Geschöpfe Gottes von diesem abhängig und dominiert sowie diesem gegenüber absolut gehorsamspflichtig. Evident ist die darin als Kehrseite eingeschlossene weitestgehende ‚Selbstentsubjektivierung‘ der Gläubigen.

2) Der Glaube an das Wahrheitsmonopol der (islamischen) Religion: Nach Moses, Jesus und anderen Propheten ist Mohammed dadurch ausgezeichnet, daß er als letzter die endgültige, umfassende, einzig wahre und vollendete Offenbarung von Allah empfing. In diesem Sinne wird Mohammed im Koran als das „Siegel“ aller Propheten bezeichnet.

3) Die Überzeugung von der Exklusivität der Umma, der Gemeinschaft der Muslime: Grundlage hierfür ist Sure 3, Vers 110 des Koran: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen erstand. Ihr heißet, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah“.

4) Der Glaube an die Authentizität des Koran als verbal inspirierter, unhinterfragbarer und nicht historisch-kritisch reflektierbarer Text.

5) Die fünf Säulen des Islam: (a) Die Bezeugung, daß es keinen Gott außer Allah gebe und das der Prophet Mohammed sein Gesandter sei; (b) Das Gebot, daß ein Muslim fünfmal pro Tag beten soll; (c) die Leistung der Almosensteuer (Zakat); (d) Die Einhaltung des Fastenmonats Ramadan; (e) Die Pflicht, einmal im Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka oder Medina zu unternehmen.




Ausgehend von diesem ‚Glaubenskern‘ lassen sich folgende binnenstrukturelle Differenzierungsebenen im Islam erkennen:

A. Kulturell-regionale Differenzierung:

Etwa 1,3 Milliarden Muslime leben als Mehrheitsbevölkerung in 46 islamischen Ländern (ein Viertel der UNO-Mitgliedsstaaten). Obwohl eine Zentralität des Arabo-Islam nicht zu übersehen ist (Arabisch ist die Sakralsprache des Islam), ist z. B. die größte islamische Nation, Indonesien (160 Millionen Menschen), eine nicht-arabische Nation. Neben dem Arabo-Islam existieren somit weitere Varianten in Form des asiatischen und des Afro-Islam, sowie der türkisch-sunnitische und der iranisch-schiitische Islam.

B. Konfessionelle Differenzierung:

Neben dem Schisma zwischen sunnitischem Mehrheitsislam (ca. 90 Prozent aller Muslime) und schiitischem Minderheitsislam gibt es weitere Binnendifferenzierungen innerhalb dieser beiden Bekenntnisse. So gehören zu den Schiiten außer der mehrheitlichen Zwölfer-Schia (Glaube an die Reihenfolge der zwölf Imame) die Siebener Schia, die Ismailiten, die Drusen und die Alawiten. Innerhalb des sunnitischen Islam existieren wiederum vier Rechtsschulen, die aufgrund der Koinzidenz von Religion und Rechtssystem den Charakter von eigenständigen Konfessionen besitzen (Hanbaliten30, Malikiten, Hanafiten, Schafiiten als quasiautonome, ethnisch-geographische Konfessionen31).

C. Interpretatorische Differenzierung:

Von dem schriftgläubigen Gesetzes-Islam, der die aus dem Koran-Text entnommene Schari‘a (Göttliches Gesetz), fokussiert und insbesondere von den Schriftgelehrten/Ulema vertreten wird, ist zunächst der Volks-Islam als Glaubensform der analphabetischen Muslime abzugrenzen, der auf mündlichen Überlieferungen und popularen Sitten basiert (Tariqa-Islam32). Dieser Volksislam ist wiederum aus dem Sufi-Islam, der Islam-Auffasung mittelalterlicher Ordensmystiker, hervorgegangen. Im Unterschied zur orthodoxen Deutung der Gott-Mensch-Beziehung als autoritäres Unterwerfungsverhältnis, betonen Vertreter des Sufi-Islam den unmittelbaren Charakter der Gott-Mensch-Verhältnisses als Liebesbeziehung33. Der Gläubige wird nicht mehr als Sklave Gottes angesehen, sondern als würdige Person aufgewertet, die selbst Züge der Vollkommenheit trägt.




Historisch gewordener Tatbestand ist jedenfalls, daß der konservativ-traditionalistische Gesetzes-Islam und sein konzeptioneller Träger, die Fiqh-Orthodoxie, gegenüber den Varianten des heterodoxen Islam die Oberhand behielten: So wurde der islamische Rationalismus/Vernunftphilosophie systematisch zurückgedrängt und zur Häresie erklärt und im Einklang damit die ra’y, die persönliche Ratio, aus dem System der Rechtsfindung und seinen Grundlagen ausgeschlossen. Verbindliche Richtlinie wurde somit al-Marwadis (974-1058) Grundsatz „auf der Basis des göttlichen Gesetzes, nicht der Vernunft“. Schon die hanbalitische Reaktion gegen die elitär-rationalistische Ausdeutung der Offenbarung34 hatte zur schrift- und traditionsgläubigen Verabsolutierung von Koran, Sunna und Schari’a als allgemeinverbindliche Regulative der Umma geführt. „Sunna und Orthodoxie wurden darum Synonyme: Orthodoxie, die öffentlich verkündete und allgemein anerkannte Lehre des rechten Glaubens und Handelns, ist nicht von der spekulativen Theologie (Kalam), sondern von den Sammlern und Auslegern der Rechtsüberlieferung geschaffen und formuliert worden“ (Endreß 1991, S. 82). Während der islamische Rationalismus aufgrund der systematischen Repression seitens der reaktionären Ulema keine eigenständige und dauerhafte Institutionalisierung zustande brachte, kam es in Getalt der ‚madrasa‘ zur Etablierung eines Netzwerks von Lehrstätten der orthodox-islamischen Rechtsdogmatik. „Die Madrasa wurde das religiöse und, wie sich versteht, auch das politische Lenkungsinstrument der orthodoxen Führungsschicht“ (ebenda, S. 86). Zudem gelang mit dem Wirken al-Gazalis (1058-1111) ein Brückenschlag zwischen dem asketischen und mystischem Sufitum und dem orthodoxen Gesetzes-Islam. „Sein großes Werk ‚Die Erneuerung der Wissenschaften des Glaubens‘ (Ihya ulum ad-din), in den Jahren des geistigen Exils verfaßt, wies der islamischen Welt den Gehorsam gegenüber der Scharia - der Pflichtenlehre des Korans und der Tradition - als Weg sinnvoller Lebensführung und den Gottesdienst der Mystiker als heilbringender Gotteserkenntnis“ (ebenda, S. 70). Unter der Hegemonie des orthodoxen Rechts-Islam35 wurde somit die geistig-kulturelle Integration der multiethnischen und klassendifferenzierten islamischen Herrschaftordnung vollzogen.

Hervorzuheben ist nun, daß im ‚organischen‘ Verständnis des hegemonialen Gesetzes-Islam der Islam nicht nur eine Religion (im Sinne eines Paradigmas frommer privater Lebensführung), sondern zugleich auch ein Rechtssystem, eine politische Ideologie und eine Staatsordnung darstellt36. „Der Islam ist nach dieser Auffassung also weit mehr als eine Religion, die den Menschen an den transzendenten Grund seiner Existenz bindet, die Grundprinzipien der Ethik vorgibt und darauf aufbauende Rechtsbestimmungen enthält: Der Islam selbst ist ‚Religion und Staat‘ (al-Islam din wadaula) im Sinne eines allumfassenden Systems“(Büttner 1998, S.203).

Angesichts dieser Konstellation lassen sich nun folgende Wesensmerkmale des dominanten Rechts-Islam anführen:

1) Das bereits angeführte theozentrische Weltbild als unüberbrückbarer Gegensatz zum Subjektivitätsprinzip der ‚kulturellen Moderne‘, in dem die Schöpferkraft, Selbstverantwortung und Würde des Menschen (als Gattung und Individuum), also seine vernunftvermittelte Subjektivität, hervorgekehrt wird . Demgegenüber heißt es z. B in al- Aë‘aris (gest. c. 936) Schilderung der Summe der Ansichten der Anhänger der Tradition und der Sunna: „Was Gott will, ist geschehen, und was er nicht will, wird nicht geschehen. Sie (also die besagten Anhänger, H. K.) behaupten, daß niemand das Vermögen zu einer Handlung hat, bevor er sie (von Gott dazu befähigt) ausführt, oder daß er vermöchte, sich Gottes Wissen zu entziehen oder etwas zu tun, wovon Gott weiß, daß er es nicht tun wird. Und sie bekennen, daß es keinen Schöpfer gibt außer Gott, daß Gott es ist, der auch die Schlechtigkeiten der Menschen erschafft, daß es Gott der Erhabene ist, der die Taten der Menschen erschafft und daß die Menschen nichts schaffen können“ (zit. n. Endreß 1991, S.65).

2) Der absolute, ewige und universelle, d. h. ‚totale‘ Gütltigkeitsanspruch des Islam: Die im Koran zum Ausdruck gebrachte göttliche Offenbarung wird als historisch unwandelbare, seit ihrer Verkündung für alle Zeiten und für die ganze Menschheit ewig geltende Glaubenswahrheit fixiert. Damit fungiert der Islam als absolutistische Handlungs-, Bewertungs- und Normierungsmacht, die eine durchgreifende Disziplinargewalt entfaltet.

3) Der absolute/totale Gültigkeitsanspruch des Islam korrespondiert mit einem expliziten Überlegenheits- und Führungsanspruch, der aus Mohammeds Stellung als letzter und verbindlicher Prophet („das abschließende Siegel“) sowie aus der bereits zitierten Sure 3, Vers 110 (die Umma als beste menschliche Gemeinde) abgeleitet wird. Aus der Perspektive dieser „Auserwähltheit zur Dominanz“ verbietet sich folgerichtig ein gleichberechtigter kultureller Pluralismus als Prinzip zwischenmenschlicher Koexistenz. „Einerseits tritt der Koran auf als Korrektur und Kulmination, und alles, was die früheren Schriften an Gutem enthalten, ist konform mit dem Inhalt des Koran; andererseits verbietet die Einheitlichkeit der monotheistischen Offenbarung, daß in den Hauptsachen Unterschiede bestehen dürfen“ (Bouman, zit. n. Tibi 1991, S.45).

4) Aus dem Überlegenheits- und Führungsanspruch ergibt sich das Prinzip des ‚Djihad‘, d. h. der Bereitschaft zur angestrengten (multiinstrumentellen) Durchsetzung des Islam als universell verbindliches Bedeutungssystem37. Dieser Intentionalität entspricht eine Zweiteilung der Welt in das „Haus des Islam“ (Dar al-Islam) und die Welt der Anders- und Ungläubigen/ „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb). Der aktivistische Sinn dieser dualen Weltsicht offenbart sich in den Worten des Fundamentalisten Sabir Tu’ayyma: „Islamische Rechtsvorschriften sind nicht auf Muslime und ihre Gesellschaften begrenzt. Sie sind dazu geschaffen, um alle menschlichen Beziehungen zu organisieren und sind daher der ganzen Menschheit zugewiesen, sei sie islamisch oder noch nicht islamisiert, sei es in Friedenszeiten oder im Kriegszustand; denn islamische Regeln schaffen ein allgemein gültiges internationales Recht“ (zit. n. Tibi 2000, S. 48).

5) Aus dem ‚organischen‘, d. h. sämtliche Lebensbereiche umfassenden Geltungsanspruch des Islam, der eine Trennung zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre nicht zuläßt, resultiert tendenziell ein umfassendes und omnipräsentes Kontroll- und Überwachungssystem, das die Alltagshandlungen sowie die Subjektivität der Menschen bis in die intimsten Bereiche hinein ‚durchreguliert‘. Hinzu kommt die Setzung des Koran als absolutistisches Bedeutungssystem: „Denn der Koran ist eine Methode des Lebens und eine Verfassung für die ganze Menschheit ohne jedwede zeitliche oder örtliche Begrenzung. Darüber hinaus ist der Koran ein Indiz für Kreation von einem Wunder (I‘Èaz) und eine alles umfassende Enzyklopädie der Wissenschaft und auch eine Zusammenfassung der Geschichte der gesamten Menschheit“ (der ägyptische Pädagoge Mahmut Sayyid Sultan zit. n. Tibi 1991, S. 149).

6) Grundcharakteristikum des Gesetzes-Islam ist die religiöse Sanktionierung bzw. Sakralisierung der bestehenden, in der Regel despotischen Herrschaftsordnung. Das schließt ein: (a) das Fehlen eines antidespotischen Widerstandsrechts der Muslime gegen „ungerechte“ Herrscher sowie (b) die Vorenthaltung von Individualrechten. Die Schari’a formuliert im Grunde nur menschliche Pflichten gegenüber Gott, beinhaltet aber keine gesellschaftlich geschützten Rechte des Einzelnen gegenüber der Sozialordnung und dem Staat. Insbesondere diese religiös begründete Vorenthaltung von individuellen Menschenrechten zeichnet den Gesetzes-Islam als „kulturelle Software“ der orientalischen Despotie38 aus.

7) Das normative Grundmodell des Gesetzes-Islam ist die ‚Gottesherrschaft‘ bzw. die Errichtung des‚Gottesstaates‘ (Hakimiyyat Allah). Hauptkonstituenten dieser ‚islamischen Herrschaftsordnung‘ sind : (a) der als „Schatten Allahs“ im Namen Gottes Macht ausübende Imam/Despot als religiöser und politischer Führer sowie (b) die Schari’a, d. h. das aus dem Koran und der Sunna abgeleitete „göttliche Gesetz“ als ein rigides normatives Anweisungs- und Sanktionssystem, das schon aufgrund dieser konstitutionslogischen Merkmale keine Individualrechte im Sinne von Berechtigungen gegenüber dem Sozium zuläßt. In der Perspektive dieses Modells göttlich legitimierter Herrschaft gelten säkulare Ordnungen/Lebensmodelle (Demokratie, nichtreligiöser Rechts- und Verfassungsstaat etc.) als „unislamisch“, während die Menschenrechte als Hokuspokus von besessenen Ungläubigen abqualifiziert werden39.

8) Ein zentrales Merkmal des Gesetzes-Islam mit seiner Fokussierung der Schari’a ist die Verweigerung von Gleichberechtigung bzw. die rechtlich-normative und soziokulturelle Diskriminierung von Anders- und Nichtgläubigen, Frauen und Minderheiten40. „Am dramatischsten betroffen sind davon die Frauen: Wenn sie aus der Welt der Tradition ausbrechen, werden sie gefangen, vergewaltigt, zerbrochen, umgeracht“ (Harwazinski 1998, S.447).

9) Im Gegensatz zu anders lautenden Sätzen im Koran, nach denen es in der Religion keinen Zwang geben soll, existiert im Gesetzes-Islam keine Glaubensfreiheit41. So darf ein Muslim seinen Glauben nicht widerrufen oder wechseln. Tut er es dennoch, so begeht er Apostasie (Riddah), worauf für Männer die Todesstrafe steht. Aber auch bereits die angebliche Mißachtung der Schari’a kann von islamischen Rechtsgelehrten als Apostasie ausgelegt werden. So erklärte der ägyptische Scheich al-Ghazali 1993 anläßlich der Ermordung des Schriftstellers Faradj Fuda vor dem ägyptischen Gericht für Staatssicherheit in seinem Rechtsgutachten (Fetwa)folgendes: „Jeder, der offen gegen die Anwendung der Schari‘a ... eintritt, fällt vom Glauben ab und muß getötet werden ...; wer einen solchen Apostaten tötet, darf straffrei ausgehen!“ (zit. n. Tibi 1999, S.21). Im Kern handelt es sich hierbei um eine prophylaktische Generalamnestie für ‚radikal-islamistische‘/fundamentalistische Attentäter!42




© Hartmut Krauss, Osnabrück 2001



Anmerkungen:
1 Der vorliegende Text ist ein Auszug aus einer längeren Abhandlung unter dem Titel: Religion - ‚Moderne‘ - Fundamentalismus: Die ‚Wiederkehr des Religiösen‘ als neototalitäres Phänomen“. Eine analytische Skizze zur aktuellen Beschaffenheit des islamischen Fundamentalismus findet sich in meinem Text: „Totalitarismus und Fundamentalismus im Spannungsfeld zwischen prämodernem Traditionalismus und kapitalistischer ‚Moderne‘“. Teil 2.

2 Auch das „Feindbild Kommunismus“ basierte auf einer verzerrenden Konfundierung von Marxismus, Kommunismus (als Ziel) und Stalinismus (als pervertierender Bewegung). Vgl hierzu Krauss 1997a.

3 Drastisch, aber treffend weist Tibi (1999, S.165) auf den postmodernen Rückfall hinter die Errungenschaften der kulturellen Moderne hin: „Wenn im islamischen Sudan Frauen durch Beschneidung ihrer Klitoris in ihrer Sexualität entmündigt werden, dann ist das für Kulturrelativisten keine Verletzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit, sondern schlicht ein Ausdruck anderer Sitten, vergleichbar der inhumanen Verschleierung der Frauen. .... In Wirklichkeit bedeutet Kulturrelativismus jedoch nicht Toleranz gegenüber anderen Kulturen, sondern moralische Trägheit und Entlastung von jeglicher Verantwortung, etwa für die Verletzung von Menschenrechten.“

4 Vgl Abschnitt VI. 2.

5 Die Hanifen glaubten an die Lehre vom Stammvater Abraham, ohne sich dem Christentum oder Judentum anzuschließen.

6 Dashti (1997, S.43) sieht in einer Reise, die Mohammed bereits im Alter von elf Jahren mit seinem Onkel nach Syrien unternahm, ein Schlüsselerlebnis: „Dort konnte er eine andere Welt entdecken, die nicht wie bei seinem Stamm durch Unwissenheit, Aberglauben und Grobheit gekennzeichnet war. Dort traf er Menschen, die frommer waren und deren Sitten und Gebräuche höher entwickelt erschienen. Da wurde ihm wahrscheinlich zum ersten Mal klar, wie primitiv, brutal und abergläubisch sein eigenes Volk war.“

7 Schon vor Mohammed waren in verschiedenen arabischen Gebieten Propheten aufgetreten, die vor der Götzenanbetung warnten vgl. Dashti S. 46f.

8 „Die Lebensgeschichte Muhammeds ist die Geschichte eines Mannes, der Gott sucht und im Erlebnis der Berufung findet; dann die Geschichte des Propheten von Mekka, der eine Gemeinde von Gläubigen um sich sammelt; schließlich die Geschichte des Politikers von Medina, der die islamische Theokratie begründet“ (Endreß 1991, S. 37).

9 „Eine historisierende Lesart des Koran-Textes, so wie (viele, H. K) Christen ihre Bibel textkritisch lesen, wird von den meisten Muslimen ... als häretisch zurückgeiesen. Der Muslim, der hierfür eintritt, setzt sein Leben aufs Spiel“ (Tibi 1996, S. 89).

10 „Nach der Emigration des Propheten nach Medina und der damit verbundenen Änderung der Gebetsrichtung von Jerusalem nach Mekka wurde die Dauer der Fastenzeit von einem auf zehn Tage verlängert. Von jetzt an mußte an den Tagen des Monats Moharram gefastet werden. Nach dem endgültigen Bruch zwischen Muslimen und Juden war schließlich der ganze Monat Ramadan dem fasten vorbehalten“ (Dashti S.108).

11 „Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit der Vergeltung und das Verbot, dem Rächer aufs neue eine Blutschuld anzulasten, verhütete die verheerenden Blutfehden der Vergangenheit; die Empfehlung, statt der Vergeltung ein Blutgeld anzunehmen, bahnte einer humaneren Praxis den Weg. Der Zeugenbeweis wurde zur Grundlage des Vertrags- und Prozeßrechts erhoben ... Die gesetzlich geregelte Polygamie war ein bedeutender Fortschritt gegenüber den verschiedenen losen Verbindungen, die vordem möglich und üblich waren; erst damit (sanktioniert durch die harte Ahndung des Ehebruchs) wurde die Familie, die Zelle der seßhaften Gesellschaft, konstituiert“ (Endreß 1991, S. 42f.)

12 Durch Überfälle auf Karawanen feindlicher Stämme besserten Mohammed und seine frühmuslimische Anhängerschaft ihre finanzielle Lage auf. So versetzten sie sich in die Lage, ihre Vormachtstellung über die gesamte arabische Halbinsel zu errichten. „Aber der entscheidende Schritt, mit dem sie sofort eine feste wirtschaftliche Grundlage aufbauen und ihr Ansehen heben konnten, war die Beschlagnahmung aller Besitztümer der Juden in Yathrib“ (Dashti 1997, S.157).

13 Tibi (196, S.91) schreibt hierzu: „Die historische Situation, die diesem Muster zugrunde liegt, ist : Unterwerfung der Stämme unter die neue islamische Staatsordnung und Expansion durch den Djihad. Im Kontext der islamischen Religionsstiftung war diese Lehre gleichermaßen verständlich und berechtigt. Muslime haben sie aber zur Rechtfertigung ihrer Futuhat/Eroberungen erweitert und zu einer religiösen, kosmologischen Weltanschauung weiterentwickelt.“

14 „Verführung“ ist hier im Sinne von „Vertreibung“ zu verstehen.

15 Nach Auffassung des französischen Islamwissenschaftler Maxime Rodinson „wurde der Koran zu einer Art Zeitung: sie erließ Tagesbefehle an die Truppen, sie fällte die Entscheidungen über Fragen der inneren Ordnung, sie erklärte die glücklichen und unglücklichen Wechselfälle des Kampfes“ (zit. n. Tibi 1996, S.103).

16 So verherrlichen Fundamentalisten die Epoche des Frühislam als „Goldenes Zeitalter“.

17 Aus der „Partei“ Alis (Schi‘a Ali) , also den Anhängern Alis, die gegenüber dem dynastischen Kalifenprinzip das Imamprinzip vertreten und in Ali den Ur-Imam sehen, bildete sich die islamische Strömung der Schiiten.




18 „In der islamischen Geschichte gibt es keine demokratische Ablösung von Herrschaft ... Der Mord am illegitimen Imam ist die Logik der islamischen Opposition. Die Logik der Herrschaft aber ist dagegen, daß der Imam auf seiner Berufung durch Gott besteht, so daß er nicht von sich aus zurücktreten darf“ (Tibi 1996, S.74).

19 ;Murdschiiten‘ leitet sich ab von murji’a: „die Aufschiebenden, d. h. diejenigen, die das Urteil über Errettung oder Verdammnis eines Muslims auf den Jüngsten Tag aufschieben“ (Radtke 1991, S.58).

20 „Der Hellenisierung ging eine Welle von arabischen Übersetzungen aus dem Erbe der griechischen Antike durch arabische Christen voraus. Muslime begannen in jener Zeit, politische Themen aus der altgriechischen politischen Philosophie aufzunehmen und in diesem Zusammenhang ihre eigene Tradition eines rationalen, auf der menschlichen Vernunft basierenden Denkens zu begründen. Das Resultat war die politische Philosophie im Islam und ihr Rationalismus.“ (Tibi 1996, S.129)

21 So gehörten die oben Genannten „zu den bedeutendsten Vertretern rationalistischen, humanistischen und progressiven Philosophierens im gesamten Mittelalter und übten auch auf die europäische Philosophie einen enormen Einfluß aus“ (Wöhler 1989, S.31).

22 Diese Grundthese Al-Farabis zusammenfassend schreibt Tibi (1996, S.141): „Analog zu der vernunftmäßigen Ordnung des Kosmos herrsche eine Hierarchie unter den Menschen, und nur die Philosophen unter ihnen verfügten über den für die Führung des Gemeinwesens erforderlichen Intellekt.“

23 Die Verwirklichung des menschlichen Glücks im Diesseits öffnet den Weg zu einer Säkularisierung; nicht mehr primär im himmlischen Paradies, sondern auf dieser Erde ist die Sa’ada/Glückseligkeit anzustreben“ (Tibi 1996, S.142).

24 ‚Islamische Zivilisation‘ meint hier die Gesamtheit der raum-zeitlich unterschiedlich verorteten Lebensgemeinschaften, die auf die islamische Religion als prägendes Bedeutungssystem ausgerichtet sind.

25 „Schari’a ist nach Deutung der islamischen Orthodoxie das, was von Gott kommt und als Offenbarung im Koran schriftlich festgehalten ist. Fiqh dagegen ist das islamische Wissen der Schriftgelehrten, welches sie als Menschen bei ihrer Deutung der Schari’a gewinnen“ (Tibi 1996, S. 151).

26 Al-Schafi’i (767-820) ist der Begründer einer der vier sunnitischen Rechtsschulen.

27 „Obwohl ein kompromißloser Gegner des Widerstandsrechts, geriet Ibn Taimiyya mehrmals durch seine strikte Orthodoxie in Feindschaft zu mehreren Regionalherrschern und mußte deshalb in Damaskus und später auch in Kairo einige Jahre im Gefängnis verbringen ... Diese Widersprüchlichkeit im Leben und Denken des Ibn Taimiyya begegnet uns in unserer Gegenwart bei den islamischen Fundamentalisten. Sie besteht in der Ablehnung des Widerstandsrechts bei gleichzeitiger Revolte gegen den Herrscher, dem die Eigenschaft des Imam abgesprochen wird. Dies ist sicherlich mit ein Grund dafür, daß es kein Werk eines islamischen Denkers aus dem Mittelalter gibt, das an Popularität und Verbreitung unter den zeitgenössischen Fundamentalisten mit dem Ibn Taimiyyas konkurrieren könnte. Ibn Taimiyyas Werk al-Siyasa al-Schar’iyya ist einer der Katechismen islamischer Fundamentalisten; sein Leben in den Gefängnissen dient ihnen als Vorbild in ihrem Kampf gegen die heutigen verhaßten Sultane“ (Tibi 1996, S. 168).

28 Dennoch sind Ibn Taimiyyas Schriften „eine ideologische Waffe für die Fundamentalisten unserer Gegenwart in ihrem Widerstand gegen die ‚ungerechten Imame‘; sie nehmen selektiv nur seinen Einsatz für eine an der Schari’a orientierte Politik in ihr Denken auf, übersehen jedoch seine Verwerfung eines Widerstandsrechts“ (ebenda, S. 174).

29 Über die Jahrhunderte islamischer Geschichte hat sich diese intellktuellenfeindliche Einstellung der Faqihs (islamische Sakraljuristen, H. K.) zu einer islamischen Tradition der Intoleranz entwickelt. Der Muslim, der zu intellektualisieren wagt, riskiert, der Takfir (Erklärung zum Ungläubigen) ausgesetzt zu werden. Dem Kafir gehört der Tod!“ (ebenda, S.171)

30 Die auf Ibn Hanbal zurückgehende Rechtsschule des ‚Hanbalismus‘ ist die strengste der vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam. Nach ihr darf allein der Koran als Basis der Rechtsfindung dienen. Die von Ibn Hanbal über Ibn Taimiyya und Ibn al-Wahªb (1703-1792) verlaufende Tradierungslinie des orthodox-reaktionären Islam ist die religiöse Legitimationsquelle der heutigen Herrschaftsordnung in Saudi-Arabien.

31Wie Tibi (1999, S. 74) ausführt, sind „die nordafrikanischen Muslime im Maghreb fast ausschließlich Malikiten (...), während die Saudi-Araber Hanbaliten und die sunnitischen Syrer Hanafiten sind. Die Kurden sind mehrheitlich schafiitische Muslime.“

32 „Tariqa kommt sprachlich von al-Tariq (arabisch: ‚Der Pfad‘) und heißt hier ‚Der Weg‘. Der Begriff gibt an, daß zu Allah viele Wege führe

554)
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BIOEULE www.buntnessel.de/schleichendebioeule.htm

Anti-‚KrebsMAFIA’ (Ich ess’ so gern’ Amarettis! Am liebsten selbstgeback’ne!) www.buntnessel.de/bioeuleamaretti.htm www.buntnessel.de/aprikosenkerneleinsamenkoenntenschadendeinersogenanntenkrebskrankheit.htm Yvonne aus ‚Dahoam is’ dahoam’ sollte auch welche bekommen! U.a. auch ‚Tumoglin’ oder selbst zubereitete Tinktur aus Walnussblättern! Hat man Sie aber schon der ‚Protonen’-Horror-Behandlung übergeben, Odermenning-Tinktur oder Bäder zur Stärkung des Organismus mit Phosphor eben!

Frau Hulda Clark liegt mit und ohne ‚Zapper’ so wirklich wohl kaum daneben!? An deutscher? Medizin speziell ist Bioeule interkulturell nur gelegen! Es gibt - wie’s scheint - leider Parasiten mafiose? in Kliniken? Und überall fast eben? Drum machen Sie sich einfach kundig! Nicht nur ein Glas Campari (Wermut!) und Kräuter-Küche wirkt halt pfundig! ECHTEREHRENPREIS

PARANEUA PROPARACELSUS!



Bioele gegen Islam-Jesuitismus, der eine kritiklose, politisch blinde Weltbevölkerung für seine Zwecke (Feudal-Sozialismus ? Tolkien?) schaffen möchte?

www.buntnessel.de/bioeuleislamjesuitismus.htm

1. Ergebnisse für: alterite chamäleon

2. Gästebuch von nachtigall@--------------------- Gastbuch24.de, das ...

(Wird Novalis umfunktioniert zum Hoffnungsträger eines jesuitisch organisierten nationalen Europas mit \"Altérité\" - sprich Chamäleons-Verhalten - statt ...
www.paraneua.de/sibyllen.htm - 256k - Im Cache - Ähnliche Seiten

3. Islam-Köln

Altérité des Münchner Professorenteams jesuitische Chamäleonspolitik (www.buntnessel.de/chamäleon.htm) mimt? Das ist das Küng\´sche Welt-Ethos! ...
www.echterehrenpreis.de/bene.htm - 24k - Im Cache - Ähnliche Seiten

4. VTLS Chameleon iPortal List of Titles

- [ Diese Seite übersetzen ]





Als nächstes wird das Grundgesetz angeknackst?

FAZ im heut’ im Mai im Titelbild suggeriert so was?

Damit man bald die Scharia installiert?

Womit man (Strategen!), was gewollt, sorgt’ dass es passiert?

Dann gibt es keinen ‚Einspruch’ mehr?

Scharia gäb’ zur Entkulturalisierung einiges mehr noch her!?

Was soll das lächerliche ‚Kulturpreis’-Gestreite?!

Gewollt schon lang war’s doch, dass man der Abwärtsriege für künftigen Höllensturz zuarbeite?!

Kulturabbau längst galoppierend über Medien klappt?!

Sie sehen’s, wenn durch Fernsehprogramme man zappt!?





Weinerliches Chamäleon ‚Islam-Jesuitismus’? www.buntnessel.de/weinerlichemedienpossefuerdenislamkermanilehmann23.htm Als Gewinner soll der Islam in Deutschland profitieren?

www.buntnessel.de/bioeulevordemniederwalddenkmal.htm

Wer nimmt diese Medienpossen denn noch ernst?



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Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 202 für Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung. (0,16 Sekunden)

Suchergebnisse

1. Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung - Politically Incorrect

Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung. Die Doch-Nicht-Verleihung des hessischen Kulturpreis an den muslimischen Kölner Schriftsteller Navid Kermani ...
www.pi-news.net/2009/05/lehmann-schuld-an-kermanis-nicht-auszeichnung/ - Ähnliche Seiten

2. PI - Politically Incorrect

Mai 2009: Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung; 15. Mai 2009: Postboten dürfen Flugblätter nicht verweigern; 15. Mai 2009: Necla Kelek über ...
www.pi-news.net/author/pi/ - 101k - Im Cache - Ähnliche Seiten
Weitere Ergebnisse von www.pi-news.net »

3. PI News Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung





1. Lehmann Schuld an Kermanis Nicht-Auszeichnung - Politically Incorrect

Einen Preis haben weder Lehmann noch Kermani verdient. ... doch nur darin dass er in der oeffentlichkeit als musel auftritt und als slcher schreibt. ...
www.pi-news.net/2009/05/lehmann-schuld-an-kermanis-nicht-auszeichnung/ - Ähnliche Seiten







www.buntnessel.de/wegwarte.htm











www.buntnessel.de/günsel.htm

www.buntnessel.de/ralf.htm



www.buntnessel.de/alptraum.htm

www.buntnessel.de/chamaeleon.htm



Interaktiv: (vor allem, wenn Webpublishing aus verschiedenen Gründen nicht klappt! (Xing – Ismaning? Alles ist möglich?):

Neu: www.gastbuch24.de/gastbuch.php3?user=bioeule3

http://morgenmuffel23.beepworld.de/apps/guestbook?userid=3462856&from=15

alt: http://morgenmuffel23.beepworld.de/apps/guestbook?userid=3462856&from=300eu












www.buntnessel.de/galilaeerduhastgesiegtbioeule23.htm







www.buntnessel.de/günsel.htm

www.buntnessel.de/schleichendebioeule.htm ‚Die FAZ sich gegenüber schleichender Islamisierung besonders willfährig zeigt? …’





Zu viele Preise, zu viele Gedenktage, zu viele Feste?

Warum verschont man die Bevölkerung nicht mit diesem unnötigen ‚hessischen Kulturpreis’? Weil man mit Medienspektakeln längst Politik macht? Ein ‚abrahamitischer’ Kulturträger vom Preis ausgeschlossen?



‚Bevor Abraham war, war ich!’? Wer sprach so?



Grundsätzliches zur ‚Preisverleihung’ oder: Ist Kermani, der sich als Anhänger des apokryphen gnostischen Thomasevangeliums Nag Hammadi www.buntnessel.de/herrkermanivontoleranzverlassenzugunsteneinerminimalgnosis.htm bekennt, wirklich eine Investition in die Zukunft, da er den Gedanken der ‚Gnosis’ nur sehr koranbezogen und eng begrenzt? Eine begrenzte Erkenntnis? www.buntnessel.de/ansichteneinesabgelehntenpreistraegers.htm Ist sie wirklich toleranz- und tragfähig für die Zukunft? Oder enthält sie bereits den Keim zum Fundamentalismus einer Ablehnung des Christentums? Ich würde letzteres befürchten, frage mich aber, ob der ‚liberalkatholische’, ehemalige Kardinal Lehmann (Stichwort Bioeules:’Lehmänner-Verein’, ‚Mietlinge, die die Schafe im Stich lassen’? ‚zukunftsfähiger’ ist als Herr Kermani? Elisabeth Jacobi, Miesbach)

‚Einen Preis zu verleihen stellt ja wirklich ein Problem dar, denn er ist eine Investition in die Zukunft. Ich habe mich als Juror schon oft damit herumschlagen müssen: Fördern wir ein junges Talent, das kurz vor dem Durchbruch steht – und dann gereicht ein Erfolg der Jury zum Ruhm. Oder wird einer ausgezeichnet, der wenig später abspringt und zu einer völlig anderen Branche umschwenkt und statt Musik zu machen einen Computerladen betreibt.’ Worte eines Gepreisten aus Würzburg



Münchner Runde in Jerusalem im Mai 2009?

Auch Sie haben von den hinter den Kulissen mit den Fäden agierenden Balfouristen mit und ohne Kriegstreiberei genug? Sozial ist, wer Erkenntnisse schafft! Das haben weder die linken, noch die rechten Fraktionen geschafft! Es würde die politischen Neu-Manichäer ja in ihrer Wellen-Wirkung arg beschränken, würde sich die Weltbevölkerung hinsichtlich der praktizierten Politik bis ins Okkulte wissend als Gutmenschen mit Friedenswillen bedenken?



‚Unehrlicher Tempel’ (Fundamentalismus aller Relgionen!) schafft Verdruß! Dies wusste doch schon Stephanus!

So würde den Balfouristen ihr Kriegsspiel entzogen, wenn den ‚Weltreligionen’ ihre Macht würde genommen!

Ungelogen!

Und wie macht man das?

Die Weltbevölkerung besinnt sich auf den menschlichen Tempel!

Das hieße, weltweit trügen wir unsichtbar das Siegel des Lammes auf unsrer Stirne

als Ausweis und ‚Stempel’!

Friede brächte allerdings kein …. Geld?

Dies wiederum den Balfouristen samt ihren angezettelten Tantalusqualen nicht gefällt!

Offene Wunden heilen mit dem Heil aller Welt!

Dann würden die ‚Balfours’ um ihre ‚Gewinne’ geprellt’!



Volkskrankheit ‚Depression’ mit Galgant, Veilchen, Suessholz-Melisse zu heilen? «Wenn jemand durch Melancholie und Verdruss im Sinn beschwert wird und so die Lunge schädigt, der koche Veilchen in reinem Wein, und er seihe es durch ein Tuch, und diesem Wein gebe er Galgant bei, sowie Süssholz soviel er will, und so mache er einen Klartrunk und trinke, und es unterdrückt die Melancholie und macht froh, und seine Lunge heilt es.»

www.bioeule.de/Default.htm



www.buntnessel.de/abwasserfrosch23.htm



‚Tumoglin’ (Walnussblätter enthalten ‚Melantonin’?) für ‚Yvonne’ aus der bayrischen Fernsehserie ‚Dahoam is’ dahoam!’

www.buntnessel.de/walnussblätterwillfort.htm Kostprobe:

Buntnessels politische Kräuter! Immer nur hereinspaziert! www.buntnessel.de/politischekraeuter.htm (Links lieber selbst ins Adressenfeld eingeben, sonst werden sie im Netz verhunzt!)Gesund mit Heilkräutern? Eine sympathische Aussicht, auch wenn Sie sich nicht ‚Bioeule’ nennen! Doch leider laut Tierversuch manch ungiftig Heilkraut giftig ist,wenn man in tausendfacher Konzentration zu oft man’s isst!www.buntnessel.de

/absurdejagdgegennatuerlichkeit.htm

Bald auch die Polizei, wenn en-plein-air sie ebbes Unchrut pflücken, schreit?Vielleicht, wenn wir uns alle dumm bald lassen machen,weltweite Gesundheitsindustrie kann sich die Hände reiben und auch lachen!Was Wirkung hat, kann doch – zu unbedenklich angewandt – warum nicht? – auch schaden!Drum hier herein, ins Kräuterforum politischer Kräuter, will ich ein Sie laden! Wir informieren uns ja unermüdlich,damit wir parasitärer Gesundheitsindustrie werden wie andren Krebsgeschwulsten schädlich!

Die Engel mit Zornesschalen giessen Unheil aus (Emil Schlegel, Offenbarung des Johannes!)!

Profitgier denkt sich rinderwahnsinnig? zusätzliche Übel aus!

Dazu man uns im Alter noch entwässert,

damit sich alterseinsichtig keinesfalls für unser Denken etwas bessert!

Wenn Sie davon noch beinlahm werden,

Gesundheits-Industrie spritzt Heparin aus Schweinedarm aus dem Bestand von überwachten Herden!

Man will auf keinen Fall Sie irgendwie gefährden!?

Dies ist die neue Lebensqualität?

- Tabletten fressen früh bis spät?

Im Krankenhaus bedeckt am Ende man Sie mit ‚nem weissen Tuch:

So kriegen von Verwandten Sie dann auch Besuch?

Ein Andrer schlägt für Sie dann zu ihr Buch?



Von Engeln war die Rede vorm Konzil im alten Münchner Gottesdienst (ab 1953?),

die ihre Seele in den Himmel tragen?

Wer wird durch Lesen solcher Botschaften und Gebete seine Lieben noch begleiten, wenn auch klagend?

Ach, gib’ uns Gott, doch wieder einen eignen Tod!

Modernes Sterben bringt uns Kälte und viel Not!



www.buntnessel.de/geschwulstrosmarin3.htm

Walnussblätter, Käsepappel, Quitte.

www.buntnessel.de/walnussblaetterkaesepappelquitte.htm

www.buntnessel.de/geschwulstwalnussblaetter.htm Tumoglin ?

www.buntnessel.de/aschenbrennergeschwulstewalnussblaetter.htm

Am besten wär’ es sicherlich,

Sie machten Ihre Tabletten selbst sich:

Die Hülle gibt’s in Apotheken:

Ein bisschen Reiben wär’ vonnöten!

Dann wissen wir, was drinnen ist!

Manch einem eine Teeparty lieber ist?

Ein bisschen Mühe so und so freilich kostet’s!

Und ganz egal, wenn jemand aus Ihrer Umgebung die Nase rümpft:

‚So was Komisches!’?

Vielleicht manch Bestellarbeiter für Erhöhung des

Weltwirtschafts-Bruttosozialprodukts schimpft?

Die Pflanzen sind die besten Homöopathen (Rudolf Steiner!)

Phytotherapie – gekonnt! – wär’ nicht Ihr Schaden!

So hat, wer informiert ist, seinen eignen Bioladen!

Da brauchen Sie und ich aus Würzburg nicht mal ‚Universelles Leben’,

kommerziell Organisierte leider oft parterre nur streben!

Damit bläst man gewollt’ das Lebenslicht alternativer, ehrlicher Bestrebungen aus:

Statt individuellem Leben wird dann ‚universelles’ draus!

Ich halt’ es mit dem Stephanus:

Unehrlicher Tempel bringt Verdruss!

Der Mensch ist Gottes heilger Tempel:

So trägt er seines Gottes Stempel!

Und wo der Kummer Bosheit sieht:

Die Bosheit zeigt den Mensch nur karrikiert!

Da ist das Muster halt verzerrt!

Was mir beim russischen Maler Jawlenski so gefällt:

Das Antlitz des Menschen wird zur Welt!













www.buntnessel.de/EinViertelallerBeschwerdenkoennteselbsttherapiertwerden.htm ?



Erbengemeinschaft – Scherbengemeinschaft ?

www.buntnessel.de/keinjudaslohn.htm

www..buntnessel.de/engelmitderzornesschalefrauenchiemsee7.jpg



Soll das Welt-Bruttosozialprodukt auf Kosten auch Ihrer Gesundheit

erhöht werden (vgl. ‚Gesundheits-Nachrichten’ 2006, Nr.?)?

Oder sind Sie bereit, sich nach etwas mühsameren Alternativen umzusehen,

die Ihnen wahrscheinlich mehr Lebensqualität ermöglichen?

http://209.85.135.104/search?q=cache:ZKRR9r5pOnEJ:www.wissenschaft-unzensiert.de/med3_27.htm+johanna+budwig+1953&hl=de

Trinken wir zunächst ein Tässchen ‚Wiesentee’ (Melisse, Lemonmyrte-mussnicht sein, Rotkleeblüten, Heublumenblüten, Brunnenkresse, Tulsi kann ersetzt werden durch Basilikum, Bockshornkleesamen, Löwenzahnblätter, Kamille, Gänseblümchen – Zinnkraut - nach Pfarrer Kneipp, Künzle, Willfort und Treben?) miteinander?

Auf Ihr Wohl, liebe Besucher dieser Seiten!



www.bioeule.de/bockigkeitkoennteihrelebensqualitaeterhoehen.htm

www.bioeule.de/krankheitsabwehrbiologisch3.htm

www.bioeule.de/okubaka3.htm



www.buntnessel.de/mitwalnussblaetternundeventuellwermutblaetterngehirntumorundmelanomheilennichtausgeschlossen.htm

Bioeule heilt? Yvonne aus der Fernsehserie ‚Dahoam is’ Dahoam’?

Hund Max erhielt (nachdem eine Tierärztin einen Augen-Hirntumor? für wahrscheinlich hielt und Bioeule ihren Hund keiner ‚Mafia’ überlassen wollte getrocknete und frische Walnussblätter in Lyonerwurst und blickte nach kurzer Zeit wieder fröhlich aus beiden braunen Hundeaugen!



Sollen wir uns Kräuter durch unnötige Panikmache verleiden lassen?

Aber informieren sollten wir uns ständig!


www.buntnessel.de/lakritzsuessholzgegenkrebs23.htm Könnte Lakritz die Geschäfte der Krebs-‚Mafia’ verderben und Ihr Internetanschluß Ihnen in Zukunft solche Informationen immer mehr verweigern …? www.paraneua.de



Mit Melisse lassen sich eventuelle Kopfschmerzen nach Süßholzeinnahme vermeiden oder fortblasen?

www.buntnessel.de/suessholzohnepanikmachemelissereguliertdenblutdruck.htm




www.buntnessel.de/suessholzohnepanikmachemelissereguliertdenblutdruck.htm



www.buntnessel.de/abwasserfrosch23.htm


Web

Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 322 für Durch das Land fließt die Spur aus rotem Mohn. Von Tag zu Tag roter, von Stunde zu Stunde. ... Wo Serben leben, ist Serbien. Sie hatten seine Garantie. (0,34 Sekunden)

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1. : Kroatien, Ostslawonien, Bosnien - Reise durch eine ...

Durch das Land fließt die Spur aus rotem Mohn. Von Tag zu Tag roter, von Stunde zu Stunde. Und der Mohn zittert. Die Luft zittert. ... Wo Serben leben, ist Serbien. Sie hatten seine Garantie. Die Garantie, daß die Krajina serbisch ...
www.zeit.de/1997/25/titel.txt.19970613.xml - Ähnliche Seiten)



Elisabeth Jacobi


www.buntnessel.de/salemaleikumgottseidempapstgnaedig23.htm


www.buntnessel.de/keinechancedemislamjesuitismus.htm

www.buntnessel.de/scientologyjesuitismus.htm



www.buntnessel.de/wosichdiegeisterscheidenammenschlichenich.htm

‚… was ich brauche’ oder des Katholiken Hermann Bahrs besondere Auffassung von Wahrheit!


www.buntnessel.de/templersindilluminatenbesondereneyfersingolstadttheresienstr.23.htm




www.buntnessel.de/abwasserfrosch23.htm



www.buntnessel.de/elternhausinforstenried.htm


www.buntnessel.de/muttertagbioeule.htm

‚Wenn Du noch eine Mutter hast, …’ Buntnessel findet diesen Vers in ihrem Poesiealbum, München 1956,

von Grundschullehrerin Rosemarie Schönsiegel, geb. Meurer (Bayerschule München-Schwabing)

www.buntnessel.de/franziskussegnetemittaubioeule.htm




www.buntnessel.de/goldenelegende23mani.htm

www.buntnessel.de/abwasserfrosch23.htm

www.buntnessel.de/ammeistenverfolgtistdermenschmitseinersinnfrage.htm

www.buntnessel.de/profitlichjesuitismusfalschespiritualitaet.htm






www.buntnessel.de/elternhausinforstenried.htm


www.buntnessel.de/undanderesmehr23buntnesselbioeule.htm www.buntnessel.de/ralf.htm

www.buntnessel.de/impressum.htm

www.buntnessel.de/linkverweis.htm


Statt Lindenblüten, Brennessel und Eberwurz?

www.buntnessel.de/impfstoffwettrennennichtnurfuerarmeschweine.htm


Unterstützt dies die ‚notleidende’ Pharmaindustrie?

Dann haben Sie doch bitte ‚Mitleid’!


www.bioeule.de/aufschweinegrippevorbereitetmitselbstangesetztenbrennesseltropfennimmorgenkaffeegegenhalswehundgliederschmerzen.htm


www.bioeule.de/versuchsmalmitungemuetlicherbrennesselhistamingegeninfektionen.htm



www.buntnessel.de/armesgrippeschwein.htm such’ Brennessel, das könnt’ doch einfach sein!

www.buntnessel.de/brennesselgegengrippe.htm



Mindestens so schlimm wie ‚Schweinegrippe’: www.buntnessel.de/lazarusbrustkrebsmvielleichtmiteichenrindewermutaprikoseundwalnussblaetternbehandeln.htm Ist mancher Krebs vielleicht doch nichts anderes als ein mit Kalk verkapselter Herd von Parasiten, der im weichen Gewebe der Brust nach aussen durch Einziehung sich zeigt und mit Eichenrinde wie eine Fistel behandelt werden könnte? Krebs doch eine Parasitose?


www.buntnessel.de/slimpex.htm Ob Bioeule wie Eulenspiegel die ‚Siechenhäuser’ (vor allem ihre ‚mafiosen’ Krebsstationen www.bioeule.de/bockigkeitkoennteihrelebensqualitaeterhoehen.htm

leeren kann?




Darf es etwas mehr sein in unsrem ‚Bioeulen-Bioladen’?

Dann greifen Sie bitte zu!


Was ist eigentlich ‚Gnosis’?

www.buntnessel.de/gnosisbrockhaus.htm


www.buntnessel.de/gnostischeliteraturausgerottetdurchdogmatikundkonzilsbeschluesseueberschuettetga204seite96rudolfsteiner.htm


www.buntnessel.de/rudolfsteinerga204.htm




…fern aller esoterischen ‚Wonnegrunzerei’:

‚Die Verantwortung des Menschen für die Weltentwickelung durch seinen geistigen Zusammenhang mit dem Erdplaneten und der Sternenwelt’,

Rudolf Steiner, GA 203

Achtzehn Vorträge, gehalten in Stuttgart, Dornach und Den Haag zwischen dem 1. Januar und 1. April 1921

Vor 88 Jahren gehalten und ‚katholisch’ u.a.m. angefeindet!

Aktuell damals wie heute!

www.buntnessel.de/gedankenfrischohnestrich.htm

‚Europa oder die Christenheit’ Auch aktuell gestern wie heut’!





www.buntnessel.de/undanderesmehr23buntnesselbioeule.htm www.buntnessel.de/ralf.htm





Meinem lieben Vater, Wilhelm Braun, zum Gedächtnis:

www.buntnessel.de/Wilhelm-Braun/index.htm

Wilhelm Braun, Kunstmaler, Kreuzau - München, 4.5.1906 - 31.1.1986

www.buntnessel.de/wilhelmbraunschleichendekatzen69.jpg







www.buntnessel.de/schleichendebioeule.htm





www.buntnessel.de/linkverweis.htm

www.buntnessel.de/impressum.htm

wieder nach oben: www.buntnessel.de
 

553)
 islam-jesuitismus stört d
 
15.09.10 10:00 
Email: URL: http://www.

islam-jesuitismus stört das internebioeule bekaempft?
www.buntnessel.de/bekaempft23.htm
 

Webdesign, Programmierung und PHP-Scripte

 



552)
 watch wahabiten jesuitism
 
15.09.10 9:29 
Email: URL: http://www.bioeule23.de

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Syrien will “jüdische” Sprache Jesu ausrottenObwohl die Texte des Neuen Testaments alle ursprünglich in griechischer Sprache abgefasst worden sind (griechisch hatte damals einen ähnlichen Stellenwert wie heute englisch), sprach der in der jüdischen Tradition beheimatete Jesus selber aramäisch – einen hebräischen Dialekt.

Darum nennt Jesus den kleinsten Buchstaben “Jota”, seinen Vater im Himmel “Abba” und schreit am Kreuz “Eloi, Eloi, lema sebachtani!” (mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen). Darum riefen die ersten Christen sich “Maranatha” als Evangelium zu (der Herr ist auferstanden). Das Aramäische verwendete damals dieselben Schriftzeichen wie das Hebräische. Auch die moderne hebräische Schrift verwendet dieselben Zeichen. Kein Wunder also, dass man dieses meist von orientalischen Christen verwendete jüdische Gekritzele, in dem auch alttestamentliche Bücher, wie Teile des Buches Daniel verfasst worden sind, nicht länger in Syrien dulden will.

Die FAZ schreibt:

Lange galt Syrien als ein nahöstliches Land, in dem gegenüber den religiösen Minderheiten, besonders den Christen, Toleranz gepflegt wurde. Doch in letzter Zeit sind daran Zweifel aufgekommen. Ursachen dafür sind unter anderem Berichte, nach denen die Aramäer im Anti-Libanon Restriktionen ausgesetzt sind. In den beiden Bergdörfern Maalula und Dschubbadin nordwestlich von Damaskus wird von der christlichen Bevölkerung bis heute das Neuwestaramäische gesprochen und geschrieben, eine Spätform des Aramäischen, das vor 2000 Jahren auch Jesus als Muttersprache sprach. Nicht zuletzt deswegen – und wegen der beiden Klöster in Maalula, die der heiligen Thekla und dem heiligen Sergius geweiht sind – wird die Region immer wieder von Touristen und Forschern aufgesucht.

In Maalula mussten die Mitarbeiter der beiden Abteien Mar Thekla und Mar Sarkis sowie die Kioskbesitzer alle Bücher, Postkarten, Devotionalien und Ähnliches entfernen, die in der aramäischen Schrift abgefasst oder auch nur mit Aufschriften in aramäischer Schrift versehen waren. Die offizielle Begründung der Anordnung lautete, die in Maalula gebräuchliche aramäische Schrift sei der hebräischen, die in Israel Verwendung findet, sehr ähnlich. Offiziell befindet sich Syrien noch immer im Krieg mit Israel. Die Anordnung soll auf den syrischen Geheimdienst zurückgehen.

Syrien scheint seine jüdisch-christliche Vergangenheit tilgen zu wollen, wie das verhasste Israel von der Landkarte.

» Die lateinische Bibel (Vulgata) ist übrigens erst im 4. Jahrhundert nach Christus entstanden. Der Kirchenlehrer Hieronymus übersetzte die griechische Übersetzung (aus dem Hebräischen) des Alten Testaments und das griechische Neue Testament in seine Sprache.

(Spürnase: Stefan E.)


Kategorie: Antisemitismus, Christenhass, Islam ist Frieden™, Syrien | PI, 22. Feb 2010 | Druckversion | Diesen Artikel weiterempfehlen | Obwohl die Texte des Neuen Testaments alle ursprünglich in griechischer Sprache abgefasst worden sind (griechisch hatte damals einen ähnlichen Stellenwert wie heute englisch), sprach der in der jüdischen Tradition beheimatete Jesus selber aramäisch - einen hebräischen Dialekt. Darum nennt Jesus den kleinsten Buchstaben \"Jota\", seinen Vater im Himmel \"Abba\" und schreit am Kreuz \"Eloi, Eloi, lema sebachtani!\" (mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen). Darum riefen die ersten Christen sich \"Maranatha\" als Evangelium zu (der Herr ist auferstanden). Das Aramäische verwendete damals dieselben Schriftzeichen wie das Hebräische. Auch die moderne hebräische Schrift verwendet dieselben Zeichen. Kein Wunder also, dass man dieses meist von orientalischen Christen verwendete jüdische Gekritzele, in dem auch alttestamentliche Bücher, wie Teile des Buches Daniel verfasst worden sind, nicht länger in Syrien dulden will. Die FAZ schreibt: Lange galt Syrien als ein nahöstliches Land, in dem geg | Kommentar schreiben


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Bisher 108 Kommentare:

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#1 Rudi Ratlos (22. Feb 2010 21:13) Und der Westwind wird in Syrien auch in Kürze verboten werden.

Honks!

#2 Rechtspopulist (22. Feb 2010 21:16) Klar, und wenn in Dänemark irgendwer es wagt, eine Moh-Karrikatur zu zeichnen, brennt in Syrien die Botschaft.

Weisse Bescheid…

#3 video (22. Feb 2010 21:16) @ALL

Bitte der neuen Order von PI folgen.:

“Bei allen Aktionen sollten wir uns vornehmen, nicht auf das Niveau unserer Gegner hinabzusinken. Mit höflichem Auftreten und sachlich vorgetragenen Argumenten ist es leichter, uninformierte Bürger für uns zu gewinnen. Wir wollen eine Massenbewegung werden und bei PI auch nicht mit knapp 50.000 Lesern stagnieren. Daher sollten wir uns auch im Kommentarbereich mäßigen. Selbst wenn es uns oft schwerfällt, angesichts dieser oft barbarischen Erscheinungen rund um die „Friedensreligion“ ruhig und überlegt zu bleiben: Wir verschrecken all die neuen Leser, die über den Islam noch nicht Bescheid wissen, wenn wir uns im Kommentarbereich zu unbedachten Verallgemeinerungen, Beleidigungen, Beschimpfungen und Kraftausdrücken hinreißen lassen.”

#4 Stephanie (22. Feb 2010 21:18) http://newstime.co.nz/2010/freedom-defense-initative-presents-jihad-the-political-third-rail.html
Part I (of VI): Pamela Geller and Wafa Sultan
02:55 “The Problem is, that TRUTH is the NEW HATE SPEECH”

#5 Ypsilanti (22. Feb 2010 21:19) Also “Der Spiegel” hat in seiner aktuellen Printausgabe überraschent deutlich und ausführlich über Christenverfolgung in islamischen Staaten berichtet. Trotzdem gehörten natürlich auch Positivbeispiele hinein, darüber, wo ja alles töffte ist. Eins davon war Syrien – ja, wieder ein Land weniger, in dem der tolerante Islam angeblich tolerant ist…

#6 Cherub Ahaoel (22. Feb 2010 21:22) Vielleicht wird in Syrien auch mal was verboten was Sinn macht.

Etwa Matt.: 27:46 und alles was davor und was danach kommt.

#7 Cherub Ahaoel (22. Feb 2010 21:25) ……dies meinte ich bezogen auf das Matthäusevangelium.

#8 Hades (22. Feb 2010 21:27) Die semitischen Araber (gleich wie die Kinder Israel Nachkommen des Noah-Sohnes Sem… ; Jakob alias Israel ist der Bruder von Esau, dem neben Ismael [= unehelicher Sohn Abrahams] Hauptvorfahren der Araber –> 1. Mose/Genesis 25,19-28!) können wüten und brüllen wie sie wollen! Sie sind gegen ihre grösseren Brüder, die Israeliten, chancenlos. Eine “Chance” haben sie sowieso – trotz riesiger zahlenmässsiger Überlegenheit – nur, weil sie fast die ganze “römischelügnerische” europäische Politik der heimlichen Antisemiten hinter sich wissen! Europa hat sich – freiwillig??? – durch die “jesuitische” Einwanderungspolitik zum Sklaven der muslimischen Araber gemacht…

Israel Vetreibung und Rückkehr in Schüben wurde schon vor über 3000 Jahren von den Propheten genau vorausgesagt! Z.B. im 5. Mose/Deuteronomium 30 (nachstehnd davon die Verse 1-8):

“30,1 Und es wird geschehen, wenn all diese Worte über dich kommen, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es dir zu Herzen nimmst unter all den Nationen, wohin der HERR, dein Gott, dich verstoßen hat, 30,2 und du umkehrst zum HERRN, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst nach allem, was ich dir heute befehle, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, 30,3 dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat. 30,4 Wenn deine Verstoßenen am Ende des Himmels wären, [selbst] von dort wird der HERR, dein Gott, dich sammeln, und von dort wird er dich holen. 30,5 Und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz nehmen. Und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher werden lassen als deine Väter. 30,6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, daß du am Leben bleibst. 30,7 Und der HERR, dein Gott, wird all diese Flüche auf deine Feinde und auf deine Hasser legen, die dir nachgejagt sind. 30,8 Du aber, du wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen und wirst all seine Gebote tun, die ich dir heute befehle.”

Gott ist eben nicht ein Mensch, dass er lüge…

#9 urlaubsabgeltung (22. Feb 2010 21:30) @ALL Ergänzung zu #2

keine Verwendung der Begriffe Kartoffel, Kulturbereicherer, Herrenmensch , Ungläubiger , Ehrenmord usw. ohne Verwendung von Anführungszeichen ” “

#10 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 21:34) #4 Cherub Ahaoel (22. Feb 2010 21:22)

Tun sie doch,

Matt.: 27:46 :

Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

#11 Masho (22. Feb 2010 21:35) Volle Kanne Sendung ZDF hat eine unglaubliche Werbekampagne für Urlaubsreisen nach Ägypten heute gezeigt. Ich glaub echt die spinnen da wie kann man für dieses antichristlichen Land so viel werben?! Es war echt zum kotzen der ZDF ist auch für mich gestorben. Anstatt die Menschen aufmerksam zu machen soll man halt jeden Cent sparen und den Ägyptern in den Hintern stecken. Nein danke islamische Länder sind komplett out dorthin fährt man nicht.

#12 Denker (22. Feb 2010 21:39) @ #1 Rudi Ratlos (22. Feb 2010 21:13)

Und der Westwind wird in Syrien auch in Kürze verboten werden.

Honks!

Wenn der echte Westwind kommt, dann wird es kein Syrien mehr geben!!

Dann heißt diese Gegend: Ostisrael !

#13 unmoderiert (22. Feb 2010 21:39) Bei allen Aktionen sollten wir uns vornehmen, nicht auf das Niveau unserer Gegner hinabzusinken. Mit höflichem Auftreten und sachlich vorgetragenen Argumenten ist es leichter, uninformierte Bürger für uns zu gewinnen.

Und ich dachte bisher immer PI steht gegen lügen , heucheln , täuschen , tarnen und schön reden.
Ich für meinen Teil werde auch weiterhin Unkorrekt sein und deutschen Klartext reden und kein verlogenes Gutmenschisch.

#14 karl.koch (22. Feb 2010 21:40) #9 urlaubsabgeltung (22. Feb 2010 21:30)

Hä? Ist das jetzt Satire? Oder Verarsche? (Uhps, das Wort ist mir so durchgerutscht).

Im Ernst, mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Kommentare eher geifernder Natur sind. Da wird vielfach hämisch kommentiert, ohne Augenmaß und Gefühl vorschnell generelle Urteile gefällt und lauthals verkündet. Alles von der Sicherheit des eigenen Wohnzimmers aus.

Wenn PI vom Mainstrem wahrgenommen und vor allem ernstgenommen werden will, müssen sich manche Kommentatoren mäßigen. Man muss nicht immer mit dem Säbel dreinhauen, auch ein fein geführter Degen tut’s.

#15 abderit (22. Feb 2010 21:41) @ALL Ergänzung zu #2

Oha, PI goes PC. Na meinetwegen, dieses “Musel”-Gelaber stört mich auch ein wenig. Auch die “Kulturbereichererserie”, die man links anklicken kann, ist meiner Meinung nach wenig hilfreich weil zu polemisch.
Stattdessen könnte man auch niveauvollere Serien starten, wie letztens der Mozartbeitrag. Titel: “Freiheit und Humanismus in der europäischen Kulturgeschichte” o.Ä. Da gibt es einen riesigen Fundus, auf den man deutlich verweisen sollte.
Wenn schon Feuilletonidioten wie Steinfeld und Kreye die westlichen Werte und Errungenschaften nur noch mit der Pinzette (=Anführungszeichen) anfassen, muss eben hier ein deutliches Zeichen gesetzt werden, was es zu verteidigen gilt.

#16 karl.koch (22. Feb 2010 21:41) Mainstream heißt das natürlich.

#17 Noddy (22. Feb 2010 21:46) Das ist eine sehr traurige Nachricht. Auch in Tur Abdin in der Ost-Türkei versucht man den dort noch lebenden Christen das Leben schwer zu machen. So wurde den dortigen Kirchen in den 90er Jahren das Recht auf religiöse Erziehung entzogen, d.h. daß die christlichen Kinder nicht mehr in ihrer Muttersprache (Aramäisch) unterrichtet werden können und somit nicht in der Lage sind, der alten Liturgie und Kirchensprache zu folgen.
Die orthodoxe Kirche hat daher ein Projekt ins Leben gerufen, die Kinder im Privatunterricht – im Verborgenen – zu fördern und wird dabei von der Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) finanziell unterstützt.

#18 Moderater Taliban (22. Feb 2010 21:49) Israel präsentiert neue Langstreckendrohne

http://video.foxnews.com/v/4028348/new-weapon-in-israels-arsenal#/v/4028270/docs-want-choke-prone-foods-redesigned-/?playlist_id=87249

#19 Cherub Ahaoel (22. Feb 2010 21:51) #10 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 21:34)

…. doch aus verkehrten Beweggründen.

#20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54) Ich weiß es gehört hier nicht hin, wußte aber nicht wo und wie ich diese Frage stellen kann: Wieso lese ich hier auf der PI eigentlich nichts über die vermeintlich israelischen Mörder eines Hamas-Führers? Das der Mossad scheinbar seine Schergen schickt um Menschen zu töten kann doch auch bei einer noch so starken Pro-Israelischen Haltung nicht totgeschwiegen werden.

PI: Hatten wir längst. Mit Video: http://www.pi-news.net/2010/02/ein-thriller-mit-happy-end/

#21 tricky (22. Feb 2010 21:55) “sprach der in der jüdischen Tradition beheimatete Jesus selber aramäisch – einen hebräischen Dialekt.”

eigtl stimmt das nicht.

genau gesagt ist aramäisch kein dialekt des hebräischen. es ist eine eigenständige sprache..

und zum hauptthema das übliche.

#22 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 21:56) OT:

Was ist eigendlich aus dem Neulling geworden, der hier ne GDL bzw. DVL gründen wollte ?!

War woll nur ein Adressen Sammler, was

#23 Moderater Taliban (22. Feb 2010 21:56) http://video.foxnews.com/v/4028348/new-weapon-in-israels-arsenal

#24 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 21:59) #20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)

Das sind keine “SCHERGEN” sondern “AGENTEN” !

#25 Darek (22. Feb 2010 22:00) gelöscht

#26 1. Advent 2009 (22. Feb 2010 22:00) In der März-Ausgabe des christlichen Hilfswerkes HMK (Hilfe für Mensch und Kirche) steht ein sehr ermutigender Bericht: « Evangelium für Arabien durchs Fernsehen ».

Ich zitiere kurz daraus: « Doch seit wenigen Jahren können im arabischen Raum die despotischen Regierungen die neuen Medien Internet, Satelliten-TV und Mobil-Telefone kaum mehr aufhalten. Für viele Millionen bislang sehr restriktiv und isoliert gehaltene Araber wurde zum ersten Mal ein Fenster zur Freiheit geöffnet, das vorher fest verschlossen gehalten wurde.
Private Satellitenschüsseln spriessen seitdem auf jedem Hausdach des Orients. Selbst in abgelegenen Wüstentälern, wo es keine Stromleitung gibt, finden sich solarbetriebene TV-Satellitenanlagen für die ganze Dorfgemeinschaft. Fernsehen haben alle, und er läuft von morgens bis abends. Vor allem Frauen und Kinder sind Dauerzuschauer. »

Ein eindrücklicher Anstieg bei den Besucherzahlen der Internetseite erlaubt die Behauptung, dass sich das geistliche Klima auf der arabischen Halbinsel verändert.
Syrien kommt mit dieser lächerlichen Massnahme zu spät! Wie haben doch muslimische Staaten Angst vor der Bibel!

#27 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:02) #20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)

Der ermordete ist bzw. war ein Waffenhändler !

Auch wenn man über Tote nicht schlecht sprechen soll, scheiß auf ihn !

#28 1. Advent 2009 (22. Feb 2010 22:02) Und jetzt die explosive Gegenmeldung:

In Mekka (!) sollen saudi-arabische Christen eine Untergrundkirche aufgebaut haben! Über das Internetprogramm « Skype » werden Kontakte zu anderen Gläubigen in muslimischen Nationen gepflegt. Der Leiter von Arabic World Mission spricht von etwa 70?000 Teilnehmern!

http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/191/48609/

Mal sehen, was da zusammenbricht, wenn dort ein geistliches Erdbeben losgeht!

#29 DuvDevan (22. Feb 2010 22:04) Danke für ihre Berichterstattung über christenfeindliche Ausschreitungen in einem islamischen Land! Mein Blog befasst sich mit einem christophoben “Denker” der zeigt, wie nahe sich Christenhasser unter radikalen Moslems mit “Linken” und Nazis sind. http://clemensheniswunderwaffe.wordpress.com/

(Ich hoffe, mein Post wird nicht wieder verschluckt. Bitte verzeihen sie, ich bin neu hier und gerade erst dabei mit dem neuen medium vertraut zu werden.)

#30 urlaubsabgeltung (22. Feb 2010 22:10) @ #15
Ich meine, wenn ein PI- ler sich selbst als Kartoffel bezeichnet, ist dies einfach unwürdig.
- Wir ” Kartoffeln ” wehren uns gegen “Kulturbereicherer” drückt doch etwas ganz anderes aus, als die kritiklose Übernahme dieser Begriffe aus dem Sprachschatz unserer
” künftigen Rentenzahler “

#31 Axel_Bavaria (22. Feb 2010 22:10) Höchste Zeit, Damaskus einzuäschern !

#32 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:10) #27 1. Advent 2009 (22. Feb 2010 22:02)

Ja wir Christen sind schon schlimm

http://www.youtube.com/watch?v=Ie_ZPZ6DvxU

#33 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:15) #27 1. Advent 2009 (22. Feb 2010 22:02)

Ja wir Christen sind schon schlimm

http://alturl.com/zh32

@PI

Den oben könnt ihr löschen !

#34 abderit (22. Feb 2010 22:16) #29 Axel_Bavaria (22. Feb 2010 22:10)

he, du sollst doch deine Rhetorik zügeln!!!

#35 joghurt (22. Feb 2010 22:20) wir wollen eine Massenbewegung werden und bei PI auch nicht mit knapp 50.000 Lesern stagnieren. Daher sollten wir uns auch im Kommentarbereich mäßigen

Ich hoffe,PI hat mit dieser Eischätzung recht.
Nur muss es dabei aufpassen,daß es nicht zu anständig und PC wird,nur um besser unter weichgespülten PC Bürgern fischen zu können.

Die Härte im Inhalt muss schon bleiben,aber der persönliche Umgang fair.

Hart aber fair.

Persönliche Anmache gehört hier sofort gelöscht,egal von Wem.

#36 Dark Angel (22. Feb 2010 22:20) #20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)

Wieso lese ich hier auf der PI eigentlich nichts über die vermeintlich israelischen Mörder eines Hamas-Führers? Das der Mossad scheinbar seine Schergen schickt um Menschen zu töten kann doch auch bei einer noch so starken Pro-Israelischen Haltung nicht totgeschwiegen werden.

Da sich die Terrororganisation Hamas offiziell mit Israel im Krieg befindet, und der Getötete, wie #26 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:02) schon richtig schrieb, Waffenhändler im Auftrag der Hamas war, ist dies für mich eine völlig normale militärische Komanndoaktion, eine Liquidierung eines militärischen Gegners.
Wenn es der Mossad war, dann “Herzlichen Glückwunsch!” zu dieser Aktion!

#37 elcat (22. Feb 2010 22:22) @#20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)
Etwa in Sachen Blog verirrt???

#38 elcat (22. Feb 2010 22:23) Auch Syrien ist ein Steinzeitland.
Wer hat Faustkeile für Syrien???

#39 Babieca (22. Feb 2010 22:25) “Eli, Eli, lama asabthani?”

Vier Worte, die bei mir ein paar spontane Gedanken zu dieser vertrauten Klage und der einst islam- und bedrohungsfreien Kulturgeschichte/-wissenschaft der Zivilisation auslösen.

1. Zum oben genannten aramäischen Satz und seiner jüdischen Kontinuität: Ihn hat Chris de Burgh in seinem Song “The last Time I Cried” verarbeitet:

“Eli Eli Lama, oh Lord, you have forsaken me…”

http://www.youtube.com/watch?v=16gf0sMLTo0

2. Zum Syro-Aramäischen: Der deutsche Sprach-/Koran-/Geschichtswissenschaftler, der unter dem Pseudonym Christoph Luxenberg “Die syro-aramäische Lesart des Koran – Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache” schrieb, fürchtet bis heute um sein Leben.

(Pseudonym und Buchtitel googeln. Das war übrigens der Mensch, der feststellte, daß die Houris aus dem islamischen Himmelsbordell ursprünglich “weiße (Wein)Trauben” bedeuteten.)

3. Neuer Film: Wer hat schon “The Book of Eli” gesehen? Ein passender Film zu genau diesem Thema (als “postapokalyptisch” beworben), der seit dem 18. Februar im Kino läuft.

4. “Meme, mene tekel upharsim”: “Gewogen, gewogen und zu leicht befunden”, bekannt v.a. aus Belsazar, ebenfall syro-aramäisch, ebenfalls Bestandteil einer Kultur, die ohne den Islam auskam, die durch den Islam zerstört wurde und bis heute als Sprichwort und Teil der Zivilisation (zu der auch die dem Islam unbekannte Archäologie gehört) überlebt hat.

Buchempfehlung: Agatha Christie war mit einem Archäologen verheiratet, der zwischen den Weltkriegen in Syrien ausgrub und den Zivilisationen (Römer konnte er als “zu jung” gar nicht leiden) hinterherforschte. Was beide mit Mohammedanern erlebten, hat Christie in den wunderbar leichten Buch “Erinnerungen an glückliche Tage” beschrieben.

http://www.amazon.de/Erinnerung-gl%C3%BCckliche-Tage-Sonderausgabe-meinem/dp/3502191298

#40 TheWizard (22. Feb 2010 22:27) @#36 elcat: Ich bin leider in solchen Sachen nicht so bewandert, wollt aber meine Frage unbedingt loswerden und hab ja auch ein wenig Feedback erhalten. Werd mich dann mal der Sache Blog annehmen.

#41 r2d2 (22. Feb 2010 22:29) So outen Musels sich selbst als Lügner, wenn sie Jesus als islamischen Propheten darstellen.

#42 Jeremias (22. Feb 2010 22:31) #13 unmoderiert (22. Feb 2010 21:39)

Immer wieder die Versuche, PI ins PC zu drehen.

Und PI hat immer wieder in Schüben seine Besucherzahlen erhöht. Und das gerade weil es PI (politically incorrect) zum Prinzip erhoben hat. Und es fiel nach ein zwei Wochen wieder “herunter”. Aber diese Zahl war immer höher als vor dem Schub.

Es spricht nichts dagegen unser PI sprachlich und intellektuell zu verfeinern. Aber es ist noch kein “Broder” bzw. “Meister” vom Himmel gefallen.

Es ist und bleibt PI. Und wehren wir uns PC zu werden. Die Versuchung schleicht wie die Katze mit erhobenem Schwanz zwischen unseren Beinen.

#43 elohi_23 (22. Feb 2010 22:31) @ #27 1. Advent 2009 (22. Feb 2010 22:02)
… Und jetzt die explosive Gegenmeldung:
In Mekka (!) sollen saudi-arabische Christen eine Untergrundkirche aufgebaut haben! …

Davon habe ich auch was mitbekommen. Diese Kirche sollen ehemalige Muslime, die zum Christentum konvertiert haben, aufgebaut haben. Die Botschaft Jesu ist wirklich schlagkräftig! Die Welt wird sich noch wundern! Ich kann nur darüber lachen, wie schwach die Mohammedaner im Geiste sind! Nur durch Terror können sie ihre Machtpositionen aufrechterhalten. Aus diesem Grund werden sie von unseren Politeliten so bewundern.

Geistige Brüderschaft eben!!!

#44 serioussam (22. Feb 2010 22:31) @#9 urlaubsabgeltung (22. Feb 2010 21:30)

@ALL Ergänzung zu #2

keine Verwendung der Begriffe Kartoffel, Kulturbereicherer, Herrenmensch , Ungläubiger , Ehrenmord usw. ohne Verwendung von Anführungszeichen ” “

Ja, soweit kommt’s noch, dass wir uns einen Begriff-Katalog vorschreiben lassen müssen, was in Anführungszeichen gehört. Und schon bald sind wir ein kultureller Gesangsverein der politischen Correctness, oder was?

@#15 aderit

Oha, PI goes PC. Na meinetwegen, dieses “Musel”-Gelaber stört mich auch ein wenig. Auch die “Kulturbereichererserie”, die man links anklicken kann, ist meiner Meinung nach wenig hilfreich weil zu polemisch.
Stattdessen könnte man auch niveauvollere Serien starten, wie letztens der Mozartbeitrag. Titel: “Freiheit und Humanismus in der europäischen Kulturgeschichte” o.Ä. Da gibt es einen riesigen Fundus, auf den man deutlich verweisen sollte.

Ja klar, eben, von wegen Gesangsverein. “Niveauvollere Serien” sind ja gut und recht, aber bitte nicht nur. Sonst kommt mir nämlich bald das gähnen und ich gehöre nicht mehr zu den regelmässigen Besuchern. Dann kann ich ja gleich irgendwo in einen MS-Blog gehen, wo jeder das Gefühl hat, gebildeter und besser zu sein als die Anderen.

Kaum bietet sich irgendwie eine Gelegenheit, kommen auch schon irgendwelche Möchtegerns, die grad einen Vorschriften-Katalog zur Hand hätten. Auch hier. Es ist einfach unglaublich!

Mir ist schlecht.

#45 Mike Melossa (22. Feb 2010 22:38) Traurig ist es, was da in Syrien vor sich geht.

Btw: Jesus sprach aus dem innersten seines Seins heraus, aus dem Herzen. Diese “Sprache” ist universell und eines Menschensohn würdig. Diese “Sprache” kann keiner vernichten, aber jeder kann sie erlernen. Ganz ohne Bildung.

#46 Kim (22. Feb 2010 22:42) Auch wenn die FAZ darüber berichtet bleibe ich da skeptisch.

Habe Mitte der 1990er selber die Kirche der Heiligen Thekla und Ma’luula besucht; beides sind Orte, die in staatlichen Reiseführern als besondere Sehenswürdigkeiten ausgewiesen sind; man ist stolz darauf.

#47 elohi_23 (22. Feb 2010 22:49) #43 Mike Melossa (22. Feb 2010 22:38)

Du hast Recht. Wie es geschrieben steht:
“Meine Worte sind Geist und Gesetz zugleich”.

#48 Kim (22. Feb 2010 22:50) “Auch Syrien ist ein Steinzeitland.
Wer hat Faustkeile für Syrien???”

@elcat: mich hat mal ein älterer Herr in Damaskus, ein Liebhaber klassischer Musik, gefragt, ob ich ihm nicht erklären könne, woher der Name “Carmina Borana” käme. Damals mußte ich ihm die Antwort schuldig bleiben.-

#49 mike hammer (22. Feb 2010 22:55) @#20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)
komisch das du menschen die einen top terroristen liqidiren mörder nenst.
sollten es mossad agenten sein überleg mal:
sie wurden in ein FEINDLICHES LAND geschickt um einen top 10 mann ihres erklärten feindes hammas zur strecke zu bringen. das ist der stoff von dem aktionfilme leben. solche aktionen wurden in epen besungen die der jugend als vorbilder dienten. solchen männer und frauen inspirirten georg lukas, tolkin und homer mann das sind doch keine mörder das sind HELDEN!
wir prahlen hir verborgen hinter einem nick und mancher bläst sich ganz schöhn auf. mann die haben es riskiert. weisst du was die arraber mit denen getriben hätten wenn sie sie erwischt hätten.
oder sind für dich helden wie staufenberg bei einem mordversuch ewischt worden.
bei der nechsten dunklen strasse die du betrittst und muffensausen hast denk mal an ihr risiko. das mann sind helden!

#50 elohi_23 (22. Feb 2010 22:57) @ #33 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:15)

… Ja wir Christen sind schon schlimm …

Also so schlimm sind wir ja auch nicht!

#51 Karl Fink (22. Feb 2010 23:00) @ #22 Nordisches Licht:

Bei uns zuhause sagt man: “Dummschwätzer”
#3 video:
Gerade wegen der teilweise rüden Wortwahl habe ich mir circa 2 Jahre lang überlegt ob ich hier aktiv werde. Aber als ich selbst Teil der “kulturbereicherten” wurde habe ich mich an PI erinnert.

Mittlerweile bin ich “Mitglied ehrenhalber” in einer 800 KM entfernten PI Gruppe und strebe an Gründungsmitglied in der hiesigen Gruppe zu werden.

Die Wahrheit braucht eine klare Sprache.
mfG
Karl

#52 mike hammer (22. Feb 2010 23:08) @#20 TheWizard (22. Feb 2010 21:54)
ps: ich teile die meinung von eclat garnich. wenn du fragen hast wirst du antwort bekommen und lase dich nicht von sarksmus und schwarzen humor, in den kommentaren iritieren. lies, lern und sprich darüber. hir gibt es ne menge dinge die du sonst nirgends erfährst. prozentuel gibt es hir durchaus ne menge kluger köpfe und den rest nimm am besten mit humor.
OT OT OT OT
RAMSTEIN ist in weissrussland zum staatsfeind erklährt worden berichtete gerade n-tv.
boa eh wass ein ritterschlag.

#53 joghurt (22. Feb 2010 23:08) #31 Axel_Bavaria (22. Feb 2010 22:10)

Höchste Zeit, Damaskus einzuäschern !

Ich glaube solche Aufrufe schaden PI.

#54 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:10) #46 elohi_23 (22. Feb 2010 22:57)

@ #33 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:15)

… Ja wir Christen sind schon schlimm …

Also so schlimm sind wir ja auch nicht!

Das sehen die MSN aber anders

http://alturl.com/oyrn

http://alturl.com/pek9

Echt zu geil, wie sie uns mit Selbstmordattentätern auf eine Stufe stellen !

#55 elohi_23 (22. Feb 2010 23:17) #49 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:10)

Wenn die MSN-Medien uns mit Se
Selbstmordattentätern auf eine Stufe stellen, dann machen wir unsere Arbeit richtig!

Was hast Du von dieser Meute anders erwartet?
Etwa Wahrheit?

#56 elohi_23 (22. Feb 2010 23:17) Se=den

#57 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:23) #50 elohi_23 (22. Feb 2010 23:17)

#49 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:10)

Hast Du gesehen wie viel Freude die Menschen in der Kirche haben

Ich denke alles andere erübrigt sich

#58 elohi_23 (22. Feb 2010 23:31) #52 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:23)

Wer an Jesus glaubt, der findet in IHM immer seiner Freude!

http://www.youtube.com/watch?v=JZO34y1_4BY&feature=related

#59 joghurt (22. Feb 2010 23:32) LINKE,Kommunisten…

..sind weich zu Terroristen,

..aber hart zu Ungeborenen.

#60 syrer (22. Feb 2010 23:33) Der Bericht hier stimmt glaub ich nicht. So weit ich informiert bin, haben sich die Aramäer in Maalula dazu entschieden nicht die aramäische schrift für Ihre Sprache zu verwenden, sondern die hebräische.

Ausserdem ist Aramäisch kein Dialekt des hebräischen. Aramäisch war DIE Sprache zur Zeiten Jesu.

Ansonsten Geile Sache, dass mit der Tötung eines Hamas-Funktionärs. Weiter so. Die sollen sich nicht sicher fühlen.

??? ??? ????

#61 joghurt (22. Feb 2010 23:33) #51 elohi_23 (22. Feb 2010 22:57)
… Ja wir Christen sind schon schlimm …

Also so schlimm sind wir ja auch nicht!

Jo, ich glaub,da gibts weit aus Schlimmeres.



#62 Babieca (22. Feb 2010 23:37) “Eli, Eli, lama asabthani?”

Vier Worte, die bei mir ein paar spontane Gedanken zu dieser vertrauten Klage und der einst islam- und bedrohungsfreien Kulturgeschichte/-wissenschaft der Zivilisation auslösen.

1. Zum oben genannten aramäischen Satz und seiner jüdischen Kontinuität: Ihn hat Chris de Burgh in seinem Song “The last Time I Cried” verarbeitet:

“Eli Eli Lama, oh Lord, you have forsaken me…”

2. Zum Syro-Aramäischen: Der deutsche Sprach-/Koran-/Geschichtswissenschaftler, der unter dem Pseudonym Christoph Luxenberg “Die syro-aramäische Lesart des Koran – Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache” schrieb, fürchtet bis heute um sein Leben.

(Pseudonym und Buchtitel googeln. Das war übrigens der Mensch, der feststellte, daß die Houris aus dem islamischen Himmelsbordell ursprünglich “weiße (Wein)Trauben” bedeuteten.)

3. Neuer Film: Wer hat schon “The Book of Eli” gesehen? Ein passender Film zu genau diesem Thema (als “postapokalyptisch” beworben), der seit dem 18. Februar im Kino läuft.

4. “Meme, mene tekel upharsim”: “Gewogen, gewogen und zu leicht befunden”, bekannt v.a. aus Belsazar, ebenfall syro-aramäisch, ebenfalls Bestandteil einer Kultur, die ohne den Islam auskam, die durch den Islam zerstört wurde und bis heute als Sprichwort und Teil der Zivilisation (zu der auch die dem Islam unbekannte Archäologie gehört) überlebt hat.

Buchempfehlung: Agatha Christie war mit einem Archäologen verheiratet, der zwischen den Weltkriegen in Syrien ausgrub und den Zivilisationen (Römer konnte er als “zu jung” gar nicht leiden) hinterherforschte. Was beide mit Mohammedanern erlebten, hat Christie in den wunderbar leichten Buch “Erinnerungen an glückliche Tage” beschrieben.

#63 elohi_23 (22. Feb 2010 23:40) @ #52 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 23:23)

Wer an Jesus glaubt, der findet in IHM immer seine Freude!

http://www.youtube.com/watch?v=JZO34y1_4BY&feature=related

Der Apostel Paulus sagt:
“Ich kann alles schaffen in dem, der mich stark macht – Jesus!“.

Da können die Teufelsanbeter um das Altar herum tanzen wie viel sie wollen, die erreichen dadurch gar nicht!

Also, lasst uns die gute Laune nicht verderben.

#64 Mike Melossa (22. Feb 2010 23:40) #44 elohi_23

“Meine Worte sind Geist und Gesetz zugleich”.

Jesus hat immer die Antworten auf seine Fragen in sich selbst gesucht, im stillen Kämmerchen seines Herzens. Atheisten verhalten sich nicht unähnlich, sie laufen keinen Lehrer hinterher, sie suchen in sich selbst nach Antworten. Das ist doch wunderbar. Ein Prozess! Warum werden Atheisten eigentlich oft negativ hingestellt? Nur weil sie den “unbekannten Gott” für sich noch nicht gefunden haben? Aber das haben doch alle anderen auch nicht, gerade die nicht, die in dessen Namen großmäulig am lautesten schreien und in dessen Namen fordern. Der “unbekannte Gott” fordert nicht, er erlaubt ALLES, nämlich durch den freien Willen der Menschen. Wir Menschen machen Gesetze, nicht der “unbekannte Gott”, und wenn wir Menschen nicht bestrafen, wird es der “unbekannte Gott” gewiss auch nicht tun.

Da richtete sich Jesus auf und sprach zu ihr: “Frau, wo sind deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?” Sie sagte: “Niemand, Herr!” Da sprach Jesus: “Auch ich verurteilte dich nicht; geh, sündige von jetzt an nicht mehr!”

#65 nicht die mama (22. Feb 2010 23:42) Ist diese Zwangssyrisierung denn kein Verstoss gegen Menschenrechte?

“Zwangsgermanisierung”..ähm..ein gefordertes Bekenntnis zur deutschen Leitkultur wurde so gewertet.

Aber wiedermal sehr bezeichnend, wie “tolerant” eine islamische Gesellschaft ist, nachdem ein Land islamisiert wurde und sich die Bevölkerungszahlen zu einer mohammedanischen Mehrheit gewandelt haben.

Lieber Gut- und Bessermensch, “unsere” Mohammedaner sind da doch bestimmt anders, oder nicht?
Ach so? Die lesen und befolgen denselben Koran??

“Wer Augen hat um zu sehen, der sehe”

#66 elohi_23 (22. Feb 2010 23:55) #64 Mike Melossa (22. Feb 2010 23:40)

Du hast es prima beschrieben. So ist es auch –eine tolle Erfahrung!

Wir sollten keine Angst vor Jesus und seine Lehre haben. Denn ER nimmt uns nichts weg, dafür gibt ER uns alles und zwar umsonst!

Jesus ist wirklich der „Ben H`Elohim“!

#67 Kim (22. Feb 2010 23:56) @ Babieca:

Luxenberg schreibt anonym, das heißt aber nicht, daß er um sein Leben fürchtet. Es gibt Interviews mit ihm. Auch ist seine Deutung des Korans hochinteressant, sie ist allerdings auch höchst umstritten. Philologie funktioniert nicht so, daß einer mal eben feststellt “ersetze Jungfrauen durch Weintrauben” und der Rest die Hacken zusammenschlägt. Den orthodoxen Muslimen aber wird sowieso noch Hören und Sehen vergehen. Ich sage nur “Urkoran”.

#68 joghurt (22. Feb 2010 23:57) Vater unser auf Aramäisch

http://www.youtube.com/watch?v=JH61sPLrHt4&feature=related

#69 Ogmios (22. Feb 2010 23:57) Syrien mein geliebtes Syrien.
Baeche von Blut werden fliessen [muessen], aber so der Himmel es will, wirst auch du wieder frei sein.

#70 joghurt (22. Feb 2010 23:58) Only god can judge me

http://www.youtube.com/watch?v=b_Ba5f4iNI4&feature=related

#71 7berjer (23. Feb 2010 00:03) Hi Stephanie,

sehr wichtiger Hinweis. Es ist schade das PI keinen Artikel darüber schreibt, oder auch nur darauf hinweist.
Es ist die bis jetzt WICHTIGSTE Konferenz prominenter Islamkritiker in Übersee überhaupt !!

Vertreten sind:
Die Initiatoren: Pamela Geller und Robert Spencer
Referenten: Wafa Sultan, der freigelassene Sklave aus dem Sudan: Simon Deng, der aus dem Pentagon entlassene Terrorismusanalytiker: Steve Coughlin und Lt Colonel Allen West
Aus Europa: Elisabeth Sabaditsch-Wolff, in Österreich wegen hate-speech angeklagt, Anders Gravers vom SIOE Dänemark , der Eingeladene Gert Wilders kann wegen seines “Prozesses” nicht dabei sein.

An Alle:
Seht euch die Videos bitte alle an, I-VI, EIN MUSS
Auch zum kopieren fürs Archiv

http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2010/02/video-freedom-defense-onitiaitve.html
mit Bericht und vielen Fotos

DIE FREIHEIT IST DAS RECHT ALLER EMPFINDSAMEN WESEN.
(Optimus Prime, in “Transformers”)

#72 Ogmios (23. Feb 2010 00:05) #64 Mike Melossa

Der Mensch hat die Wahl sich fuer keine Wahl zu entscheiden. Keine Wahl ist natuerlich allemal besser als die falsche Wahl, und vor 20, 30 Jahren kein Problem, doch in 10-20 Jahren sehr WOHL ein Problem. Denn Atheisten kommen unter islamischer Knute als erste an die Reihe.

Deshalb sollten sich Atheisten lieber heute als morgen ueberlegen ob Neutralitaet nicht nur eine Art von Feigheit ist und es nicht eher ein Ausdruck von Intelligenz ist wenn man in solchen Zeiten FARBE bekennt anstelle den Kopf wie der Vogelstrauss in den Sand zu stecken und zu meinen dadurch geschuetzt zu sein.

Gruess Gott

#73 joghurt (23. Feb 2010 00:08) Bitte überall verteilen und Syrien damit digital fluten:
Zensur ist heute zum Scheitern verurteilt.

http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Religion/Aramaeisches_Vaterunser.html

http://www.magicmusic.de/details/de-657/

http://www.stiftung-aramaeisches-kulturerbe.de/sprachkurs_aramaeisch.html

#74 joghurt (23. Feb 2010 00:11) http://www.muenster.de/~s_hanna/frames/syr.htm

http://www.ats-group.net/woerterbuecher/woerterbuch-deutsch-aramaeisch.html

#75 joghurt (23. Feb 2010 00:19) Xavier Naidoo statt Bushido

Vater Unser Jesus

http://www.youtube.com/watch?v=AlsvUL4Oe_M&feature=related

AVE MARIA

http://www.youtube.com/watch?v=2k7JNfQgAXA&feature=related

#76 TheWizard (23. Feb 2010 00:20) @mike hammer #52 : ist schon richtig was du sagst, nur was ist wenn es wie damals in Lillehamer war das glaub ich, einen Unschuldigen erwischt? Unrecht mal Unrecht macht noch lange nicht Recht. Ein Staat darf einfach nicht auf fremden Gebiet einen Menschen töten, egal wie schlecht der auch ist. Heute ist es ein Waffenhändler und als nächste ein Kritiker der Regierung. Ich bleib dabei, sowas geht nicht.Und was Stauffenberg angeht so hat er versucht einen deutschen Massenmörder auf deutschem Gebiet zu töten, das ist für mich was ganz anderes. Klingt vieleicht komisch ist aber so, hätten sie den in Israel getötet hätte ich nichts dazu gesagt.

#77 joghurt (23. Feb 2010 00:20) http://www.xavier.de/microsite/

http://www.youtube.com/watch?v=2k7JNfQgAXA&feature=related

Die .SU muss aber Bushido nehmen !

#78 joghurt (23. Feb 2010 00:22) PI bringt das mal mit Xavier Naidoo !

Das ist ja der Hammer.

#79 Rechtspopulist (23. Feb 2010 00:32) #12 Denker

“Dann heißt diese Gegend: Ostisrael!”

Ähm… Weißt du, wo Syrien liegt?

#80 Rechtspopulist (23. Feb 2010 00:37) #69 Ogmios

“Atheisten kommen unter islamischer Knute als erste an die Reihe.
Deshalb sollten sich Atheisten lieber heute als morgen ueberlegen…”

Hack doch nicht immer auf uns herum. Wir wollen deine Religion nicht. Da helfen dir auch keine Drohungen. Akzeptier bitte, dass es Menschen gibt, die die Welt anders sehen als du selbst. Danke!

#81 Rechtspopulist (23. Feb 2010 00:39) #64 Mike Melossa:

Wann begreifen Christen endlich, dass ihr “Gott” einzig in ihrem Glauben existiert?

#82 Maverick 1 (23. Feb 2010 00:40) #64 Mike Melossa (22. Feb 2010 23:40)

“Da richtete sich Jesus auf und sprach zu ihr: “Frau, wo sind deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?” Sie sagte: “Niemand, Herr!” Da sprach Jesus: “Auch ich verurteilte dich nicht; geh, sündige von jetzt an nicht mehr!””

Interessant. Sie hat, offensichtlich nachweislich gesündigt, sonnst macht das Wort “mehr” keinen Sinn. Aber es gibt keine Strafe, nur “geh, sündige von jetzt an nicht mehr!”.

Was aber wenn sie doch wieder sündigt, soll es dann doch eine Strafe geben oder schon wieder “geh, sündige von jetzt an nicht mehr!”?

#83 mike hammer (23. Feb 2010 00:40) “Eli, Eli, lama asabthani?” nur zur korrektur das ist häbreisch und nicht arameisch.
die sprachen unterscheiden sich nicht so arg und was die sprache von jesus war können die evangelisten überhaupt nicht wissen. woher auch?
leztens sagt mir einer michael ist ein urgermanischer name ?!? wenns schee macht?
IST SCHON BLÖD WAS DIE “RABABER” UND IHRE HILFSVÖLKER IN FAST 1400 JAHREN ALLES VERNICHTET HABEN? ist eine kultur erst vernichtet sind wir alle ein ganzes stück ärmer.
die syrer vernichten die lezten arameer, die iraker zerstören die grablege des esekiel dessen apokalyptischen prophezeiungen hir so gern zitiert werden, die taliban zerstören die lezten zeugnisse des budismus und hinduismus, in der schweiz sägen welche gipfelkeuze ab und in saudiarabien werden historische orte die das leben des mohamed
bezeugen planirt! die ausrede der wahabiten:
DU SOLLST NICHT MOHAMMED WIRKUNGSORTE EHREN SONDERN ALLAH. was würde der berühmte französisch philosoph sagen “die spinnen die musel….”

#84 Zahal (23. Feb 2010 00:53) #70 TheWizard (23. Feb 2010 00:20)

1.) Ist es bis jetzt nicht erwiesen, ob es der Mossad war und solange es nicht erwiesen ist, gilt die Unschuldsannahme auch für Juden. Diese Medienhatz ist widerwärtig.

2.) Dieser Mann hat vorher Israelis getötet und kam aus diesem guten Grund nicht mehr nach Israel, also keine Chance, ihn in Israel zu erwischen.

3.)Bei Hamas, PLO, in Syrien, Dubai überall wurde er nicht angeklagt, selbst wenn Israel einen Ausweisungsantrag gestellt hätte. Im Gegenteil, Dubai hat ihn verurteilt, weil er nicht um Schutz gebeten hatte.

4.) Macht das JEDER Staat, nur wird es nicht, wie bei Israel, an der großen Glocke gehängt, die westlichen Geheimdienste arbeiten zusammen. Erst 2009 wurde ein russischer Topwaffenhändler genau in Dubai ermordet, aber weil wohl der KGB, vielleicht sogar die Spitze dahinterstand, wurde es vertuscht.

5.) Scheint es so zu sein, daß er von Leuten der eigenen Partei verraten wurde, wenn nicht sogar etwas ganz anderes dahintersteckt, ein Akt, in welchem schlechte Stimmung erzeugt werden soll, gerade weil es Probleme mit dem Iran gibt……

6.) Wem nützt es, diese Frage sollte auch ganz wichtig sein.

7.) Manchmal ist es besser, präventiv Verbrecher auszuschalten, als wenn man später zu viele Tote zu beklagen hat. Wäre bei Hitler auch besser gewesen. Israel, sollte es dahinterstecken, was ich noch nicht glaube, denn so dilettantisch ist der Mossad nicht, hätte GEWUSST, warum der Mann sterben musste. Man schaltet niemanden ohne Grund aus.

Shalom

#85 mike hammer (23. Feb 2010 01:07) #71 Maverick 1 (23. Feb 2010 00:40)
bedenke das du die übersetzte übersetzung einer erzählung die dann ubersetzt wurde zitierst. schau mal jesus hies joschua, maria miriam und z.b. salomon hies schlomo! wenn die evangelisten nicht mal die namen erhalten konnten und die namen haben eine bedeutung was blieb wohl vom kontext? sorry ja? ich frage aus neugier. nun er wurde wohl als rabi keinen strafen, das dürften nur die von rom eingesetzten und mit rom kolaborirenden tempelpriester und ihre leute (tempelwach polizei?). sünden konnte er natürlich anzeigen aber das dürfte er nicht da das auch verboten war.(KOLABORATION MIT ROM) interesante frage!

#86 Mike Melossa (23. Feb 2010 01:07) #71 Maverick 1

Was aber wenn sie doch wieder sündigt, soll es dann doch eine Strafe geben oder schon wieder “geh, sündige von jetzt an nicht mehr!”?

Nicht die Frau stand zur Anklage, sondern die Steinewerfer und ihr krudes und brutal verblendetes Weltbild. Und der Frau ihr eigenes “Verhalten” hat indirekt dazu beigetragen, das ihr solch unmenschliches Unrecht angetan werden kann. Denn nicht immer ist einer da, der erkennt, wer die wahren Sünder sind und wer wirklich Unrecht antut.

#87 joghurt (23. Feb 2010 01:12) #80 Rechtspopulist

Du willst den Islam nicht ?
Du willst das Christentum nicht ?

Sei sicher,du wirst eines davon bekommen…so sicher wie das amen in der Kirche.

Atheismus ist ein Auslaufmodell, und das weltweit.

#88 Babieca (23. Feb 2010 01:13) #67 Kim

Ja, das ist richtig. Leider wird das scheinbar trockene akademische Element (Reden) durch ein saftiges Einwanderungsbedingtes (Drohen) ersetzt.

Es gibt Interviews, keine Frage, und Journalisten und Linguisten, die sich um Kontakt bemühen, genauso wie Fakultätskollegen, Studenten, Freunde, Journalisten, die “Herrn Luxenburg” – genau wie Herrn Redeker – kennen. Trotzdem halten die scheinbar Vielen, die nur mit diesen beiden Kontakt haben, bisher recht dicht.

Seltsam?

#89 the third option (23. Feb 2010 01:39) #The Wizard

In Afghanistan oder Irak ist es auch gängige Praxis das die Tötungslisten “JPEL” (Joint Priority Effects List = Gemeinsame Wirkungsvorrangliste) “abgearbeitet” werden. Dort steht dann entweder ein “c” oder ein “K” – c bedeutet “Capture”, ergreifen, k bedeutet “kill”, töten. Wenn etwa die Deutschen (KSK) einen bestimmten Aufständischen “neutralisieren” wollen, müssen sie Aufklärungsergebnisse vorlegen und das Bedrohungspotenzial der Zielperson aufzeigen. Das endgültige Okay für den Einsatz (Aufspüren und Ausschalten) gibt schließlich eine “Zielbekämpfungsinstanz” im Isaf-Hauptquartier von Stanley Mc Christal.
Für diese “Sonderaufgaben” sind ausgebildete Spezialkräfte verantwortlich.

Ausgerechnet im “Stern” der Printausgabe Nr.7 war ein Artikel, wie dieser Schattenkrieg funktioniert:
“Ende März vergangenen Jahres in Kundus von den Amerikanern vorgeführt. Binnen einer Stunde mussten die Deutschen den Flugplatz und Tower räumen. Zwei C-130-Herkules-Truppentransporter und vier Black-Hawk- und Chinook-Helikopter landeten; in der Luft dröhnten F-15-Bomber. Kurz darauf verschwanden 60 Special Operation Forces mit geschwärzten Gesichtern Richtung Norden. Im Morgengrauen kehrten sie mit ihrer Beute zurück – vier Gefangene in Fußfesseln. Am Einsatzort zwischen ein paar Lehmhütten in Imam Saheb blieben fünf Leichen zurück”.

#90 Natanaele (23. Feb 2010 02:17) Wie genau die gesprochene Mischung aus Hebräisch und Aramäisch zur Zeit Jeschuas aussah, wissen wir nicht. Fest steht, dass man selbstverständlich auch Hebräisch gesprochen hat – immerhin war fast die gesamte damalige Bibel auf Hebräisch geschrieben.

Das Griechisch der Evangelien ist übrigens sozusagen “wörtlich” übersetztes Hebräisch (davon zeugen schon allein die vielen “und” an den Satzanfängen, die Hebraismen etc.). Laut Überlieferung der ersten Kirchenväter hat Mathäus sein Evangelium auf Hebräisch geschrieben (es wurde dann auf griechisch übersetzt).

Zum Thema: Seit Jahrzehnten versuchen die Despoten aller islamisch besetzten Länder die ursprüngliche (meist christliche) Bevölkerung durch Schikanen oder Gewalt zu vertreiben und auszurotten. Die noch vor fünfzig bis hundert Jahren großen zweistelligen christlichen Bevölkerungsanteile in vielen islamischen Ländern sind heute oftmals nur noch unter ein Prozent existent. Für unsere hochmoralischen linken Edelmenschen ist die Vernichtung christlicher Kulturen natürlich kein Grund zur Trauer.

#91 mike hammer (23. Feb 2010 03:59) #89 natanaele

Das Griechisch der Evangelien ist übrigens sozusagen “wörtlich” übersetztes Hebräisch (davon zeugen schon allein die vielen “und” an den Satzanfängen, die Hebraismen etc.). Laut Überlieferung der ersten Kirchenväter hat Mathäus sein Evangelium auf Hebräisch geschrieben (es wurde dann auf griechisch übersetzt).
-
das ist intressant mathäus schrieb SEIN evangelium auf häbreisch. betone SEIN evangelium. jahre nach christus schrieb er es auf ja. das hatte der doch irgendwo her oder? das wurde dann wörtlich übersetzt?
einige beispiele? du kennst doch den spruch
” eher passt ein kamel durch ein nadelöhr als ein reicher kommt ins himmelreich ” NATÜRLICH WAR NICHT “GAMAL” SONDERN “CHÄWEL” TAU GEMEINT! nimm mal die 10 gebote auf häbreich und die ” wörtliche übersetzung ” “du sollst nicht töten” nein ” du sollst nicht morden”
ich lasse mal die jungfrau – junge frau disput raus. an welchem tag ist sabat? oder besser an welchen tag feierte jesus den sabat? am sontag? nö am samstag.
es ist nicht von der hand zu weisen das der jesus christus mit rabi jeschua ben josef nicht 100% deckungsgleich ist. die nechste frage: wer darf den heiland korigieren und was ist sein ziehl? die römer? paulus? warum?
wohl gemerkt das sind fragen.
die erungenschaften der kirche sind nicht von der hand zu weisen nur würde sich jeschua in jesus erkennen? wäre schade wenn nicht oder?
gute nacht.

#92 McMurphy (23. Feb 2010 06:25) #5 Ypsilanti

….nicht nur der Spiegel!

Am Sonntag 21.02./19:15 Uhr lief auf BR alpha die 45 minütige Reportage “Türkisch und getauft” (Christen kämpfen um ihr Überleben).

Ziemlich klare Worte für unser ÖR Fernshen, wo u.a. auch auf Mor Gabriel und auf den grausamen Mord an dem deutschen Freikirchler Tilman Geske und zweier weiterer Christen in Malatya eingegangen wird.

Sehr empfehlenswert!!!!!!

Wer es nicht gesehen hat kann das hier anschauen:
http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational_and_howto/watch/v18574543tSEPKd9b

#93 Pythagoras (23. Feb 2010 06:57) Zu: #11 Masho (22. Feb 2010 21:35)
>Volle Kanne Sendung ZDF hat eine unglaubliche Werbekampagne für Urlaubsreisen nach Ägypten heute gezeigt. …<
Nicht nur, daß man in islamische Länder grundsätzlich nicht fahren sollte, um denen nicht noch Geld in den Toches zu pusten, es ist auch lebensgefährlich: eine ehemalige Schülerin von mir ist in Luxor ermordert worden – von \"Rechtgläubigen\", denen Ägypten nicht islamisch genug war, Drahtzieher war Bin Ladens guter Kumpel Al Sawahiri. Sowas kann jeden Tag wieder passieren!

#94 Ulrich J. Becker (23. Feb 2010 08:49) Ich schlage den Syrern ein wenig mehr Philosemitismus vor. Ganz im Sinne von Tolstoi und Mark Twain!

http://aro1.com/wordpress/arye/uncategorized/was-ist-schlimm-am-philosemitismus-wer-will-uns-sowas-einreden/

#95 Kim (23. Feb 2010 09:36) @babieca: hast recht. Bei dem Gedanken, jetzt womöglich Islam als akademisches Lehrfach zu bekommen, fällt mir nur noch Hamlet ein: “sie haben von der Wahnsinnswurzel gegessen, die den Verstand gefangen hält”.

Mike Hammer weist oben auf die höchst interessante Verwechslung von “Kamel” und “Ankertau” hin.

Diese komplett mißlungene Metapher – nur Leute, die, ohne nachzudenken, falsch abschreiben bringen solche Schnitzer – findet sich nun sogar wo?

Erraten:

7:40. Wahrlich, denjenigen, die Unsere Zeichen für Lüge erklären und sich mit Hochmut von ihnen abwenden, werden die Pforten des Himmels nicht geöffnet werden, noch werden sie in das Paradies eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelöhr geht. Und so belohnen Wir die Verbrecher.

#96 joghurt (23. Feb 2010 09:50) Und der Frau ihr eigenes “Verhalten” hat indirekt dazu beigetragen

Europa krankt am Behaviourismus.
Jesus war aber kein Behaviourist,sondern hat stets den Menschen als Solches im Blick,als wertvolles Geschöpf Gottes.
Ein Menschenherz ist Gott wichtiger,als das gesamte Universum.

#97 joghurt (23. Feb 2010 10:57) DDR 2

Weitere christliche Familie aus Deutschland bittet in den USA um Asyl

Auf der „Flucht vor den Schulbehörden“ hat ein christliches Ehepaar aus Baden-Württemberg Asyl in den USA beantragt. Die Eltern von neun Kindern fühlen sich diskriminiert und verfolgt.

http://www.kath.net/detail.php?id=25718

#98 Bhangla (23. Feb 2010 11:30) #60 syrer (22. Feb 2010 23:33)
… haben sich die Aramäer in Maalula dazu entschieden nicht die aramäische schrift für Ihre Sprache zu verwenden, sondern die hebräische.

Ausserdem ist Aramäisch kein Dialekt des hebräischen. Aramäisch war DIE Sprache zur Zeiten Jesu.

Entschuldige mal, aber was für ein Unsinn.
Erstens die aramäische Schrift IST die hebräische.
So zweitens, warum sind die Schriften gleich? weil aramäisch aus dem hebräischen entstand und zwar während der babylonischen Gefangenschaft.

Nach der Flucht aus Babylon bildete sich aramäisch als Volkssprache heraus, wohingegen hebräisch nur noch von den Gelehrten gesprochen wurde. Daher gleiche Schrift und der Begriff Dialekt ist vielleicht aus Sicht eines Sprachwissenschaftlers nicht korrekt, zeigt aber für Laien nunmal am besten die Verwandschaft.

#99 1. Advent 2009 (23. Feb 2010 11:35) #33 Nordisches_Licht (22. Feb 2010 22:15)

Die nicht mehr ganz taufrische ARD-Sendung, auf die Ihr Link verweist, ist in sattsam bekanntem Ton gehalten: Schaut euch diese radikalen amerikanischen Christen an! Wie sie doch den Islamisten gleichen!

Vielleicht schauen Sie einmal, wie christliche Hilfswerke aus unseren Breitengraden die Not vieler Menschen lindern, und zwar weltweit: z.B. Christian Solidarity International (CSI) oder Hilfe für Mensch und Kirche (HMK):

http://www.csi-schweiz.ch/warum_csi.php
http://www.hmk-aem.ch/de/hilfsprojekte.html

Wenn Sie wüssten, wie dankbar diese Leute nicht nur für die materielle Hilfe, sondern besonders für die befreiende Botschaft des Evangeliums sind! Sie erkennen, dass sie als Mensch wertvoll sind und durch Jesus Christus eingeladen werden, in eine Beziehung zum himmlischen Vater zu treten.
Der Kontrast zum Islam könnte nicht grösser sein!

#100 joghurt (23. Feb 2010 11:38) Die Eltern wollen ihre fünf Kinder selbst unterrichten, was in den USA – im Gegensatz zu Deutschland – erlaubt ist.

Langsam mach ich mir auch meine Gedanken,in die USA auszuwandern.

Mich kotzt diese DDR 2.0 allmählich an.

#101 Ani (23. Feb 2010 13:28) Gibt’s diesen Fisch mit Jeshuah als Aufkleber?

#102 Mike Melossa (23. Feb 2010 14:04) #96 joghurt (23. Feb 2010 09:50)

“Die Frau und der Ehebruch”

Warum gibt es da das Gebot “Du sollst nicht Ehebrechen”? Schau dir mal Gerichtsverhandlungen an. Es mangelt nicht an Verhandlungen und nicht der Ehebrecher steht zur Anklage. Ehebruch führt zu mannigfaltigen Reaktionen bei den betrogenen. Neid, Eifersucht, Hass, Verbitterung, Rache, Totschlag usw. Diese Emotionen, diese Gefühle wurden dadurch beim betrogenen geweckt. Jede Aktion zieht eine Reaktion mit sich. Der Mensch trägt mehr Verantwortung, als ihm oft bewusst ist. Bis ins kleinste Detail.

#103 joghurt (23. Feb 2010 14:37) #102 Mike Melossa

Warum gibt es da das Gebot “Du sollst nicht Ehebrechen”?

Damit niemand die Ehe als etwas Leichtes ansieht,mit dem man spielen kann.Weil durch Ehebruch Leben durcheinander kommt .Das eigene,das andere, aber mehr als genug auch das Leben von Kindern,die hier fast immer die Arschkarte ziehen,wenn Mamma und Papa sich trennen.

Andererseits ist eine Illussion zu glauben,der Andere GEHÖRE einem,nur weil man jetzt verheiratet ist.
Liebe muss jeden Tag neu geschenkt werden aus freiem Willen und zwar von Beiden.Gegenseitige,zwanghafte Besitzansprüche töten da eher die Liebe.Liebe ist immer gegenseitiges Geschenk,das Geschenk der Liebe.

#104 Logiker (23. Feb 2010 15:49) “aramäisch – einen hebräischen Dialekt.”

Wie #21@tricky schon richtig erwähnte, ist das völlig falsch. Aramäisch ist eine eigenständige Sprache.

Umgekerht ist es eher richtig, dass Aramäisch ganz stark das spätere Hebräisch beinflusste.

Also zwecks Skandaliesierung (jüdische Sparche) so ein falsches Wissen zu verbreiten, hilft PI in Sachen Seriörsität nicht gerade weiter!

Kulturell ist dieses “happening” aber natürlich einen medialen Aufschrei wert!!!

#105 lurchi der feuersalamander (23. Feb 2010 16:34) “Maranatha” bedeutet “Unser Herr, komm!” oder auch “Unser Herr ist gekommen” …
Wollte aber nicht besserwisserisch sein!

#106 Tom62 (23. Feb 2010 16:36) Darum riefen die ersten Christen sich “Maranatha” als Evangelium zu (der Herr ist auferstanden).

“Maranatha” weist auf die Erwartung der Wiederkunft Jesu hin und heißt so viel wie “Unser Herr kommt”.

Verschiedentlich wurde bereits darauf hingewiesen: Aramäisch ist kein hebräischer Dialekt, ist aber dennoch mit dem Hebräischen eng verwandt.

#107 mike hammer (23. Feb 2010 19:05) #95 Kim (23. Feb 2010 09:36)
du kennst den spruch den ich zitiert habe nicht?
komisch! mich verfolgt dieser spruch dauernd. vor allem wenn unser katol.religionslehrer auf die bösen “kapitalisten” einprügeln mochte. er war sowas wie ein Befreiungstheologe! danke für dise quelle. nur das mit dem kamel ist sicher ein übersetzungsfehler. eher passt ein kamehl durch ein nadelöhr würde auf häbreisch klingen wie
” ich weis wo dein haus wohnt” LOL.
was meinst du zu den syrern?

#108 Kim (23. Feb 2010 22:48) “was meinst du zu den syrern?”

Nun, die regierende Baath-Partei ist in der Vergangenheit sehr hart gegen die Muslimbrüderschaft vorgegangen; so 1983 bei der Niederschlagung des Aufstandes in der Stadt Hama.

Der “Inner Circle” der Regierung entstammt einer Sekte, die nichts zu lachen hätte, würde die sunnitische Mehrheit schalten und walten, wie sie wollte. Und schon daher stützt sie sich auch auf andere Minderheiten, eben auch die aramäischen Christen.

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551)
 auf halber flamme?
 
15.09.10 9:21 
Email: URL: http://www.bioeule23.de

auf halber flamme? nicht mit klettenlabkraut und wasserdost?!

Dies ist der Cache von Google von http://www.natura-naturans.de/artikel/pfeiffer.htm. Es handelt sich dabei um ein Abbild der Seite, wie diese am 25. Juli 2010 18:30:06 GMT angezeigt wurde. Die aktuelle Seite sieht mittlerweile eventuell anders aus. Weitere Informationen

Nur-Text-VersionDiese Suchbegriffe sind markiert: pascotox tropfen
Leben auf halber Flamme
Praxiserfahrungen mit Pfeifferschem Drüsenfieber
von Margret Madejsky
mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Naturheilpraxis

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Definition, Inkubation und Verlauf
Die infektiöse Mononukleose, auch Pfeiffersches Drüsenfieber genannt, wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst. Die Inkubationszeit liegt bei ein bis sechs Wochen. Übertragen wird das Virus durch den Speichel von Erkrankten oder Virusträgern, wobei am häufigsten Jugendliche und junge Erwachsene erkranken. Ferner hat die Mononukleose einen Frühjahrs- und Herbstgipfel und es gibt verschiedene Verlaufsformen. Die meisten Infektionen bleiben wohl subklinisch und werden als Erkältung mit Halsschmerz verkannt. Ein Teil der Infizierten leidet unter Fieber um die 38 bis 39 Grad, Angina mit weißlichen Belägen, partieller oder generalisierter Lymphdrüsenentzündung mit kleinen derben Lymphknoten und Milzschwellung, ab der zweiten Woche tritt eventuell ein masernartiger Ausschlag hinzu. Vor allem bei Abwehrgeschwächten und im Erwachsenenalter neigt die Mononukleose zur Chronifizierung. Dann mündet eine Infektion vielleicht nach grippeähnlicher Erkrankung mit Lymphbeteiligung in extreme Erschöpfung, welche unbehandelt viele Monate anhalten kann. Außerdem zählt das Epstein-Barr-Virus zu den onkogenen Viren, es wurde u.a. mit Leukämie, Hodgkin-Krankheit und Lymphom in Verbindung gebracht.


Aufmerksam wurde ich auf das Pfeiffersche Drüsenfieber, als vor mehr als zehn Jahren die erste Patientin mit der Diagnose \"Pfeiffer\" kam und den Rat ihres Hausarztes wie folgt zitierte: \"Da müssen Sie eben auf halber Flamme weiterleben\". Sie hatte sich nach eigener Aussage von einer schweren Erkältung mit Halsschmerz und Lymphknotenschwellung nicht mehr erholt und litt seither unter totaler Erschöpfung und depressiver Verstimmung. Jeder Eimer und jede Einkaufstasche schien doppelt so schwer zu wiegen und jegliche Freizeitaktivität wurde fortan wegen extremer Mattigkeit gemieden. Sonst nicht so zimperlich, ging die Patientin erst zum Arzt, als sie merkte, dass sie sich von dieser \"Erkältung\" gar nicht mehr erholen würde und als ihre Lebenslust in Folge der andauernden Energielosigkeit stetig sank. Der Arzt stellte mittels Bluttest Antikörper gegen Epstein-Barr-Virus fest und gab der Patientin nichts als den oben zitierten und nicht gerade ermutigenden Ratschlag mit auf den Weg.
Nach einer Eingangsanamnese, die abgesehen von einer familiären Thromboseneigung wenig Auffälliges lieferte, entschied ich mich für folgendes Behandlungskonzept:
1. Die Basis bildeten damals Pascotox Tropfen, die inzwischen leider vom Markt genommen wurden. Das Komplexmittel hatte sich bis dahin bei Virusinfektionen aller Art bewährt. Heute kann man bspw. auf Pascoleucyn von Pascoe ausweichen.
2. Neben der immunstimulierenden Basis boten sich noch Thymus Mucos Tabletten als spezifische Antwort auf die Virusinfektion an.
3. Außerdem erhielt die Patientin für sechs Wochen einmal wöchentlich eine Gabe der Nosode Pfeiffersches Drüsenfieber D30 von Staufen-Pharma.
4. Schließlich bekam sie noch Phosphorus D30, das sich als eines ihrer Konstitutionsmittel erwies und ohnehin zu den besten Erschöpfungsmitteln der Homöopathie zählt. Ergebnis: Die Patientin spürte schon nach wenigen Tagen, dass es aufwärts geht, und war nach etwa vier Wochen wieder so fit wie vor der Infektion.


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Leitsymptom Erschöpfung


Schwalbenwurz - \"Diß ist ein herrliche wurtzel wider alle gifft, von gantzer substantz und eygenschafft, daher sie auch im Latein Vincetoxicum, das ist, ein sigerin des giffts genandt wird, derhalben mag man sie wider die Pestilenz sicherlich brauchen, im wein trincken, und darauff schwitzen\" (Matthiolus 1563)
Fotos: Margret Madejsky
Durch diesen Fall sensibilisiert, achtete ich fortan mehr auf das Leitsymptom Erschöpfung und veranlasste bei Schwächezuständen nach grippeähnlicher Erkrankung oder wenn im Umkreis Infektionen aufgetreten waren, eine Blutuntersuchung auf Epstein-Barr-Virus, die fast immer positiven Befund brachte. Natürlich können Erschöpfung oder Antriebslosigkeit auch andere Ursachen haben, beispielsweise Eisenmangel, andere unerkannte Infektionen wie Borreliose oder Hepatitis C, Impfschäden, Schlafstörungen, lavierte Depression, Erkrankungen von Herz, Leber, Nieren, Darm oder Schilddrüse... Aber die Trias grippeartige Erkrankung - Lymphbeteiligung - nachfolgende Adynamie legt den Verdacht auf Pfeiffer nahe.
In den letzten Jahren scheint die Infektion häufiger geworden zu sein und das Pfeiffersche Drüsenfieber ist inzwischen ein wenig zum Schreckgespenst unter den Infektionskrankheiten avanciert. Betroffene, die nach langer Irrfahrt, nach Fehldiagnosen und ärztlichem Nichthandeln, endlich in der Naturheilpraxis landen, sind mitunter körperliche und seelische Wracks.
Beispielsweise war eine Patientin wochenlang arbeitsunfähig. Sie hatte zwei Monate vor Behandlungsbeginn eine Art Grippe mit Schluckbeschwerden, Gliederschmerz und leichtem Fieber durchgemacht. Mehr oder weniger ständiges Krankheitsgefühl sowie eine extreme Mattigkeit mit Schwindel waren von dem Infekt übriggeblieben. Daraufhin stellte man im Bluttest das Epstein-Barr-Virus fest. Ein Kollege versuchte sich an dem Fall, indem er einen Potenzakkord der Nosode Pfeiffersches Drüsenfieber verordnete, was jedoch keinerlei Veränderung bewirkte. Als die Frau, die ich seit Jahren kannte, schließlich zur Behandlung erschien, war ich entsetzt über das Bild, das sich mir bot. Sie schien etwa um zehn Jahre gealtert und war sozusagen sanatoriumsreif. Sie wankte mehr herein als dass sie ging und sie wirkte etwa so erschöpft wie eine an akuter Virusgrippe Erkrankte im Fieberdelier. Neben der extremen Erschöpfung klagte sie über ein Schwindelgefühl \"wie auf einem schwankenden Schiff\".
Das Therapiekonzept war im Grunde dem erstgenannten Behandlungsversuch ganz ähnlich:
1. Pascotox Tropfen (Pascoe) 100,0; 3 x täglich 20 bis 30 Tropfen.
2. Thymus Mucos Tabletten (Mucos); 3 x täglich 1 Tablette
3. Engystol Tabletten (Heel); 3 x täglich 2 Tabletten.
4. Meteoreisen/Phosphor/Quarz, Globuli (Wala); 3 x täglich 10 Globuli.
5. Eleutherokokkus Curarina Tropfen (Harras Pharma); 3 x täglich 20 bis 30 Tropfen. Ergebnis: Bereits in der ersten Woche trat spürbare und sichtbare Besserung ein. Nach etwa zwei Wochen konnte die Patientin bereits wieder mit neuem Elan arbeiten und wandern gehen.


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Ritterrüstung fürs Immunsystem


Meteoreisen - Wie der Meteorit in die Erdatmospäre eindringt, so dringen auch Viren in unser System ein. Daher erkannte man im Meteoreisen eine Arznei gegen Erschöpfungszustände bei Virusinfekten
Foto: Margret Madejsky
Inzwischen scheinen sich jene Fälle zu häufen, in denen sich die Betroffenen un(-genügend) behandelt gar nicht mehr erholen, d.h. monatelang unter körperlicher und nicht selten auch seelischer Antriebslosigkeit leiden. Bei der Suche nach möglichen Heilmitteln stößt man auf homöopathische Arzneien, die Erschöpfung oder Mattigkeit als Leitsymptom haben und die bei richtiger Arzneiwahl auch spürbare Besserung bewirken.
Zum Beispiel kommt Conium in Frage, wenn von der Infektion leicht geschwollene, derbe oder verhärtete Lymphknoten, Erschöpfung und Schwindel geblieben sind. Darüber hinaus gilt Conium als Spezifikum gegen Drüsenkrebs und leistet auch in der Krebsprophylaxe gute Dienste.
Phosphorus passt dagegen mehr für die leicht erschöpfbaren Dünnhäuter, die dunkle Augenringe und \"Furcht vor Anstrengung wegen Erschöpfung\" (Stauffer) haben. Bei der Adynamie nach Infektionen weicht man aber eher auf Tiefpotenzen der Phosphorsäure aus (z.B. Acid. phosph. D6), wobei auch andere Säuren sowie Phosphorverbindungen eine tonisierende Wirkung haben. Erfahrungsgemäß zeitigt ein vielschichtiges Vorgehen mit Nosode plus Simile auf der geistigen Ebene und immunmodulierende Komplexe sowie pflanzliche Arzneien auf der körperlichen Ebene die besten Heilerfolge.
Überaus bewährt hat sich beispielweise \"Meteoreisen/Phosphor/Quarz\" von Wala, das sich sowohl zur Grippeprophylaxe als auch zur Behandlung von Folgeschäden langwieriger Infekte sowie zur Immunmodulation bei Impfschäden eignet. Dieses Komplexmittel wurde nämlich speziell gegen die bei Virusinfektionen typischen Schwächezustände entwickelt. Es enthält neben dem Inkarnationsmetall Eisen, das sich hier in Form von Meteoreisen D11 findet, noch Phosphorus D5 und Quarz D11 (= Silicea). Meteoreisen, die kosmische Eisenvarietät, stellt den Bezug zum plötzlich in unser System eindringenden Erreger her. Ferner erdet das Eisen den kranken Menschen und vermittelt die Wehrhaftigkeit des Marsmetalls. Damit ist Meteoreisen wie eine Art Ritterrüstung für das Immunsystem zu sehen und auf der seelischen Ebene stärkt es wie alle Eisenarzneien Antrieb und Willenskraft (- falls die Erkrankung mit Kollapsneigung einhergeht könnte jedoch auch Eisenphosphat passen, bspw. in Form von Vivianit Trit. D6 von Weleda, und bei Apathie mit dunklen Augenringen käme vielleicht eher Eisenarsenat z.B. in Form von Skorodit Trit. D6 von Weleda in Frage). Dagegen soll Phosphor im Nervenbereich das Gefühl der Energielosigkeit bekämpfen. \"Zum Phosphorgeschehen gehört die nervliche, bis zur Neurasthenie sich steigernde Schwäche, die sich auch beim sonst gesunden Menschen in einer raschen geistigen Erschöpfbarkeit äußert\" (Heinz-Hartmut Vogel). Abgerundet wird der Komplex durch Quarz, also Bergkristall, dessen Wesen man als strukturierend bezeichnen kann. Von der Kieselsäure ist bekannt, dass sie die Leukozyten aktiviert und daher auch zur Abwehrsteigerung von Mensch und Pflanze gebraucht wird. Für \"Meteoreisen/Phosphor/Quarz\" gilt aber wie für viele Naturarzneien die Regel: Je länger die Grunderkrankung andauerte oder je länger diese her ist, umso länger sollte das Mittel genommen werden, so dass es den Rekonvaleszenten oft wochenlang begleitet. Wegen der Kreislauf anregenden Phosphorkomponente sollte man diesen Komplex nicht abends einnehmen, am besten nimmt man die letzte Dosis gegen 16 Uhr.


Mariendistel - Purpurne Blüte und milchweiße Blattzeichnung sind die Signaturen der Kraftspenderin und Lymphheilpflanze, die sich zur Entlastung von Leber und Lymphe bei Virusinfekten bewährt
Foto: Margret Madejsky
Neben den Hauptmitteln der Homöopathie wie Phosphor oder Phosphorsäure, Eisen, Meteoreisen, Eisenarsenat oder Eisenphosphat, kommen zur Behandlung des Pfeifferschen Drüsenfiebers aus dem Mineralreich nicht zuletzt noch die Antimon-Verbindungen in Frage (z.B. in Form von Splenetik von Soluna). Laut Paracelsus ist Antimon eine irdische Verkörperung des Saturn, der auch \"Herr der chronischen Krankheiten\" genannt wird. Im Körper regiert Saturn über das Mineralische in uns, beispielsweise über die Knochen, und er herrscht ebenso über die Abbauprozesse, die in dem Saturnorgan Milz stattfinden. Im Rahmen von Virusinfekten kommt es gelegentlich zur Milzschwellung, weshalb Antimon sowie Milzheilpflanzen wie Milzkraut (Chrysosplenium alternifolium) oder Immergrüne wie Thuja hilfreich sind. Interessanterweise nehmen nach chronischen Entzündungen wie auch nach langwierigen Infekten die Milzzeichen in der Hand zu; man achte auf Querrillen auf den Innenseiten der Finger, wobei sich die echten Milzlinien vor allem auf der Innenseite der Mittel- und Grundglieder finden; Querrillen der Nagelglieder deuten dagegen eher auf Herde im Kopfbereich hin (z.B. HNO, Zähne).

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Antivirale Firmenmittel
Archangelica comp. Salbe (Weleda; Allium sativum D2, Archangelica Presssaft, Cepa D2, Mel, Oleum aeth. Lavandulae, Oleum aeth. Pini, Oleum aeth. Rosmarini) Vor allem bei schmerzhafter Lymphknotenschwellung im Rahmen von Infektions- und Kinderkrankheiten. Wirkt entzündungswidrig und entlastet die Lymphe; eignet sich eher für die akute Krankheitsphase.
Engystol Injektionslösung oder Tabletten (Heel; Vincetoxicum hirundinaria D6 + D10 + D30, Sulfur D4 + D10) Der Komplex wurde von Dr. Reckeweg zur Entgiftung von Virustoxinen entwickelt. Indiziert bei Virusinfekten, postinfektiösen Schwächezuständen und Ekzemen.
Eupatorium Oligoplex, Tropfen (Madaus; Eupatorium perfoliatum D3, Aconitum D4, Bryonia D3, Echinacea angustifolia D2, Tartarus stibiatus D4, Veratrum album D4) Indiziert bei fieberhaften Infekten mit Kollapsneigung. Der Komplex ist aufgrund seiner Zusammensetzung für die akute, fieberhafte Phase geeignet, und sollte bei Pfeiffer mit einem Lymphmittel kombiniert werden.
Ferrum phosphoricum comp., Glob. (Weleda; Aconitum D1, Bryonia D1, Eucalyptus Ø, Eupatorium perfoliatum D1, Ferrum phosphoricum D6, Sabadilla D1) Laut Hersteller bei grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten indiziert. Eignet sich eher für das akute, fieberhafte Erkrankungsstadium und sollte dann mit einem Lymphmittel kombiniert werden.
Horvitrigon Reintoxin Ampullen oder Liquidum (Horvi; enteiweißtes Gift des Buschmeisters, entspricht in etwa einer Lachesis D6) Sehr bewährte antivirale Arznei, die in hartnäckigen Fällen 2 - 3 x wtl. i.m. injiziert werden kann. Hilfreich bei Pfeiffer, Borreliose, Herpes, Zoster-Neuralgie, ...
Itires spag., Salbe (Pekana; Arnica D2, Calcium fluoratum D8, Calcium jodatum D4, Clematis recta D3, Conium D3, Scrophularia D2, Aesculus Ø, Hedera helix Ø) Bei Lymphknotenschwellung oder -verhärtung, auch im Rahmen von Infektions- und Kinderkrankheiten. Im Gegensatz zu Archangelica comp. eher in chronischen Fällen indiziert.
Itires spag., Tropfen (Pekana; Barium carbonicum D8, Calcium jodatum D4, Cistus canadensis D3, Conium D6, Scrophularia D3, Echinacea Ø, Galium aparine Ø, Juglans regia Ø) Bewährtes Lymphmittel, das eher für die chronischen Fälle mit Neigung zu verhärteten Lymphknoten und Schwindel passt. Kann bei veraltetem Pfeiffer zusammen mit Meteoreisen/Phosphor/Quarz und Thymus Mucos versucht werden.
Lymphdiaral Basistropfen (Pascoe; Taraxacum Ø, Calendula Ø, Arsen. alb. D8, Chelidonium D2, Leptandra Ø, Echinacea Ø, Phytolacca D2, Card. mar. D1, Condurango D2, Hydrastis Ø, Lycopodium D2, Sanguinaria Ø) Bewährtes Komplexmittel zur Entlastung von Leber und Lymphe bei chronischen Infektionen. Wegen der gelben Rezeptur besonders für dunkle Lebertypen geeignet, auch begleitend zu Ausleitungskuren oder zur Leber- & Lymphentlastung bei Allergien bewährt.
Lymphatik (Soluna; Extrakt aus Guajaci lignum, Santali lignum rubrum, Sarsaparilla radix, Thuja occ. herba, Juglandis folium) Begleitmittel bei akuten wie auch chronischen Lymphdrüsenentzündungen.
Metavirulent, Mischung und Injektionslösung (Meta Fackler KG; Influencinum Nosode D30, Acid. Lact. D15, Aconitum D4, Ferrum phosph. D8, Gelsemium D4, Luffa D12, Veratrum alb. D4, Gentiana lutea Ø) Bewährt zur Prophylaxe und Behandlung von Influenza und andere akuten grippalen Infekten, die mit Erschöpfung, Fieber, Kopfschmerz und Zerschlagenheitsgefühl einhergehen.
Meteoreisen/Phosphor/Quarz, Globuli und Amp. (Wala; Ferrum siderum D11, Phosphorus D5, Quarz D11) Bei grippalen Infekten, verzögerter Rekonvaleszenz und allgemeiner Erschöpfung indiziert. Sollte langefort genommen werden, bei chronischen Infekten eventuell monatelang. Ferner als Begleitmittel bei Kopfschmerz / Migräne der Blutarmen und Erschöpften bewährt.
Pascoleucyn Tropfen (Pascoe; Echinacea Ø, Baptisia Ø, Eupatorium perfoliatum Ø, Thuja Ø, Euphorbia cyparissias Ø, Lachesis D8, Tartarus stibiatus D3) Brauchbarer Ersatz für das ehemals sehr bewährte Pascotox. Eignet sich zur Prophylaxe und Behandlung von Virusinfektionen. Ideale Basis in Kombination mit Meteoreisen/Phosphor/Quarz und Thymus Mucos.
Splenetik (Soluna; Stibium sulfuratum nigrum, Kalium carbonicum, Tartarus depuratus, Tartarus stibiatus) Indiziert bei Milzfunktionsstörungen und Adynamie. Vom Hersteller auch bei Reaktionsstarre des Immunsystems und als Begleitmittel bei Carcinom empfohlen. Besonders bei veralteten oder therapieresistenten Infekten indiziert.
Thymus Tabletten (Mucos; Thymusextrakt 300mg) Empfehlenswertes Immunstimulans bei veralteten oder therapieresistenten Virusinfekten.

Kunigundenkraut heilt zehrende Fieber


Wasserdost - Wie andere immunstimulierende Heilpflanzen gedeiht auch der Wasserdost bevorzugt auf sogenannten Störzonen und zeigt damit seinen Bezug zum Immunsystem. Der Korbblütler ist eine bewährte Pflanze mit antiviraler Wirkung und dient als heimischer Echinacea-Ersatz
Foto: Margret Madejsky
Ein hartnäckiges und bei Abwehrgeschwächten möglicherweise onkogenes Virus wie das Epstein-Barr-Virus erfordert in jedem Fall ein komplexes Vorgehen. Hier will das Immunsystem angeregt, die Milz entlastet und die Lymphe gereinigt werden und eben das ist und bleibt das Hoheitsgebiet der Phytotherapie. Zumindest sollten Homöopathie und/oder Isopathie unbedingt durch antivirale Heilpflanzen ergänzt werden. In Frage kommen hierzu vor allem Immunstimulanzien wie Baptisia, Eleutherokokkus, Eupatorium, Thuja und/oder Vincetoxicum.
Der mit Efeu und Ginseng verwandten Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) konnte man eine adaptogene und immunstimulierende Wirkung nachweisen. Eleutherococcus steigert die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit, vermehrt die T-Lymphozyten wie auch die natürlichen Killerzellen (vgl. Nörr) und eignet sich daher sowohl zur Grippeprophylaxe als auch zur Behandlung von Virusinfekten oder Impfschäden (z.B. Eleu Curarina von Harras Pharma).
Der Lebensbaum (Thuja occidentalis) ist wegen seiner immunstimulierenden Wirkung lange schon Bestandteil abwehrsteigernder Pflanzenarzneien wie Esberitox von Schaper & Brümmer, Lymphatik von Soluna oder Pascoleucyn von Pascoe. Inzwischen weiß man, dass Thuja aufgrund spezieller Lignane und Polysaccharide Monozyten und Lymphozyten zur Freisetzung von Interleukin 1 und 2 anregen kann. Außerdem erwiesen sich Bestandteile des ätherischen Öls wie auch die Polysaccharide als direkt antiviral. Polysaccharide sind ebenso an der immunstimulierenden Wirkung des wilden Indigo (Baptisia tinctoria) beteiligt, der wie Thuja häufiger Bestandteil abwehrsteigernder Naturarzneien ist. Relativ unbekannt ist dagegen das Wirkprinzip der Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria), die schon in der mittelalterlichen Heilkunde als Gegenmittel gegen Bisse von tollen Hunden empfohlen wurde - vielleicht verbirgt sich in dieser Indikation bereits ein Hinweis auf die antivirale Wirkung. Man hielt die schweisstreibende Schwalbenwurz für eine Art universelles Gegengift, was sich ja im latein. Namen \"Vincetoxicum\" wiederspiegelt, und gebrauchte die Wurzel als Heilmittel wider die Pestilenz, wobei man darunter nicht nur die Pest sondern auch andere, sich über die Luft ausbreitende (Tröpfchen-)Infektionen verstand. Heute unterstützt uns die Schwalbenwurz in der Behandlung langwieriger Virusinfekte in Form von Engystol von Heel. Einst ersann Dr. Reckeweg dieses Komplexmittel, weil er damit nach Infekten oder Impfungen Virustoxine ausleiten wollte. Dank der stark entgiftenden Schwefelkomponente, die nebenbei auch Metalle wie Blei und Quecksilber mobilisiert, eignet sich das Mittel auch bei Reaktionsstarre des Immunsystems wie sie nach häufigen Antibiotikagaben oder Impfungen vorkommen kann. Vor allem bei veralteten oder therapieresistenten Infektionen sollte man an eine Injektionskur mit Engystol denken. Nebenbei ermöglicht dies eine bessere Beobachtung des Verlaufs, da Engystol gerne über die Haut ableitet. Besondere Beachtung hat schließlich noch der Wasserdost verdient, der als Korbblütler dem Sonnenhut recht nahe steht. Der in Nordamerika vorkommende durchwachsene Wasserhanf (Eupatorium perfoliatum) wurde von den Indianern ursprünglich gegen Fieber gebraucht. Wie die nordamerikanische Art so schmeckt auch der bei uns heimische Wasserdost (Eupatorium cannabinum) sehr bitter und hat daher vermutlich eine ganz ähnliche Wirkung wie sein Verwandter aus Übersee. Immerhin führte schon Tabernaemontanus das \"Kunigundenkraut\" als Heilpflanze gegen langwierige Fieber und Erschöpfung auf und kannte auch deren heilsamen Einfluss auf Leber und Milz: \"(Wasserdost) eröffnet und löset auf die Verstopfung der Leber und des Miltzes\". Unter Rutengängern gilt der Wasserdost als Zeiger auf Störzonen. Er gedeiht bevorzugt auf feuchtem Grund, besonders auf Wasseradern, was eine Signatur der abwehrsteigernden Pflanze ist - andere Immunstimulanzien wie Eleutherokokkus, Efeu, Mistel oder Schwalbenwurz gedeihen ebenfalls auf sogenannten Störzonen. Eine weitere Signatur bieten die hanfähnlichen, lanzettlichen Blätter, die eine Zuordnung zu Merkur erlauben, der im Körper über den Stoffwechsel wie auch über die Lymphe mitregiert. Außerdem zeigt der extrem bittere Geschmack die starken Heilkräfte dieser Pflanze an. Angriffspunkte beider Wasserdost-Arten sind Immunsystem, Leber und Flüssigkeitsorganismus. Inzwischen führt man die immunstimulierende Wirkung auf Polysaccharide und Sesquiterpenlactone zurück (Hildebert Wagner). Als Immunstimulanz hat sich der Wasserdost natürlich nicht nur bei Pfeifferschem Drüsenfieber sondern auch bei den gefürchteten Asiengrippen, bei Influenza, bei Borreliose, bei Impfschäden usw. bewährt. Der durchwachsene Wasserhanf ist aber nur in wenigen Komplexen enthalten (z.B. Eupatorium Oligoplex, Ferrum phosph. comp. und Pascoleucyn). Der bei uns heimische Wasserdost ist dagegen leider fast ganz vergessen, obwohl er sich mit seinen üppigen Vorkommen in Auenwäldern, an Bachufern und feuchten Wegrändern geradezu als heimischer Echinacea-Ersatz anbietet. Falls möglich, sollte die ganze, gerade erblühende Pflanze mitsamt Wurzel bei zunehmendem Mond im Juli oder August geerntet, gesäubert, fein zerhackt und bspw. mit Weinbrand zu Kräutertropfen verarbeitet werden. Am besten schleicht man diese Arznei ein, indem man mit drei mal täglich zehn Tropfen beginnt und sich im Lauf einiger Tage auf die Maximaldosis von drei Mal täglich einem Teelöffel steigert, was etwa vier Wochen lang beibehalten wird, sofern keine unerwünschten Reaktionen eintreten. Danach schleicht man die Tropfen entweder wieder aus, wenn man das Ziel, also Beschwerdefreiheit, erreicht hat oder man führt die Einnahme bei Bedarf mit geringerer Dosis solange als nötig fort.
Da das Epstein-Barr-Virus eine spezielle Beziehung zur Lymphe hat, sollten neben abwehrsteigernden Pflanzen wie Eleutherococcus oder Eupatorium, natürlich auch Lymphheilpflanzen wie Angelika, Braunwurz, Gundelrebe, Klebkraut oder Mariendistel zum Einsatz kommen (siehe Heilpflanzenübersicht). Schließlich wurde das Virus mit M. Hodgkin und anderen Lymphomen in Verbindung gebracht und scheint somit im Lymphsystem langfristig den größten Schaden anzurichten. Eben weil das Virus ein onkogenes Potential hat, sollte man eine Infektion auch dann ernst nehmen, wenn kaum Beschwerden auftreten, und je nach Abwehrlage zwei bis vier Wochen lang Lymphe und Milz entlasten und die Abwehr steigern (siehe Tabelle).

Heilpflanzenübersicht
Bärlapp
(Lycopodium clavatum) Die Lymphsignatur findet sich in der Fähigkeit, Ausläufer zu bilden (Merkursignatur). Als immergrünes Moos wird Lycopodium auch Saturn unterstellt, der u.a. über die Milz regiert. Bärlapp wird in der Homöopathie u.a. bei Leberschwellung und Skrofulose gebraucht (z.B. in Form von Lymphdiaral von Pascoe).
Braunwurz
(Scrophularia nodosa) Wie der Name \"Scrophularia\" sagt, wurde die Braunwurz traditionell gegen Skrofulose gebraucht. Die Anwendung als Tee ist unüblich; Braunwurz ist bspw. in Itires spag. von Pekana enthalten.
Gundelrebe
(Glechoma hederacea) Gehörte einst zu den Gundkräutern der Germanen, wobei \"gund\" Eiter oder giftiges Sekret bezeichnet. Volksname: \"Herr des Eiters\". Universalentgiftungspflanze, leitet in Form von Teekuren Metalle wie Blei aus. Wirkt aufgrund der Labiatengerbstoffe antibiotisch und antiviral und entlastet Lymphe und Stoffwechsel bei Infekten aller Art.
Indigo, wilder
(Baptisia tinctoria) Die immunstimulierende Wirkung wird wie bei Thuja auf Polysaccharide zurückgeführt. Bewährter Bestandteil abwehrsteigernder Komplexe (z.B. Pascoleucyn von Pascoe).
Klebkraut
(Gallium aparine) Wildsalat und alte Lymphheilpflanze. Wurde traditionell gegen Skrofulose gebraucht. Im frischen Kraut fand man krebsfeindlich Enzyme. Im akuten Krankheitsstadium zur Lymphentlastung geeignet (z.B. in Form von Itires spag. Tropfen von Pekana).
Lebensbaum
(Thuja occidentalis) Gilt aufgrund der Lignane und Polysaccharide als direkt antiviral. Regt Monozyten und Lymphozyten zur Freisetzung von Interleukin I und II an. Bewährtes Immunstimulanz bei viralen Infekten (z.B. in Form von Lymphatik von Soluna oder Pascoleucyn von Pascoe).
Mariendistel
(Carduus marianus) Die antihepatotoxische und antivirale Wirkung ist viel beschrieben. Mariendistel wirkt bei Virusinfekten energiespendend und entlastet Leber und Lymphe (z.B. in Form von Lymphdiaral von Pascoe).
Milzkraut
(Chrysosplenium alternifolium) Der Name kommt von den milzförmigen Blättern. Das sehr bittere Kraut wurde in der anthroposophischen Medizin zur Anregung der Blutbildung und als Begleitmittel bei Leukämie eingesetzt.
Schwalbenwurz
(Vincetoxicum hirundinaria) Galt im Mittelalter als universelles Gegengift und Mittel gegen Bisse toller Hunde. Geeignet zur Ausleitung von Virustoxinen nach Infekten sowie zur Behandlung von Impfschäden. Injektionskuren mit Engystol von Heel sind bewährt bei Reaktionsstarre des Immunsystems.
Taigawurzel
(Eleutherococcus senticosus) Adaptogen und Immunstimulanz, daher bei Virusleiden wie auch als Begleitmittel bei Krebsleiden. Eleu führt zu einer körperlichen und geistigen Leistungssteigerung sowie zu einer Vermehrung der T-Lymphozyten und der natürlichen Killerzellen (z.B. in Form von Eleu Curarina von Harras Pharma).
Walnuß
(Juglans regia) Walnuß wurde schon in der mittelalterlichen Kräuterheilkunde gegen Fieber und Skrophulose gebraucht. Für die antivirale Wirkung sind Gerbstoffe und vermutlich auch Bestandteile des ätherischen Öls verantwortlich. Walnussblätter gelten ferner als Spezifikum gegen Pestizidbelastung (= heimischer Okoubaka-Ersatz).
Wasserdost
(Eupatorium perfoliatum und Eupatorium cannabinum) Die immunstimulierende Wirkung der amerikanischen Art (E. perfoliatum) wird wie bei Thuja auf Polysaccharide zurückgeführt; die heimische Art (E. cannabinum) wirkt ähnlich und ist ebenso antiviral. Bewährt als Immunstimulanz bei viralen Infekten sowie als Adjuvans bei Impfschäden (z.B. in Form von Pascoleucyn von Pascoe).


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Literatur
Emond,R.T.D. u. Rowland, H.A.K.:
Farbatlas der Infektionskrankheiten, Schattauer Verlag, Stuttgart 1988
Madaus, Gerhard:
Lehrbuch der biologischen Heilmittel, Mediamed Verlag, Ravensburg 1987
Marzell, Heinrich:
Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen, Verlag von S. Hirzel, Leipzig 1943
Nörr, Heidrun:
Phytochemische und pharmakologische Untersuchungen der Adaptogendrogen Eleutherococcus senticosus, Ocimum sanctum, Codonopsis pilosula, Rhodiola rosea und Rhodiola crenulata, München LMU 1993
Pelikan, Wilhelm:
Heilpflanzenkunde Bd. 1, Philosoph.-anthroposoph. Verlag am Goetheanum, Dornach 1981
Rippe, Madejsky, Amann, Ochsner, Rätsch:
Paracelsusmedizin, AT Verlag CH-Aarau 2001
Vogel, Heinz-Hartmut:
Wege der Heilmittelfindung, Medizin Verlags GmbH, Bad Boll 1994
Wagner, Hildebert:
Pharmazeut. Biologie II, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1993
Wagner u. Wiesenauer:
Phytotherapie; Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1995


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550)
 türkei eu
 
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Türkei und EU




Überlastet ein Türkei-Beitritt die EU?
Gisela Müller-Brandeck-Bocquet



Im Europäischen Parlament hätte die Türkei als neues EU-Mitglied das größte Stimmengewicht © European Community, 2006




Derzeit findet eine intensive Debatte darüber statt, ob die EU einen Türkei-Beitritt verkraften kann oder ob dieser nicht zu ihrer Überlastung führt. Die EU könne ihre aktuelle Krise nur dann überwinden – so ein deutscher und ein französischer Abgeordneter in Le Monde vom 25.3.2006 – wenn sie imstande ist zu erklären, wohin ihre weitere Entwicklung gehen soll und wo ihre Grenzen liegen. Damit ist die Frage nach der Aufnahmefähigkeit und Belastbarkeit der EU gestellt. In dieser Debatte sind verschiedene Aspekte zu unterscheiden.

Die Türkei: Neue \"Zentralmacht\" Europas?

Da ist zum ersten der institutionelle Aspekt, der gleichwohl über Macht- und Einflussverteilung in der künftigen EU entscheidet. Bei Beitritt in nicht weniger als zehn Jahren wird die Türkei mutmaßlich der bevölkerungsreichste EU-Mitgliedstaat sein. Nach den neuen Regeln des Verfassungsvertrags, der bis dahin wohl in seinen wichtigsten Aspekten umgesetzt sein wird, kommen Mehrheitsentscheide dann zustande, wenn 55 % der EU-Staaten, die 65 % der EU-Bevölkerung repräsentieren, zustimmen. Der Türkei käme somit die gewichtigste Rolle im EU-Entscheidungsprozess zu; sowohl im Ministerrat als auch im Europäischen Parlament besäße sie das größte Gewicht. Das entspricht den demokratischen Regeln. Türkei-Skeptiker werfen hier aber die Frage auf, ob die tradierten Politikziele und -inhalte der EU auch mit der neuen \"Zentralmacht Europas\", nämlich der Türkei, weiter verfolgt werden können.


Zur Person



Prof. Dr. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet
Gisela Müller-Brandeck-Bocquet studierte Politische Wissenschaften und ist seit 1999 Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Würzburg. Arbeitsschwerpunkt Internationale Beziehungen.




Bei diesem zweiten Aspekt der Debatte geht es nicht nur um das Problem, ob die Türkei in absehbarer Zeit fähig und willens ist, die Kopenhagener Beitrittskriterien in Bezug auf Rechtstaatlichkeit und Menschenrechtsschutz vollumfänglich zu erfüllen. (vgl. Beitrag von Amke Dietert) Überzeugte Europabefürworter wollen vielmehr auch wissen, ob eine EU-Mitgliedschaft der Türkei die weitere Vertiefung der Integration und damit die \"Verwirklichung einer immer engeren Union der Völker Europas\" (Art. 1 EUV) tatsächlich befördern kann. Mit Blick auf das nach außen gerichtete Handeln der EU wird von dieser Seite gefragt, ob die Türkei die (außen-)politische Reife besitzt, um zum Gelingen des neuen Leitbilds einer \"Friedensmacht Europa\" nachhaltig beitragen zu können. Denn dies Leitbild verpflichtet zu striktem Multilateralismus, möglichst friedlicher Konfliktbeilegung und beträchtlicher – auch finanzieller – Leistungsbereitschaft. Ist die stark national ausgerichtete Türkei hierzu bereit? Befürworter des Beitritts wie die frühere Bundesregierung und Frankreichs Staatspräsident Chirac setzen hingegen auf die Brückenfunktion zur islamischen Welt, die das EU-Mitglied Türkei ausüben könnte. Im Bereich der notwendigen Integrationsvertiefung nach innen müsste die Türkei zur EU-governance-Methode der Souveränitätsteilung, der fortschreitenden Parlamentarisierung und der Politikgestaltung in vergleichsweise hierarchiefreien Netzwerken bereit sein. Auch hier befürchten manche, dass ein EU-Beitritt der Türkei gravierende Belastungen des EU-Systems verursachen könnte.

Wirtschaft und Finanzen




Lissabonner Strategie: Bis 2010 will sich die EU zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt entwickeln. © European Community, 2006




Zur Weiterentwicklung des Binnenmarktes steht unter dem Stichwort Lissabonner Strategie der Auf- und Ausbau eines hoch kompetitiven Wirtschaftsraums auf der EU-Agenda, der sowohl den technologischen Anforderungen der Globalisierung gerecht werden als auch anspruchsvolle Standards beim Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz erfüllen muss. Ein Türkei-Beitritt – selbst erst in zehn Jahren – wird dieses notwendige Vorhaben der EU, so die Kritiker, aber mitnichten befördern können, weil der Entwicklungsrückstand der Türkei, insbesondere ihrer südöstlichen Landesteile, allzu groß sei. Beittrittsbefürworter verweisen demgegenüber auf die derzeit dynamische Wirtschaftsentwicklung der Türkei und argumentieren, dass der anstehende Aufholprozess der EU-25 durchaus auch zusätzliche Wachstumsimpulse verschaffen könnte. Für Beitrittskritiker sind die Überlastungstendenzen, die im finanziellen Bereich auf die EU zukämen, besonders markant. Angesprochen sind hier vor allem die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die Regional- und Strukturpolitik, die derzeit etwa 45 % resp. 32 % des EU-Budgets absorbieren. Beitrittsbefürworter können hier argumentieren, dass die GAP-Ausgaben wegen entsprechender Anforderungen der WTO bis zu einem möglichen Türkei-Beitritt mit Sicherheit wesentlich heruntergefahren sein werden. Es bleibt aber das Problem der sehr kostenintensiven Regional- und Strukturpolitik. Diese muss weiter ausgebaut werden, um das seit 2004 zu verzeichnende, krasse Wohlstandsgefälle innerhalb der EU-25 zu reduzieren. Ohne den Solidaritätsbeitrag der Regional- und Strukturpolitik ist die zentrale Zielsetzung EU-Europas, eine \"immer engere Union\" der Völker Europas zu erreichen, hinfällig. Die Türkei aber würde in großem Maße Anspruch auf diese Fördergelder erheben können, ohne substantiell zum EU-Budget beizutragen. Die finanzielle Überlastung der EU durch einen Türkei-Beitritt steht somit außer Frage. Bisher haben Beitrittsbefürworter noch keine Vorschläge unterbreitet, wie dieses gravierende Problem zu lösen sei.

Aufnahmefähigkeit der EU

Seit dem französischen und niederländischen Nein zum Europäischen Verfassungsvertrag im Sommer 2005 ist die EU in eine schwere Krise geraten. Wie jüngere Umfragen belegen, bringen die Bürger der EU nur mehr geringe Akzeptanz entgegen (Vgl. Cremer/Steinbach: Stimmungsbarometer). Aus dieser Krise erwachsen neue Vorbehalte gegen zusätzliche EU-Erweiterungen; dies betrifft nicht nur die Türkei, sondern auch die anderen Beitrittsaspiranten wie die Balkan-Staaten, die Ukraine etc. Die EU-Bürger spüren – so Martin Winter in der Süddeutschen Zeitung vom 17.3.2006 –, \"dass es für einen Beitritt zu einer so weit zusammengewachsenen Union nicht ausreicht, wenn ein Aspirant nur alle ihre Regeln übernimmt\". Auch deshalb lehnen sie weitere Erweiterungen derzeit mehrheitlich ab. Befürworter eines Türkei-Beitritts setzen darauf, dass diese aktuelle EU Akzeptanzkrise bald ein Ende finden wird, zumindest dann, wenn \"das Europa der Ergebnisse\" – so die Strategie von Kommissionspräsident Barroso – erste Früchte trägt, beispielsweise in Form einer neuen EU-Energieaussenpolitik. Wenn nach den Wahlen in Frankreich und den Niederlanden in 2007 die deutschen Ratspräsidentschaft starke Impulse zu setzen vermag, dann wird die EU bis Ende 2008 mutmaßlich wieder Fahrt in Richtung Konstitutionalisierung aufnehmen.

Damit aber sind, so jüngst auch Jean-Claude Juncker, die tieferliegenden Akzeptanzprobleme der EU noch keineswegs ausgeräumt, denn diese sind den weit verbreiteten Globalisierungsängsten und den Folgewirkungen der 2004er Erweiterung geschuldet. Realistische Schätzungen gehen davon aus, dass wohl gute 10 Jahre erforderlich sind, um die Folgewirkungen der jüngsten 10, bald 12 Beitritte zu verkraften. Wenn die EU parallel dazu noch eine intensive Heranführung des Riesen Türkei bewerkstelligen muss, so überstrapaziert sie aller Voraussicht nach ihre politischen, institutionellen und finanziellen Kapazitäten beträchtlich. Das sind die Beweggründe, warum immer mehr EU-Mitgliedstaaten darauf drängen, das vierte Kopenhagener-Kriterium, das sich auf die Aufnahmefähigkeit der EU bezieht, beim Umgang mit der Türkei und weiteren EU-Aspiranten wieder stärker zu berücksichtigen; so hat auch der jüngste EU-Gipfel vom 15./16.6.2006 beschlossen. Bis Ende des Jahres soll der Begriff \"Aufnahmefähigkeit\" besser ausbuchstabiert werden. Vorläufig bleibt jedoch offen, welche Auswirkungen diese Präzisierung für künftige Beitritte haben könnte, wie Ratspräsident Schüssel zugeben musste (Das Parlament vom 19.6.2006).

Bei dieser anstehenden Debatte, die für Europas Zukunft ebenso wichtig ist wie jene über den Verfassungsvertrag, gilt es den drohenden Überlastungskollaps gegen die Vorteile eines EU-Beitritts der Türkei abzuwägen. Solche Vorteile sind, wie die Beitrittsbefürworter regelmäßig anführen, vor allem in der äußerst attraktiven Perspektive einer vollständig modernisierten und demokratisierten Türkei zu sehen. In der Tat ist dies das stärkste und daher auch das am häufigsten artikulierte Argument zugunsten eines EU-Beitritts der Türkei. Nur die Beitrittsperspektive könne die Türkei nachhaltig auf dem Demokratisierungs- und Modernisierungskurs halten, so die Befürworter. Andererseits jedoch – so wiederum die Skeptiker – ist die Gefahr nur allzu groß, dass ein Türkei-Beitritt faktisch das Ende des bisher so überaus erfolgreichen Integrationsprozesses mit sich brächte. Sie fragen: Darf die EU, dürfen die heutigen Mitgliedstaaten das historisch weltweit einzigartige Integrationsprojekt, das Europa fünf Jahrzehnte lang Frieden, Aussöhnung und Wohlstand brachte, der Türkei wegen aufs Spiel setzen? Ist die EU nicht vorrangig dazu verpflichtet, die Überlebens- und Zukunftsfähigkeit dieses einmaligen Unterfangens zu sichern?

17. Juli 2006





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Redaktion



Werner Hoyer




Institutionen und Ausgabepolitiken prüfen





Andreas Marchetti




Beitrittsperspektive stellt zweifelhafte EU-Politiken in Frage





Ole von Beust




EU muss Ausgabenpolitik modernisieren





Eckart von Klaeden




EU braucht einen Verfassungsvertrag





Gert Weisskirchen




Besondere Verantwortung der kommenden Ratspräsidentschaften





Monika Knoche




EU kann keine neue Erweiterung stemmen





Burkard Steppacher




Grenzenlose Erweiterung würde die EU überdehnen









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